Salzkaramell.

20 11 2013

Auf Twitter wurde über Salzkaramell geschrieben. Da gibt es mal wieder ein Rezept von mir. Wieso hab ich das eigentlich noch nicht vorher veröffentlicht?

Hier also erst mal die Zutaten:

  • 300 g Zucker
  • 60 ml Wasser
  • 250 g Butter
  • 1 Becher (200 ml Sahne)
  • 5 Gramm / 1 TL Meersalz aus der Mühle

Ich muss gestehen, ich bin nicht gerade der Held des Karamell. Viel zu oft ist es mir schon misslungen. Daher ist dieses Rezept genau das richtige. Man muss (fast) nichts tun.

Schnappt euch einen Topf, füllt die 300 g Zucker herein und gießt das Wasser drauf. Hier wird das erste Mal nichts getan. Einfach warten, bis der Zucker komplett mit Feuchtigkeit durchzogen ist. Es dauert normalerweise ein bis zwei Minuten.
Nun wandert der Topf auf den Herd. Je nach Herd sollte mittlere Hitze reichen. Wenn der Herd zu heiß eingestellt ist, verbrennt euch der Zucker, wenn er zu niedrig eingestellt ist, wird der Zucker nur getrocknet. Parallel wird die Sahne erhitzt. Ob auf dem Herd oder in der Mikrowelle ist hier egal.
Anschließend schaut wieder in den Topf. Hier wird eure Geduld wieder gefordert. Ihr macht nichts. Einfach die Wasser-Zucker-Mischung im Topf beobachten. Das kann auch schon mal 10 Minuten so gehen.
Wenn sich die Mischung in goldfarbenes Karamell verwandelt hat, zieht ihr den Topf vom Herd und gebt die Butter stückchenweise hinzu. Jetzt muss dann doch mal angefangen werden zu rühren. Kurz auf den Herd mit der Masse und das Salz unterrühren.
Nach zwei Minuten wandert der Topf wieder vom Herd und die warme Sahne wird eingerührt.
Gut verschlossen in Gläsern wird das Salz-Karamell auskühlen lassen und wandert im Anschluss in den Kühlschrank. Dort wird es auch etwas fester. Das ganz hält sich locker einige Wochen und ist ein gern gesehenes Mitbringsel. Auch zu Weihnachten sicher eine Idee für die Freunde des selbst gemachten.

Lasst es euch diesen süßen Brotaufstrich schmecken.
Doch Vorsicht: Er macht süchtig!

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Ist ja bald Weihnachten…

27 10 2013

Es ist ja bald Weihnachten. Wer noch ein Geschenk für die lieben Kleinen sucht und nicht über zwei Linke Hände verfügt, dem sei ein Protagonist aus Disneys Planes empfohlen. Die Jungs von Flitetest haben Ripslinger nach gebaut. Die Videoanleitung gibt es auf YouTube.

Fertig lackiert, in voller Pracht und hoch oben in der Luft ist der Ripslinger auch zu bewundern:

P.S. Natürlich kann man den Flieger auch für die Größeren bauen bzw. für das Kind im Manne. Natürlich auch für das Kind in der Frau.





Likörpralinen.

17 12 2008


Weihnachten steht vor der Tür und es soll ja immer noch Menschen geben die noch auf den letzten Drücker nach einem kleinen Mitbringsel suchen.

Hier habe ich ein kleines Rezept welches schnell zubreitet ist und auch jeden gelingt, selbst wenn man nur zwei linke Hände hat und zu allem Überfluss auch noch an jeder Hand fünf Daumen.
Die Likörpralinen kann man bis zu drei Wochen lagern, wenn man sie luftdicht in einer Dose verpackt. Jedoch bezweifle ich, das es eine dieser Pralinen bis dahin schafft.

Im Normalfall liegt die Lebenserwartung dieser kleinen possierlichen Tierchen Kügelchen bei wenigen Stunden.

Was braucht ihr?

fertige Pralinen

  • 1 Päckchen Butterkekse (egal mit wie vielen Zähnen)
  • 800 g weiße Schokolade / Kuvertüre
  • 125 ml Sahne
  • 100 ml Baileys (Mint Chocolate)
  • 100 ml Dooley’s
  • 1 Gefrierbeutel
  • 1 Packung Pralinenförmchen aus Papier

Zubereitung:

Gebt einen Teil der Butterkekse in den Gefrierbeutel und nun darf rohe Gewalt angewandt werden. Zerkleinert die Butterkekse bis sie beinahe pulverisiert sind.Das ganze solange wiederholen bis alle Kekse „gehackt“ wurden. Wer eine Moulinette o.ä. sein eigen nennt kann die Kekse natürlich auch mit der Kraft der Maschinen bröseln lassen.

Das Keksmehl nun in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Auf geht es zum anstrengenden Teil: Ihr müsst die 800 g Kuvertüre reiben.

Für die Pralinen an sich benötigt ihr 600 g, um die fertigen Pralinen in Schokoraspeln zu wenden noch mal 200 g. Die 600 g Schokoraspeln gebt ihr zu den Kekskrümeln. Anschließend gießt ihr die Sahne, den Baileys und den Dooleys hinzu. Nun müsst ihr ordentlich rühren bis sich eine klebrige Masse gebildet hat. Die Masse muss nun 30 min. ziehen. Der Alkohol durchzieht die Kekse und die Masse verdickt sich ein wenig.

Nach der Wartezeit werden aus der Masse kleine Kugeln geformt, in den Schokoraspeln gewendet und in Papierförmchen drapiert. Anstelle die Pralinen in Schokoraspeln zu wenden kann man auch Kakaopulver nehmen, dass kommt ganz auf den Geschmack des Einzelnen an.


Ich persönlich bevorzuge die Schokoladenvariante.

Nun müssen die Pralinen nur noch 2-4 Stunden trocknen und dann kann man sie in Dosen packen oder zum Naschen bereit stellen.

Je nach Pralinengröße ergeben sich bei der oben genannten Zutatenmenge ca. 80-100 Pralinen

Warnung: Die Rohmasse ist ziemlich klebrig und Schokoraspeln schmelzen an den Fingern mit einer rasanten Geschwindigkeit – es gibt also ein klein wenig Sauerei bei der Zubereitung. 🙂





Bastelprojekt – Intro.

11 11 2007

Es wird langsam Zeit sich Gedanken über Geschenke zu machen. In einem Informatikerhaushalt wird auch gebastelt, allerdings nicht wie zu Muttis Zeiten mit Papier, Buntstiften und Schere.

Mein neustes Projekt stelle ich in meinem Blog Schritt für Schritt vor. Was es genau wird, verrate ich noch nicht – wobei man sich das ab einem bestimmten Stadium denken kann.

An „untechnischen“ Materialen benötige ich:

  • schwarzen Tonkarton
  • Holzbrett, ca 10-15 cm breit, 1,5 m lang
  • Holzzierleiste, 1,5 m lang
  • Dünne Holzplatte, ca. 30 cm x 40 cm, 2-5 mm stark
  • 8 Holzdübel
  • Holzleim
  • Heißkleber
  • Lack oder Lasur

Folgende Werkzeuge werden benötigt:

  • Gehrungssäge, da sowas aber teuer ist, eine Gehrungslehre und ne Säge
  • Schraubenzieher /-dreher, je nach dem wie man die nennen will 😉
  • Stichsäge
  • Pinsel
  • Heißklebepistole
  • Bohrmaschine, Holzbohrer

Da das ganze nun relativ unspektakulär ist und auch der technische Bezug fehlt nehmen wir noch einen (alten) Laptop. Diesen werde ich im nächsten Post ausführlich beschreiben.