Frohe Weihnachten.

24 12 2008

Ich wünsche allen Lesern meines Blog ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Auf das alle reichlich beschenkt werden, sich über ihre Geschenke freuen und sie auch das erhalten werden / haben was sie sich gewünscht haben.
Ich wünsche euch und euren Familien ein paar schöne Tage, die hoffentlich nicht in Stress und Streit ausarten. Genießt die freien Tage soweit wie möglich und tankt Energie für die Zeit nach Weihnachten.

Euer Chaosblog.





Likörpralinen.

17 12 2008


Weihnachten steht vor der Tür und es soll ja immer noch Menschen geben die noch auf den letzten Drücker nach einem kleinen Mitbringsel suchen.

Hier habe ich ein kleines Rezept welches schnell zubreitet ist und auch jeden gelingt, selbst wenn man nur zwei linke Hände hat und zu allem Überfluss auch noch an jeder Hand fünf Daumen.
Die Likörpralinen kann man bis zu drei Wochen lagern, wenn man sie luftdicht in einer Dose verpackt. Jedoch bezweifle ich, das es eine dieser Pralinen bis dahin schafft.

Im Normalfall liegt die Lebenserwartung dieser kleinen possierlichen Tierchen Kügelchen bei wenigen Stunden.

Was braucht ihr?

fertige Pralinen

  • 1 Päckchen Butterkekse (egal mit wie vielen Zähnen)
  • 800 g weiße Schokolade / Kuvertüre
  • 125 ml Sahne
  • 100 ml Baileys (Mint Chocolate)
  • 100 ml Dooley’s
  • 1 Gefrierbeutel
  • 1 Packung Pralinenförmchen aus Papier

Zubereitung:

Gebt einen Teil der Butterkekse in den Gefrierbeutel und nun darf rohe Gewalt angewandt werden. Zerkleinert die Butterkekse bis sie beinahe pulverisiert sind.Das ganze solange wiederholen bis alle Kekse „gehackt“ wurden. Wer eine Moulinette o.ä. sein eigen nennt kann die Kekse natürlich auch mit der Kraft der Maschinen bröseln lassen.

Das Keksmehl nun in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Auf geht es zum anstrengenden Teil: Ihr müsst die 800 g Kuvertüre reiben.

Für die Pralinen an sich benötigt ihr 600 g, um die fertigen Pralinen in Schokoraspeln zu wenden noch mal 200 g. Die 600 g Schokoraspeln gebt ihr zu den Kekskrümeln. Anschließend gießt ihr die Sahne, den Baileys und den Dooleys hinzu. Nun müsst ihr ordentlich rühren bis sich eine klebrige Masse gebildet hat. Die Masse muss nun 30 min. ziehen. Der Alkohol durchzieht die Kekse und die Masse verdickt sich ein wenig.

Nach der Wartezeit werden aus der Masse kleine Kugeln geformt, in den Schokoraspeln gewendet und in Papierförmchen drapiert. Anstelle die Pralinen in Schokoraspeln zu wenden kann man auch Kakaopulver nehmen, dass kommt ganz auf den Geschmack des Einzelnen an.


Ich persönlich bevorzuge die Schokoladenvariante.

Nun müssen die Pralinen nur noch 2-4 Stunden trocknen und dann kann man sie in Dosen packen oder zum Naschen bereit stellen.

Je nach Pralinengröße ergeben sich bei der oben genannten Zutatenmenge ca. 80-100 Pralinen

Warnung: Die Rohmasse ist ziemlich klebrig und Schokoraspeln schmelzen an den Fingern mit einer rasanten Geschwindigkeit – es gibt also ein klein wenig Sauerei bei der Zubereitung. 🙂





Oldenburger Computer Museum.

15 12 2008

Ja, ihr habt richtig gelesen – Computer Museum.

Für viele sind die „Kisten“ vor denen sie (fast) täglich sitzen einfach nur ein Arbeitsgerät, ein Werkzeug oder Mittel zum Zweck. Wieso dann ein Computer Museum? Schließlich gibt es doch auch kein Kellen- und Gips Museum für den Maurer oder ein Sägen Museum für den Schreiner!

Doch ein Computer ist etwas Anderes, etwas Eigenes. Ein Rechner dient heute vielen als Werkzeug doch er ist mehr. Ohne die modernen Möglichkeiten der Datenverarbeitung würde unsere Gesellschaft, so wie wir sie kennen, zusammen brechen. Computer sind mehr als nur ein Haufen Plastik und Silizium. An vielen von ihnen hängt Geschichte. Die Geschichte die wir mit erlebt haben.

Ich weiß noch heute, wie ich meinen ersten eigenen Rechner geschenkt bekam. Im Sommer 1998 bekam ich einen alten gebrauchten 286er, Marke Highscreen, Hersteller Vobis, umschaltbar zwischen 8 und 16 MHz, 1024 kB RAM, 42 MB HDD von Kalok – Modellnummer KL 343, 5,25″- und 3,5″-FDDs sowie eine Grafikkarte von OAK mit 256 kB Speicher – all das habe ich nicht abgelesen, die Werte kann ich im Schlaf herunter beten.

So wird es wohl vielen gehen die in jungen Jahren mit einem Computer aufgewachsen sind. Noch heute trifft man immer wieder Leute die von ihrem ZX81, C64, Schneider / AMSTRAD CPC erzählen, als würden sie von einer schönen Frau oder einem schönen Mann schwärmen. Der Computer ist gleichzeitig Alltag und selbstverständlich geworden doch ist er auch etwas an dem Erinnerungen hängen.

Daher macht ein Computer Museum Sinn. Viele Exponate sieht man z.B. im Heinz Nixdorf Museumsforum (HNF) oder aber im Deutschen Museum. Jedoch gibt es auch Schätze die man dort nicht findet – da lohnt sich ein Besuch im Oldenburger Computer Museum (OCM). Hier sammelt Thiemo Eddiks seit 1999 alte Telespiele und Homecomputer. Telespiele? Selbst dieses Wort allein gehört schon ein Museum! Schließlich heißt es heute doch Konsole, auch wenn die „alten Hasen“ eine Konsole anders in Erinnerungen haben (z.B. VT100). Eine Besonderheit des OCM ist die Hands-On Philosophie – die Exponate sind funktionsfähig und können nach Herzenslust genutzt werden. Allein auf der Internetseite des OCM sieht man einige Geräte, die so manchen an die Kindheit erinnern und denen man gerne mal wieder eine Runde Pac Man oder Space Invaders entlocken würde.

Gefunden werden kann das OCM in:

Neue Straße 2
26122 Oldenburg
Die Öffnungszeiten sind absolut Arbeitnehmer- und Familienfreundlich, man kann nach Feierabend mal vorbei schauen oder auch im Urlaub nachdem man sich den Rest von Oldenburg angesehen hat. Weitere Öffnungszeiten kann man mit Thiemo Eddiks absprechen. Kontaktdaten stehen im Impressum am Fuße der OCM- Internetpräsenz.

Das OCM ist ein Museum für die ganze Familie und für jedes Alter. Junge Besucher können sich Rechner und auch Benutzeroberflächen aus den Anfangstagen der DV-Geschichte ansehen, ältere Besucher schwelgen in nostalgischen Erinnerungen und auch Frauen können mit dem einen oder anderen Spielchen begeistert werden. Im OCM kann der Papa, der gegen seinen Knirps immer wieder bei Mortal Kombat den Kürzeren zieht, außerdem die Rangfolge wieder gerade Rücken, indem er seinen Sohnemann zum ultimativen Match in Pong heraus fordert. 😉

Alle hier verwendeten Bilder des OCMs verwende ich mit der Genehmigung von Thiemo Eddiks –  http://www.computermuseum-oldenburg.de/