Brot.

29 04 2011

Wir stopfen Tag für Tag irgendwelches Zeug in uns rein, was die Industrie als Nahrung verkauft.

Da drehen sich Kulturen im Kreis, wir essen Milchprodukte die so wertvoll sind wie ein kleines Steak und so weiter.
Klar, auch ich futter gebratenes Pressspan zwischen lieblos erschaffenen Mehlplatten, a.k.a. Hamburger. Doch es geht auch anders!

Keine Angst, ich werde euch jetzt keine Lehrstunde über die richtige und gesunde Ernährung halten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich persönlich verzichte ja wo es nur geht auf Obst und Gemüse und gönne mir dafür mehr Fleisch. Schmeckt mir einfach besser und über fehlende Abwehrkräfte Aufgrund von Vitaminmangel kann ich mich nicht beklagen.

Nun aber mal endlich zum eigentlichen Thema: Brot.

Deutschland ist eine Brotnation. Autos bauen kann jeder, der deutsche Ingenieur ist dank Bolognese Bologna eine aussterbende Spezies also konzentrieren wir uns hier auf das Brot.

In Deutschland gibt es über 600 verschiedene Brotsorten. Egal ob Schwarz-, Grau-, oder Weißbrot – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch sein wir mal ehrlich: wie viele von euch essen täglich Brot und wie viel von dem Brot ist dann nicht aus dem Supermarkt, fertig abgepackt?

Doch selbst die Leute die zum Bäcker gehen bekommen meist nur industrielle Massenware. Fertigmischungen aus dem Katalog ausgesucht, nur noch Wasser dazu und fertig. Andere Bäcker wiederum bekommen gleich tief gefrorene Brotrohlinge die sie nur noch auftauen und backen müssen.

Hat das noch was mit Backhandwerk zu tun? Handwerker erschaffen etwas mit ihren Händen und sind nicht nur “Erfüllungsgehilfen”!

Das Brot ist bei vielen in Vergessenheit geraten. Ein Brot kann süß sein, ein Brot kann herzhaft sein. Nichts ist so vielseitig wie ein Brot.

Habt ihr schon mal selbst versucht ein Brot zu backen? Es ist gar nicht so schwer wie ihr denkt.
Probiert es doch mal selbst aus. Zur Not dürft ihr beim ersten Mal auch eine Backmischung verwenden, später dann alles alleine „erschaffen“.

Das frische Brot aus dem Ofen. Es duftet herrlich frisch, es hat eine knackige Kruste.
Es braucht nicht viel um dieses Stück Genuss vollkommen zu machen.

Einfach ein Stück gute Butter und etwas Salz. Die Definition eines Stückes dürft ihr gern von Horst Lichter übernehmen.
Bei dem Salz habt ihr freie Wahl. Ich nehme am liebsten ein feines Salz oder zerstoße gröberes Salz im Mörser.

Der größere Zubereitungsaufwand wird durch unvergleichlichen Geschmack doppelt und dreifach zurück gezahlt.

Für die Freunde des frischen Brotes und des gepflegten Humors empfehle ich Jochen Malmsheimer und sein Wurstbrot:

Guten Appetit.





Toffee-Likör.

28 04 2011

Ihr mögt Toffee-Likör, seid aber selbst gern kreativ und werkelt in der Küche?

Euch kann geholfen werden! Hier ein Rezept für Toffee-Likör in Eigenleistung.

Die Zutaten:

  • 1 Packung Sahne Muh-Muhs (Sahne Brocken, Sahne Toffee, Rahmtäfeli, weicher Sahnekaramell)
  • 500 ml Wodka
  • 200 ml Milch oder Sahne
  • evtl. Zucker

Die Zubereitung:

Schneidet die Sahne-Muhs in kleine Stücke.
Je kleiner desto besser – Vorsicht, das Zeug klebt aber besser als Pattex.

Gebt die Stücke in ein verschließbares Gefäß und übergießt es mit dem Wodka.
Leute die Zeit haben, lassen das ganze jetzt 2-3 Tage stehen und rühren mehrmals täglich um. Die Karamellen lösen sich in der Zeit im Wodka auf.
Wer es eilig hat und eine gut ausgestattete Küche sein eigen nennt, darf sich nun einen Pürierstab oder Standmixer nehmen und das ganze ordentlich mit Maschinenkraft bearbeiten. Mehr Power und so, ihr wisst schon 😉

Wahrscheinlich wird sich bei euch ein Schaum auf der Wodka-Karamell-Mischung bilden. Keine Angst, der ist absolut ungefährlich und auch unproblematisch.

Wenn sich die Karamellen komplett aufgelöst haben, gießt die Hälfte Milch oder Sahne hinzu. Sahne lässt eure Mischung etwas dickflüssiger werden als die Milch, hat dafür aber auch mehr Kalorien.
Nun heißt es Probieren. Je nach dem wie stark ihr den Alkohol schmecken wollt, gebt ihr noch noch etwas Milch / Sahne hinzu. Wenn euch eurer Gebräu nicht süß genug ist, hilft der beherzte Griff zur Zuckerdose.

Als letzten Schritt gießt ihr die Mischung durch ein feines Sieb oder einen Teefilter in eine oder mehrere Flaschen (je nach Größe) und lagert diese im Kühlschrank. Dieses Filtern sorgt dafür, dass mögliche Reste der Sahne Muh-Muhs aufgefangen werden und auch der oben erwähnte Schaum wandert nicht mit in die Flasche. Aufgrund der Sahne bzw. der Milch ist eure Kreation nicht ewig haltbar, was bei dem Geschmack allerdings auch nicht passieren sollte 😉

Prost!