Klischeeerfüllung

1 07 2008

Ich lese ja regelmäßig andere Blogs. Unter anderem schau ich auch bei der Localwurst rein. In einem Anfall geistiger Umnachtung schierer Langeweile grenzenloser Wissbegierigkeit habe ich tatsächlich den gesamten Localwurst-Blog gelesen.

Dort bin ich dann auf einen „alten“ Beitrag von 2006 gestoßen: „Ein Informatiker ist eine Maschine, die Kaffee in Programme umwandelt…“ Der Spruch steht auch auf meiner Kaffeetasse. Ich bin Informatiker. Passe ich in das Klischee? Anhand ausgesuchter Fakten schaue ich mal wie Krank ich schon bin 😉

  • Kaffeetasse sekundäres Geschlechtsmerkmal – ja
  • Pizza: Grundnahrungsmittel – gerne
  • Hang zum Chaos – äähmm… naja…. Chaos? JA 😀
  • kann ziemlich lange über die verschlungenen Zusammenhänge der 23 dozieren – ich bin an einem 23. geboren und somit eine Ausgeburt der Illuminaten 😉
  • |<4nn 50642 5437z3 w13 d1353n mu3h3lo5 1353n – l0615ch!
  • besitzt mehr Rechner als der Kistenschieber-um-die-Ecke – ich bin auf dem besten Weg 🙂
  • bezeichnet einen Lötkolben als „universellen multifunktionalen Interface-Adapter“ – dazu gibt es demnächst einen Blog-Eintrag
  • abonniert Comic-Strips per RSS und liest nicht eine Tageszeitung – unseren täglichen Dilbert gib uns heute
  • hat tausende MAME-ROMs und möchte dennoch einen originalen PacMan fürs Wohnzimmer – ja und sofort!
  • JAVA ist keine Insel, Perl kein Ort, AJAX kein Haushaltsreiniger, DAU kein Schiffstyp und Bielefeld gibt es nicht – alles korrekt und Bielefeld gibt es wirklich nicht!
  • er erwacht morgens mit einer fixen Idee und liefert am Abend die RC1 dazu – zum Leidwesen meiner Mitmenschen: JA 😉
  • er widmet der Vergabe eines Hostnamens ähnlich viel gedanklichen Aufwand wie andere der Namensgebung ihres Erstgeborenen – alle Rechner haben mehr oder minder ansprechende Namen

Ich glaube ich bin doch ein Informatiker was zumindest die Klischee-Fakten angeht. Bringt euch am Besten in Sicherheit – oder genießt meine Geekness 😀

Folgendes zitiere ich von der Localwurst weil ich dem nichts hinzu zufügen habe:

„Ich schätze, die Liste ist lange nicht vollständig, aber es trifft’s schon ganz gut. Aber mal ehrlich: mit einem Informatiker wird es wenigstens nie langweilig. Klar, Fakten und trockenes Wissen können in manchen Momenten als befremdliche Komponente wahrgenommen werden, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß einem der Gesprächsstoff ausgeht. Denn allen Vorurteilen zum Trotz: der Informatiker ist in aller Regel sehr belesen, interessiert, humorvoll und durchaus kommunikativ – sofern der Gesprächspartner paßt.“

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Heckler & Koch ist out. Lego ist in.

30 06 2008

Jeder der das Vergnügen hatte bei der deutschen Bundeswehr zu dienen, hatte schon mal eine Waffe von Heckler & Koch in der Hand. Deutsche Wertarbeit macht HK-Waffen zum Exportschlager. Es müssen aber nicht immer Hochleistungsmaterialien sein. Auch buntes dänisches Plastik von „spiel gut“ (leg godt) kann bei so manchem den Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen lassen.

Immer wieder kommen die Leute auf meinen Blog weil sie „Lego Waffen“ suchen. Man soll dem Markt bekanntlich geben wonach ihm gelüstet. Somit ein weiterer Lego-Waffen-Eintrag.

Nachdem ich ja schon einen Beitrag zu Waffen für Lego-Figuren habe, nun der Beitrag für Waffen aus Lego. Ihr wollt eine Pistole oder mein Maschinengewehr aus Lego bauen, euch fehlt aber das nötige Waffenverständnis? Kein Problem, „Xubor“ hilft euch. Dieser hat das Buch bzw. das 60 seitige Anleitungsheft „LEGO FOR ADULTS – build real working LEGO guns!“ geschrieben. Es enthält, wie man es auch von anderen Lego-Anleitungen gewohnt ist, bebilderte Bauanleitungen für Waffen.

Für Schäden die ihr euch oder eurer Umwelt mit den Waffen zufügt, bin ich nicht haftbar! Einfach das Gehirn einschalten ist die beste Sicherheitsmaßnahme.





Das Geekkochbuch.

16 05 2008

Durch Zufall bin ich heute bei den Twitter-Followern von Writingwoman auf Mela Eckenfels gestoßen. „Den Namen kennst du doch!“ sagte ich mir und so war es dann auch. Mela Eckenfels ist eine der Autorinnen des „Kochbuch für Geeks“ aus dem O’Reilly-Verlag.

Ich habe nicht schlecht geschaut als ich dieses Buch zu Weihnachten bekommen habe.

Ehrlich gesagt war das Cover jetzt nicht unbedingt das, was mich vom Hocker gerissen hat. Der Kupferstich weckte in mir keine wirkliche Interesse an dem Buch.

Ein Kochbuch von O’Reilly? Wieso nicht? Ich kenn das Perl-Kochbuch, das steht auch bei mir im Regal… nur was soll ein Geek-Kochbuch sein? Also habe ich zum Entsetzen von Gräfin erst mal ein geeklike WTF?!-Gesichtsausdruck aufgesetzt.

Was soll ich mit einem Geek-Kochbuch? Ich weiß was ein Geek ist und was ihn ausmacht – ich muss nur in den Spiegel schauen.

Also das Buch aufgeschlagen. Sofort fiel mir ein Periodensystem der Lebensmittel in die Hände. Diese Karte kann man sich übrigens bei O’Reilly auf der offiziellen Seite zum Buch anschauen. Wer will kann auch ein paar Seiten bei Amazon lesen.

Hmm. Das scheint ja wirklich ein Kochbuch zu sein. Fasziniert aufgeschlagen und sofort war mein Lesehunger geweckt. Ich bin jemand der gerne kocht. Das Essen muss mir schmecken – da ist es mir relativ egal wie es zubereitet wird, ich bin ein kleiner Experimentalkoch.

Gräfin hat schon bei so mancher Kreation am Anfang ungläubig geschaut aber als sie das Ergebnis probiert hat war sie begeistert. Offen für Neues habe ich also jede Seite dieses Buches verschlungen. Der geneigte Geek erfährt wie er sich sein eigenes Sushi zaubert.

Nun ja, Sushi ist absolut nicht mein Geschmack – das ist aber kein Problem. Heute kam mir eine Idee wie ich ein „Männersushi“ zubereite. Ich lasse die Idee noch ein wenig in meinem Kopf reifen, werde sie bei Gelegenheit kochen und euch dann hier vorstellen.

Mela Eckenfels und Petra Hildebrandt haben ein Buch abgeliefert das ich jedem empfehlen kann. Die Rezepte sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen – selbst für Leute die Wasser anbrennen lassen und nicht wissen welche Seite beim Lötkolben die heiße ist sind Rezepte dabei. Auch verlassen die beiden die klassischen Wege der Kochkunst. Ein Omelett wird nicht in der Pfanne zubereitet, nein es wird in Gefrierbeuteln gekocht! Meine Oma weckt Früchte ein, Mela und Petra wecken Kuchen ein.

Viele der Rezepte habe ich selbst schon getestet oder als Anregung für eigene Erfindungen genommen. Für jeden Geschmack, für jede Gelegenheit und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

Ob ihr Omelett aus dem Ziplock-Beutel, Kuchen aus dem Weckglas, Brötchen aus der Pfanne, Geek-Schnitten oder aber ein Warpkern-artiges Energieplasma wollt das Geekkochbuch weiß rat!

Alles in allem eine wirkliche Kaufempfehlung. Ein Buch das mein Bücherregal bereichert und weder in einer guten Kochbuchsammlung, noch in einer gut sortierten IT-Hausbibliothek fehlen darf.

Hier noch die ISBN des Buches: 978-3-89721-462-0





Nerd-Test.

24 04 2008

Da ich von Berufswegen ja eine Menge mit Tests zu tun habe – so was macht ja ein Integrationstester, finde ich auch eine Menge anderer Tests ganz lustig. Sie sind ein guter Zeitvertreib wenn man gerade mal wieder ein wenig Langeweile hat oder auf irgendwas warten muss und die Zeit überbrücken will.
I am nerdier than 92% of all people. Are you a nerd? Click here to find out!
Über den Blog einer meiner Follower bei Twitter, Anfalas, habe ich den Nerd-Test gefunden.
Ich glaube, ich sollte mir wirklich langsam Gedanken machen, ob ich nicht doch einen Schaden habe.
Laut Nerdtest bin ich 92%iger Nerd. Hilfe! Naja, ich bestreite das einfach mal und hoffe das es den ein oder andern gibt der hier einen Kommentar hinterlässt und mir bestätigt, das ich kein Obernerd bin. 😉





6 Dinge die ein Geek getan haben sollte

6 08 2007

Ein Jeder kennt die drei Dinge die ein Mann getan haben sollte, bevor er in die ewigen Jagdgründe eingeht:

  • ein Kind zeugen
  • ein Baum pflanzen
  • ein Haus bauen

Ist das eigentlich überall so oder nur in Deutschland? Ich hoffe, Battlekittie gibt da später noch Aufschluss.

Nun aber zu den Dingen die ein Geek getan haben sollte, bevor ihn des EOL erreicht. In diesem speziellen Fall steht EOL nicht für End of Line sondern für End of Life.

Die Liste ist nicht auf meinem Mist gewachsten, sie kommt aus dem 0b81-Blog, ich hab sie nur in’s Deutsche übertragen.

Man sollte:

  • Akihabara besucht haben
  • an einem Treffen teilgenommen haben
  • sich mit einem Freund aus dem Internet real treffen
  • 1337 in einem Online-Spiel werden
  • eine Idee gestalten oder vorschlagen, die dann von anderen genutzt wird
  • bei einer Produkteinführung ganz vorne in der Schlange stehen

Mensch bin ich froh, ich kann noch nicht sterben 🙂 Mir fehlen noch 3 Dinge die ich noch nicht erledigt habe.

Edit: Da ich erfahren habe, das noch nicht jeder weiß, was ein Geek ist, hier die passende Erklärung.