Blogparade – Lieblingsserie

30 06 2010

In seinem Blog hat Serge eine Blogparade gestartet. Er möchte wissen, was unsere (aktuellen) Lieblingsserien sind. Da mache ich doch glatt mal mit.

Wie Serge gefällt mir „Navy CIS“. Was mag ich daran? Die Mischung der unterschiedlichsten Charaktere. Jeder hat seine Macken und Eigenheiten die ihn oder sie sympathisch machen. Besonders Gibbs mit seinem ganz eigenen Humor und Abs, die abgedrehte „Gruftbraut“.

Pauley Perrette, die Schauspielerin die Abs verkörpert, spielt auch noch in der Band „Stop Making Friends“ – mit ihr hat sie den Titel Fear aufgenommen, welcher auf dem offiziellen Soundtrack zu NCIS zu hören ist.

Als Nächstes fällt mir spontan „Der letzte Bulle“ – Mick ist der Urtyp von einem Bullen. Auch wenn es heute politisch korrekt eher Polizeibeamter lautet so ist Mick doch ein Bulle – schließlich lag er 20 Jahre im Koma und ist somit noch ein wenig nostalgisch 😉
Micks Sprüche, sein Machoverhalten und seine Art Dinge anzupacken und Probleme zu lösen sowie seine Versuche sich im 21. Jahrhundert zu Recht zu finden machen ihn sympathisch.

Bedingt durch die hohen Einschaltquoten die Sat.1 mit dem letzen Bullen erzielt wurde die zweite Staffel in Auftrag gegeben.





Sony Ericsson XPERIA X10: Der erste Eindruck.

30 06 2010

Unverhofft kommt oft. Hier schon der nächste Handy-Test. Diesmal in der Mangel: ein Sony Ericsson XPERIA

Von der trnd AG, einem Unternehmen für Mundpropaganda-Marketing, habe ich leihweise ein XPERIA bekommen um es auf Herz und Nieren zu testen.

Näheres zu trnd findet ihr unter „Was ist trnd?“.

Weder trnd noch Sony Ericsson bezahlen mich für diesen Test.
Ich habe einfach das Handy bekommen um darüber zu berichten. Wie immer wenn ich über ein Produkt schreibe, werde ich euch nicht das Blaue vom Himmel erzählen oder euch etwas zusammen lügen. Damit ist keinem geholfen. Ich möchte euch die Stärken und Schwächen eines Produktes aufzeigen und euch durch meine Erfahrungen mit dem Gerät aufzeigen für welche Zwecke es besser und für welche eher weniger geeignet ist.

Copyright by Sony Ericsson

Seit 5 Tagen nutze ich jetzt das XPERIA . Ich wollte bisher noch keinen Blogbeitrag schreiben, da ich mich erst genauer mit dem Handy auseinander setzen wollte.

Was sofort beim Auspacken auffällt, ist das riesige 4 Zoll Display. Hierbei handelt es sich um ein TFT-Display. Es ist nicht Multitouchfähig – was allerdings kein Beinbruch ist. Man muss sich ja nicht immer die Finger verrenken nur um ein Bild zu zoomen.
Die Farben auf dem TFT sind gut, im Freien, bei strahlendem Sonnenschein, verliert das Handy allerdings ein wenig von seiner Brillianz. Hier würde ein OLED-Display besser abschneiden, doch auch dieser Punkt ist verschmerzbar.

Trotz der beachtlichen Größe ist das XPERIA ein Leitgewicht – es bringt nicht einmal 140 Gramm auf die Waage, laut Datenblatt sind es 135 g, mit meiner Küchenwaage komme ich auf 137 g – eine Abweichung die man auf die (Un)Genauigkeit der Küchenwaage schieben kann.

Verfügbar ist es in  zwei Farben.
Männer würden es einfach als Schwarz und Weiß bezeichnen – die genauen Farbnamen sind allerdings „Sensuous Black“ und „Luster White“.

Der 1 GHz-Prozessor macht dem Android 1.6 Betriebssystem Beine und sorgt für eine schnelle Reaktion des Handys und seiner Anwendungen.
Wie von einem aktuellen Handy gewohnt beherrscht das XPERIA allerlei um mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen, da wären z.B. Bluetooth, UMTS/HSDPA, GSM/GPRS/EDGE, WLAN und USB.

Die eingebaute Kamera hat, ziemlich untypisch für Sony Ericsson, keinen Schieber vor der Linse – sie ist nur ein wenig versenkt im Gehäuse untergebracht.
Die 8,1 Megapixel Auflösung der Kamera ergeben bei ausreichendem Umgebungslicht sehr gute Bilder. Ein Kameralicht unterstütz die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen, neigt aber ein wenig zur Überbelichtung der Bilder.
Der Bildstabilisator liefert auch bei zittrigen Händen scharfe Fotos. Ein nettes Gimmick ist die Gesichtserkennung, die beim Fokussieren hilft.

Direkt auf dem Hintergrund des Standby-Bildschirms des Xperia findet man ein Kästchen mit dem letzten Timescape Eintrag.
Timescape? Was ist das nun wieder?
Timescape ist eine Anwendung von Sony Ericsson die versucht, jegliche Kommunikation an einem Ort verfügbar zu machen. Mein- und StudiVZ, Twitter, Facebook, Mails, SMS, MMS und E-Mails. Alles wird auf kleine virtuelle Karteikärtchen geschrieben, die chronologisch geordnet sind. Oben ist das Neuste, unten das Älteste.
Eine interessante Funktion, die ich gerne mal nutze, da man dort die zeitlichen Abfolgen genau sehen kann. Zum Twittern allerdings nutze ich eine App aus dem Android Market die einen erweiterten Funktionsumfang besitzt.

Der Akku des XPERIA hält bei normalem Gebrauch ausreichend lange, bei extensivem Gebrauch allerdings hat das Sony Ericsson wie alle anderen mir bekannten Handys ein kleines Kapazitätsproblem. Man sollte nicht den ganzen Tag via UMTS twittern, Mails senden und empfangen und gleichzeitig noch Webradio hören.

Doch für den Otto-Normal-Smartphoner reicht die Akkukapazität aus, alle Anderen müssen den Akku zwischendurch wieder befüllen. Dies geht recht schnell. Interessant ist das Netzteil zum Laden – es hat kein Kabel für das Handy sondern nur eine USB-Buchse. In diese wird das USB->MicroUSB Datenkabel gesteckt und darüber das XPERIA geladen.

Dank Android-Betriebssystem ist das Handy nahezu unbegrenzt mit Software erweiterbar. Jedoch sollte man wissen, was man sucht. Sich durch den kompletten „Market“ zu wühlen ist ein wenig mühsam.

Insgesamt bekommt das Sony Ericsson XPERIA X10 von mir 8 von 10 möglichen Punkten.

Dies wird nicht der einzige Bericht über das Handy gewesen sein, in den nächsten Tagen folgen weitere. Ich werde Fotos und Videos zur Verfügung stellen, damit ihr die Qualität der Kamera beurteilen könnt, ich werde darüber berichten, wie sich das XPERIA im Alltag schlägt und ich werde Empfehlungen für Apps aussprechen.





Der Chaosblog fliegt zum Mars!

29 06 2010

Es ist soweit. Ich werde Astronaut und fliege 2011 zusammen mit aktuell mehr als 768.000 Menschen zum Mars. Wird ziemlich eng werden aber was macht man nicht alles für einige wenige Minuten des Ruhms?

Ok – ich fliege nicht persönlich. Doch die NASA wird meinem Namen zusammen mit vielen anderen auf einem Chip auf den Mars schicken.

Wenn auch ihr dabei sein wollt, tragt euch doch hier in die Liste ein!





Samsung Wave: App-Empfehlungen

25 06 2010

Wie so viele andere Anbieter von Smartphones hat auch Samsung einen Appstore für seine Mobiltelefone. Dieser kann über die Synchronisationssoftware Kies und das Wave genutzt werden. Über einen Browser kann man sich die Anwendungen zwar auch im Store anzeigen lassen, doch der Download startet Kies.

Nach und nach werde ich hier in meinem Blog über nützliche Apps, Widgets und sonstige Tools berichten die euch das Leben mit eurem Wave einfacher machen.

Die erste hilfreiche App ist „BatteryLife“ – das Wave hat zwar eine Akkuanzeige, diese besitzt 5 Balken und ist ziemlich ungenau.

Genauer funktioniert besagte App. Außer einer prozentualen Anzeige gibt sie auch grobe Schätzungen ab, wie lange der Akku noch durchhält, davon abhängig was ihr anstellt.
So benötigt das Abspielen von Videos erheblich mehr Energie als eine einfache Musikwiedergabe.

Ich muss auch sagen, die Zeiten sind relativ genau – so zumindest meine bisherige Erfahrung.
Nur die geschätzte Ladezeit stimmt nicht – es wird von der Ladezeit per Netzteil ausgegangen.
Via USB-Kabel lädt das Wave zwar auch – doch um einiges langsamer!

Auch sollte man sich nicht von der eingeblendeten Uhrzeit verwirren lassen.
Die innerhalb der App angezeigte Uhrzeit ist entspricht UTC und nicht der im Wave eingestellten Zeitzone.

Die ganze Welt ist aktuell im Fußballfieber. Die Weltmeisterschaft beherrscht die Medien. Egal ob Zeitung, Fernsehen, Radio oder Internet. Überall berichtet man über die Kicker in Südafrika.

Wer an Spielplänen, Tabellen, Infos zur Aufstellung der Mannschaften, Ergebnissen und Stadien interessiert ist wird auch hierfür im Appstore von Samsung fündig.
Es gibt mehrere Apps zum Thema WM2010 in Südafrika.

Die meiner Meinung nach beste WM-App ist „SouthAfrica2010„.

Über die Internetanbindung des Wave lädt sich die App aktuelle Daten und Ergebnisse herunter und zeigt alles übersichtlich an.

Allerdings gibt es diese App nicht auf Deutsch.
Für die reinen Spielergebnisse sicher kein Problem, wer die Infotexte zu den Stadien lesen möchte, sollte allerdings schon ein paar grundlegende Englischkenntnisse haben.

Wer das Wave mal ordentlich fordern will, Benzin im Blut hat und einen ärztlich attestierten rechten Bleifuß besitzt sollte sich ein Mal „Need for Speed Shift“ ansehen.

Ein weiterer Teil der allseits bekannten Rennspielserie die auf nahezu jeder Plattform zu finden ist.

Diese Version ist auf das Wave angepasst läuft absolut flüssig.
Die Grafik kann logischerweise nicht mit einer Playstation 3 mithalten – ist aber für ein Handy doch schon ein echter Augenschmaus.

Gelenkt wird direkt per Wave, d.h. ihr nehmt das Wave im Querformat in die Hände und nutzt es wie ein Lenkrad. Per Druck auf das Display wird gebremst – Gas geben müsst ihr nicht, das geschieht ganz automatisch.

Wer an dem Spiel interessiert ist, sollte sich beeilen. Die ersten 1,2 Millionen Anwender bekommen das Spiel gratis, danach möchte EA Games eure Talerchen sehen.

Alle drei hier genannten Apps sind kostenlos erhältlich – mit der Einschränkung der 1,2 Millionen Downloads bei NfS-Shift.





Samsung Wave: Der erste Eindruck

24 06 2010

Nach den ersten 24 Stunden Nutzung ein erster Bericht über das Samsung Wave.

Ich werde hier nicht alle Daten des Telefons herunter beten – dafür gibt es die Produktdetails bei Samsung. Ich gehe hier nur auf Sachen ein das Wave von anderen Telefonen unterscheidet oder wo das Samsung etwas bieten kann, was andere nicht haben.

Schon beim ersten Anschalten ist man von dem OLED-Display erstaunt. Die Farben sind wirklich brilliant, das Bild ist hell und selbst bei Sonnenlicht erkennt man alles – allerdings muss dafür die Helligkeit des Displays auf eine hohe Stufe geschalten werden. Somit ist der Verdacht, das Samsung könnte ein Schminkspiegel sein entkräftet. Dieser kommt auf, wenn man Samsung im ausgeschaltenen Zustand in den Händen hält.

Wie bei anderen bekannten Mobiltelefonen lässt sich viel mit Gesten steuern. So werden Inhalte beispielsweise mittels zwei Fingern gezoomt. Finger auseinander zoomt heran, die Finger zusammen schieben zoomt heraus. Auch bekannt von anderen Geräten ist die Möglichkeit der Screenshoterstellung. Dazu wird die „Tasten sperren“- und die Menütaste gleichzeitig gedrückt.

Die Bedienung ist wahnsinnig flott – was dem 1 GHz Prozessor geschuldet ist. Obwohl Samsung gerne an der Megapixelschlacht teilnimmt, hat das Wave „nur“ 5 Megapixel. Doch auch hier ist die Qualität überraschend gut.

Was die Benutzeroberfläche angeht, erinnert das Samsung doch sehr an eine Mischung aus HTC-Handy und iPhone. Die Apps sind auf mehreren Screens angeordnet, die sich durch Fingerwisch weiter schalten lassen. Die Leistung des Prozessors und des Displays kann man sich mit dem Spiel „Asphalt 5“ vor Augen führen lassen.

Mitgeliefert wird eine doch recht bescheidene 1 GB-MicroSD-Karte. Diese ist auch schon mit Kartenmaterial für ein Navigationssystem recht gefüllt. Alleine die Karte für Deutschland nimmt über 600 MB ein, mitgeliefert wird Kartenmaterial für DACH.

Das beigefügte Headset wird über eine 3,5 mm Klinkenbuchse angeschlossen – man kann also auch seine eigenen Kopfhörer zum Musik hören nutzen. Doch auch Samsungs InEar-Stöpsel geben einen guten Klang ab. Über Bluetooth welches in Version 3.0 an Bord ist, lässt sich ein schnurloses Headset oder schnurlose Kopfhörer anschließen – diese werden nicht mitgeliefert.

Wer gerne Webradios hört, schaut allerdings in die Röhre – es wird keine App mitgeliefert um Streams aus dem Netz zu schauen. Der interne Browser unterstützt auch kein Flash über welches man einige Radios empfangen könnte.  Doch der eingebaute Musikplayer kann mit den gängigen Dateien gefüttert werden. Auch einem Podcast-Download steht nichts im Wege. Dank HSDPA und WLAN muss man hier auch nicht all zu lange warten, voraus gesetzt natürlich, die Verbindung ist verfügbar.

Wer seine UMTS-Verbindung gerne an einem anderen Gerät nutzen möchte hat mehrere Möglichkeiten. Per USB oder Bluetooth gekoppelt dient das Wave als Modem. Sehr einfach gestaltet sich auch die Verbindungsnutzung per WLAN. Im Wave aktiviert, stellt es für bis zu drei Geräte ein Ad-Hoc-Netzwerk bereit, die dann via WLAN gehen können.
Ebenfalls über WLAN können Bilder, Videos und Musik wiedergegeben werden. Dazu dient die AllShare genannte Funktion die die Wiedergabe an dlna-fähigen Clients ermöglicht.

Doch es gibt nicht nur positives. So kann sich das Wave auch gerne einmal „verschlucken“. Es ist kein Android oder Windows Mobile als Betriebssystem vorhanden sondern Bada. Samsungs eigene Interpretation eines Linux für Mobiltelefone. Vom Linux bekommt man nichts mit. Es gibt auch keinen Zugriff auf eine Konsole oder ähnliches. Bisher existiert auch noch kein Hack der dieses ermöglichen würde. Laufen zu viele Anwendungen parallel, das Wave ist multitaskingfähig, geht dem Wave der Arbeitsspeicher aus. Dann müssen erst Anwendungen geschlossen werden, bevor man es weiter nutzen kann. Bei zu exzessiver Nutzung des Multitaskingangebots hat das Wave scheinbar Probleme damit den Arbeitsspeicher wieder frei zu geben. Selbst bei nur noch einer einzigen App die läuft wird gemeckert. Das Einzige was dann noch hilft, ist Aus- und Wiedereinschalten.

Großen Wert legt Samsung auf die Einbindung sozialer Netzwerke. So sind Clients für Twitter,  Facebook und MySpace vorinstalliert, wobei der Twitterclient allerdings nur geringe Anforderungen erfüllt und keine automatische Aktualisierung der Timeline bietet. Da ich keinen MySpace-Account habe, kann ich nichts über diesen Client schreiben. Die Facebook-App reicht für die Grundfunktionen aus.

Bilder kann man direkt vom Wave aus zu Flickr, Facebook, MySpace, Photobucket, Picase, Bebo, Fotki und Hyves hochladen.

Für YouTube gibt es eine Verknüpfung, diese startet den internen Browser – dieser stellt die mobile Webseite von YouTube da. Videos werden dann auf das Handy übertragen und dort mit einem Mediaviewer abgespielt.

Weitere Apps können aus Samsungs Appstore geladen werden. Es gibt dort schon einige Anwendungen und die Zahl wächst stätig. Dazu trägt auch Samsungs App-Wettbewerb bei. Samsung spendiert für 300 Programmierer Preise im Gesamtwert von 2,7 Mio. USD.

Ein Wermutstropfen ist allerdings die Synchronisierungsmöglichkeit. Das Wave kann mit Google synchronisiert werden und auch mit Outlook. Die Software zum installieren von Apps, Übertragen von Bildern, Videos und anderen Daten läuft allerdings nur unter Windows und hört auf den Namen „Kies“. Immerhin lässt sich der USB-Modus auf „Massenspeicher“ umstellen – dann werden zwei Laufwerke zur Verfügung gestellt – der interne Speicher und die Speicherkarte. Jedoch darf dazu keine App aktiv sein – dann wird nichts bereit gestellt. Immerhin ist das Samsung so freundlich zu waren, dass man seine Apps bitte beenden soll.

Was auch ziemlich nervt, zumindest wenn man nicht die ganze Zeit auf Englisch schreibt ist die Texteingabe. Es gibt eine virtuelle Tastatur – die auch groß genug ist. Allerdings bietet sie keine Umlaute an. Umlaute können nur geschrieben werden, wenn man die automatische Texterkennung aktiviert. Dann tippt man: „Hauser“ und das Wave bietet „Häuser“ als  Wort an. Eine weitere Möglichkeit, ist wie beim iPhone, das länger gedrückt halten der Buchstaben.

Alles in allem aber ein gutes Telefon und hinsichtlich Gewicht, Leistung und Größe definitiv ein ernst zunehmender Konkurrent für iPhone und Android-Handys. Die Kritikpunkte könnte Samsung mittels einem Firmwareupdate bzw. Sync-Software für andere Betriebssysteme beseitigen.





Samsung Wave: Unboxing

24 06 2010

Vor zwei Wochen habe ich mich bei Samsung beworben. Als Produkttester für das Samsung Wave. Die Daten des Telefon klangen interessant und ich dachte mir: Wieso auch nicht? Gesagt, getan. Schnell meine Daten eingetippert und schneller als ich dachte bekam ich eine Nachricht – ich war dabei.

Wow. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Ok, es sind immerhin 500 Leute die das Samsung testen dürfen – doch es werden sich ja bestimmt auch genug Leute beworben haben.

Wie auch immer, ich war schon wahnsinnig gespannt. Dann war es endlich da. Das Samsung Wave. Ich werde also in der nächsten Zeit über meine Erfahrungen mit dem Samsung Wave schreiben. Die Vorteile aber auch die Nachteile des Handys werden in meinem Blog veröffentlicht. Keinesfalls werde ich: „Alles ist super“ schreiben. Ich werde das Telefon mit meinen kritischen Augen betrachten. Wer mich kennt weißt, dass es für mich (bis jetzt) noch nicht das perfekte Gerät gibt.

Hier als erster Beitrag zum Handy Bilder vom Unboxing:





Pro Vuvuzela.

13 06 2010

Es ist wieder soweit. Die Fußball WM hat angefangen, Deutschland hofft auf ein weiteres Sommermärchen.

Doch was kann man in Deutschland noch besser als Fußball spielen? Richtig! Jammern.

Da nutzen die bösen Fans von Vuvuzela, dieses Plastik gewordenes Folterinstrument für unsere Ohren. Was wurde nicht schon in den letzten Wochen über dieses Instrument berichtet. Selbst Stern-TV fand in der Tröte ein gefundenes Fressen – nennen wir es mal Lückenfüller.
Alle jammern sie, alle beklagen sich. Das Ding ist zu laut, es ist Trommelfell schädigend, die Spieler verstehen ihre Trainer nicht mehr, die Übertragungen im Fernsehen werden gestört.
Sagt mal, was soll der Quatsch? Ja, eine Vuvuzela ist nicht gerade ein leises Instrument – doch es gehört einfach dazu. Wie oft hört man bei uns rund um den Fußball Druckluftfanfaren? Lasst den Fans doch den Spaß. Die Fans sollen damit so viel tröten wie sie wollen. Die Spieler sollen sich mal nicht so haben. Die Jungs treffen sich ja nicht zum Kaffeekränzchen, die wollen eine Weltmeisterschaft austragen. Die Fouls die ich bisher gesehen habe sind sicher schmerzhafter als der Trötenlärm im Stadion.

Photo courtesy of Rob Milne and The Media Connection (cc-by-nd)

Die Millionen schweren Kicker sollen doch froh sein, dass sie von Fans angefeuert und unterstützt werden. Wenn sie vom ganzen Stadion ausgepfiffen werden, ist es auch nicht gerade leise und die Tonlage des Pfeifens ist nerviger.

Auch sind die Vuvuzela keine Erfindung der WM 2010. Schon als die Weltmeisterschaft in unserem Lande war, gab es die Vuvuzela an jeder Ecke zu kaufen. Zwei Euro kostete das Stück Plastik – allerdings noch unter dem Namen „Fantrompete“. Auch ich habe mir eine gekauft und hatte keinerlei Probleme damit zum Public Viewing zu kommen. 2006 war man nicht so engstirnig wie heute. Heute werden die Vuvuzela einfach verboten. Kann ja nicht sein, dass man seiner Freude freien Ausdruck verleihen will. Wir sind Deutsche. Emotionen zeigen wir nur beim Lachen im Keller oder wenn wir beim Oktoberfest zugesoffen unter der Bank liegen.

Hört also verdammt noch mal auf zu meckern. Habt euren Spaß an der Weltmeisterschaft, unterstützt eure Jungs und feiert.
Es ist gerade mal vier Jahre her, da war die Weltmeisterschaft in Deutschland. Alle haben sich gewundert über die Deutschen. Man konnte auf einmal ausgelassen feiern. Die Welt war zu Gast bei Freunden. Egal welcher Nation man angehörte und egal welcher Nation man die Daumen drückte. Man hat zusammen gefeiert. Ohne sich über irgendetwas zu beschweren. Die deutschen Innenstädte glichen einem Hexenkessel. Überall Fangesänge, Musik, Spaß und eine nicht zu überhörende Menschenmenge. Alle erfreuten sich am Sommermärchen.

Doch nun ist die WM nicht mehr in Deutschland und wir kehren zur alten Tugend des Jammerns zurück.

Warum?

Lasst uns feiern und Spaß haben. Mit Vuvuzela und allem was sonst dazu gehört. Lärmempfindliche Menschen haben selbst in deutschen Stadien Probleme. Für so etwas gibt’s zur Not Ohropax oder einfach den Fernseher leiser stellen.

Für mich persönlich gehört die Vuvuzela zur WM und ich werde mich nicht drüber beschweren. Ich werde feiern, werde heute Abend der deutschen Mannschaft die Daumen drücken. 2010 könnte unser Jahr werden. 20 Jahre nach dem letzten WM-Titel können wir es wieder schaffen. Ich habe die WM ’90 verfolgt und werde auch die WM 2010 verfolgen.

Also ihr Jammerlappen, geht zurück an Muttis Rockzipfel. Allen Anderen wünsche ich viel Spaß beim Fußballschauen, egal ob vor dem Fernseher, vor einer Leinwand, beim Public Viewing oder sogar im Stadion.