Nerd-Test.

24 04 2008

Da ich von Berufswegen ja eine Menge mit Tests zu tun habe – so was macht ja ein Integrationstester, finde ich auch eine Menge anderer Tests ganz lustig. Sie sind ein guter Zeitvertreib wenn man gerade mal wieder ein wenig Langeweile hat oder auf irgendwas warten muss und die Zeit überbrücken will.
I am nerdier than 92% of all people. Are you a nerd? Click here to find out!
Über den Blog einer meiner Follower bei Twitter, Anfalas, habe ich den Nerd-Test gefunden.
Ich glaube, ich sollte mir wirklich langsam Gedanken machen, ob ich nicht doch einen Schaden habe.
Laut Nerdtest bin ich 92%iger Nerd. Hilfe! Naja, ich bestreite das einfach mal und hoffe das es den ein oder andern gibt der hier einen Kommentar hinterlässt und mir bestätigt, das ich kein Obernerd bin. 😉

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Was ich mal sagen muss.

23 04 2008

Dieser Blogeintrag ist jetzt eher etwas Persönliches und ich glaube nicht, dass er viele interessieren wird. Mir liegt es aber sehr am Herzen was ich nun zu sagen habe und deswegen nutze ich dafür meinen Blog. Mein Sprachrohr zur Welt und dank Google und Co. mit ihren Archiven ein Dokument für die Ewigkeit.

Ich möchte danke sagen. Ich möchte einfach meiner Partnerin Gräfin von ganzem Herzen danken.
Ich weiß nicht wo ich heute ohne sie wäre, wie es mir heute überhaupt gehen würde! Sie hat mir immer beigestanden und sie steht mir noch immer bei. Es ist nicht immer alles so verlaufen wie man es sich im Leben wünscht, doch Gräfin hielt zu mir und ist mir nicht von der Seite gewichen. Ich weiß, dass es schwer für sie ist und auch war. Ich habe größten Respekt davor. Diese Leistung kann man nicht einmal mit Gold aufwiegen. Jeder Andere wäre aufgestanden und für immer verschwunden. Gräfin ist anders. Wenn es mir schlecht geht baut sie mich auf. Sie greift mir unter die Arme wenn ich Hilfe brauche. Egal was ist, ich kann auf sie zählen. Sie ist die beste Frau die ein Mann sich wünschen kann.

Ich weiß nicht wie ich mich jemals revanchieren kann – Gräfin hat innerhalb von kürzester Zeit mehr geleistet als so manch Anderer in seinem ganzen Leben. Während andere mich im Stich gelassen haben konnte ich auf sie bauen.

Hätte jeder Mensch nur einen kleinen Teil von Gräfins Eigenschaften wäre die Welt um vieles besser.

Ich bin kein Typ großer Worte, mir fällt es schwer meine Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen. Daher bin ich mir nicht sicher ob überhaupt jemand versteht was ich schreibe.

Ich liebe meine Frau über alles und danke ihr für die Zeit die wir schon zusammen verbracht haben und die Zeit die wir noch zusammen verbringen werden.

Es heißt bei einer Hochzeit, man soll sich lieben in guten wie in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, in Reichtum und Armut. Für manch einen wäre zumindest der Teil der bösen Tagen, der Krankheit und der Armut ein Problem, egal ob man verheiratet ist oder nicht. Wir sind noch nicht verheiratet und doch steht meine Frau immer an meiner Seite. Danke!

Ich liebe dich meine Prinzessin und möchte noch viele Tage, Wochen, Monate, Jahre und Jahrzehnte mit dir verbringen!





Suchanfrage des Tages

22 04 2008

Ich bin es ja inzwischen gewohnt das in meinem Blog nach teilweise komischen Sachen gesucht wird, wie z.B. „router feucht“ oder das mein Blog scheinbar mit dem örtlichen Waffenladen verwechselt wird (Waffen, Handgranaten u.ä. Suchbegriffe) aber heute hatte ich mal wieder eine Anfrage wo ich mich frage ob hier überhaupt Leute vorbei kommen die ich zu meiner Zielgruppe zählen würde.

Heute kam folgende Suchanfrage rein: „frau braucht und will sex in buchshop

mount /dev/brain!





Twitter – Tweetstats

21 04 2008

In loser Folge möchte ich hier über sinnvolle / lustige / nützliche Tools bzw. Seiten rings um Twitter berichten.

Sei es die Möglichkeit innerhalb des Browsers zu Twittern, einen Tweet mit einer Positionsangabe zu versehen oder seine Blogeinträge automatisch per Twitter bekannt zu geben.

Was von alle dem man wirklich nutzen sollte hängt ganz vom Geschmack und den Bedürfnissen des Einzelnen ab.

Somit ist meine Liste definitiv nicht vollständig, dafür gibt es viel zu viel rings um Twitter.
Ich habe eine kleine Auswahl getroffen, die ich persönlich interessant finde und an denen der ein oder andere vielleicht auch gefallen finden könnte.

Anfangen möchte ich mit Tweetstats.

Diese Seite läd nach der Eingabe des Twitternamens die bisherigen Tweets, dies kann je nach Anzahl der Twitts etwas länger dauern.

Anschließend kann man sich die Statistik des vorher angegeben Twitteraccounts anzeigen lassen.

Es gibt eine Tweettimeline, diese zeigt die Anzahl der Tweets der einzelnen Monate an. Des Weiteren gibt es zwei Graphen mit der Aufschlüsselung von Tweets auf die einzelnen Tage einer Woche und auf die Stunden eines Tages. Bei mir zeigt der Tages-Graph z.B. an, dass ich dienstags am Aktivsten bin.

Interessant ist auch zu sehen welchen Leuten man wie oft geantwortet hat. Der Replies-Graph macht es möglich. Das man Twitter nicht nur direkt über die Twitter-Homepage nutzen kann, zeigt der Interface-Used-Graph. Zurzeit habe ich schon mit Hilfe von 9 verschiedene Clients / Seiten getwittert. Einen Teil davon werde ich euch noch präsentieren.

Die Statistiken werden bei Tweetstats gecached, d.h. nicht bei jedem Zugriff auf die Statistik muss diese neu aufgebaut werden. Unter „http://tweetstats.com/graphs/TWITTERACCOUNT“ findet man die letzte generierte Statistik. Um die Statistik zu aktualisieren muss man einfach wieder auf die Tweetstats-Startseite gehen und dem bekannten Ablauf folgen.

Ein recht neues Gimmick der Seite ist die TweetCloud, ähnlich der Tagcloud die man in Blogs findet. Dort werden die meist genutzten Wörter innerhalb der gesamten Tweets als Wolke dargestellt. Die Größe der Schrift und die Sättigung der Schriftfarbe hängen davon ab, wie oft ein Wort verwendet wurde. Je größer und dunkler ein Wort, desto öfter wurde es in den Tweets geschrieben.





Ig-Nobelpreis

11 04 2008

Es ist immer wieder erstaunlich was man doch alles erforschen kann.

Wer viel misst, misst mist heißt ein alter Spruch den sicherlich jeder schon mal gehört hat. Wer der Urherber ist weiß ich leider nicht, doch könnte dieser Spruch auch: „Wer viel forscht, forscht mist“ heißen 😉

So wie es den Nobelpreis und den alternativen Nobelpreis gibt, gibt es auch den Ig-Nobelpreis. Ig steht für Ignoble, in’s Deutsche übersetzt heißt das niedrig, schmachvoll, unwürdig. Somit ist der Ig-Nobelpreis so etwas wie die Goldene Himbeere der Wissenschaft.

Dieser Anti-Nobelpreis wird genauso wie die der Nobelpreis im Oktober jeden Jahres verliehen. Erstmals geschah dies 1991. Jedes Jahr werden mehrere Ig-Nobelpreise verliehen, jeweils in unterschiedlichen Kategorien, wie z.B. Medizin, Frieden, Physik, Chemie aber auch Themen wie Linguistik, Ornithologie oder Volksgesundheit werden abgedeckt.

Es kann aber nicht jeder Spaßvogel diesen Ig-Nobelpreis bekommen, es muss sich wirklich um wissenschaftliche Forschungen halten. Wichtig ist aber das diese Entdeckung bzw. Arbeit nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte. Ebenso muss das Thema neu sein, also nicht schon von anderen veröffentlicht worden sein.

Über die Jahre hinweg hat die Verleihung des Ig-Nobelpreises mehr und mehr Zuschauer gewonnen. Inzwischen sind die Laudatoren sogar echte Nobelpreisträger. Viele Ausgezeichnete lassen sich den Spaß nicht nehmen und erscheinen persönlich um ihren Ig-Nobelpreis in Empfang zu nehmen. Allerdings sollte man keine Papyrophobie (Angst vor Papier) haben – die Preisträger werden beim Betreten der Bühne mit Papierfliegern beworfen.

Wie skurril die Forschungsarbeiten sind zeigen folgende Gewinner, die jeweils nur einen Auszug des jeweiligen Jahres darstellen:

  • 1991

Robert Klark Graham – Biologie – baute eine Samenbank mit dem Namen „Repository for Germinal Choice“ auf, nur Nobelpreisträger und Olympia-Teilnehmern dürfen Spenden. (ob ich Ig-Nobelpreisträger spenden dürfen?)

  • 1992

Ivetta Bassa – Chemie – Synthese blauer Götterspeise (Wer isst blaue Götterspeise, nach was soll die schmecken?)

  • 1993

F. Nolan, Thomas J. Stillwell und John P. Sands, Jr – Medizin – Akutes Management von in Reißverschlüssen eingeklemmten Penis. (Autsch!)

Corentin Louis Kervran – Physik – Er ist der Meinung das Kalk der Eierschalen stellt ein Huhn durch kalte Fusion her. (Ich glaub der Mann litt an kaltem Hirn 😉 )

Robert W. Faid – Mathematik – die Kalkulation der exakten Wahrscheinlichkeit (710.609.175.188.282.000 zu 1), dass Michail Gorbatschow der Antichrist ist

  • 1994

Bob Glasgow, Texanischer Senator – Chemie – um Drogenherstellung zu verhindern erließ er 1989 ein Gesetz, das jeglichen Kauf von Bechern, Flaschen, Reagenzgläsern und anderen Laboratorieneinrichtungen bewilligungspflichtig machte (regieren wie Flasche leer?)

Southern Baptist Church Alabama – Mathematik – es wurde für jeden Bezirk des Staates zu berechnet, wie viele Menschen in die Hölle kommen und im Fegefeuer schmoren, wenn sie ihre Sündenregister nicht durch Buße bereinigt haben. (Da fällt mir der Text des Bloodhoundgang Liedes Fire Water Burn ein)

  • 1995

John Martinez – Ernährung – entwickelte Kopi Luwak. Hierbei handelt es sich um den teuersten Kaffee der Welt. Die Kaffeebohnen werden von Fleckenmusangs, einer Schleichkatzenart, gefressen und anschließen ausgeschieden. (Der Lieblingskaffee von Charlotte Roche?)

  • 1996

Harald Moi & Ellen Kleist – Volksgesundheit – warnten in einem medizinischen Bericht vor der Gefahr, dass Gummipuppen Gonorrhöe übertragen können (Wie kommt man auf so ein Thema?)

George Goble – Chemie – Weltrekordhalter im Grillentzünden, nach nur drei Sekunden hatte er sein Ziel erreicht. Er verwendete handelsübliche Holzkohle und den „Grillanzünder“ flüssigen Sauerstoff (Hat wohl zu viel Tool Time geschaut, ich werd ihn mal zu meiner nächsten Grillparty einladen)

  • 1997

Francis X. Brennan, Jr. & Carl J. Charnetski – Medizin – Fahrstuhlmusik beugt Erkältungen vor (Gibts ab jetzt Fahrstuhlfahren auf Rezept?)

  • 1998

Dr. Mara Sidoli – Literatur – erstellte die Arbeit „Farting as a defence against unspeakable dread“ auf Deutsch: Furzen als Verteidigung gegen unaussprechliche Furcht (Man kann jeden vor dem man sich fürchtet in die Flucht schlagen)

  • 1999

Charlotte und George Blonsky – Apparatemedizin – haben ein Geburtshilfegerät erfunden, US-Patent-Nummer 3.216.423, die Frau wird auf einen Tisch geschnallt, dieser Rotiert dann bei hoher Geschwindigkeit (und wer fängt das Baby dann auf? Da kann die Frau auch gleich ihr Kind auf dem Rummelplatz bekommen)

British Standards Institution – Literatur – die Norm für das korrekte Aufbrühen von Tee, sechs Seiten stark (bis man sich das durchgelesen hat, hat der Tee zu lange gezogen – großes Kino)

So, damit endet die Liste fürs Erste. Den zweiten Teil, die Jahre 2000 bis 2007 folgen in einem zweiten Post, sonst wird es hier zu viel.





Internet-Traffic oder Daten so groß wie Monaco.

3 04 2008

Wer zu viel Zeit und / oder Langweile hat, kommt manchmal auf die verrücktesten Ideen.

So findet man ja immer mal wieder viele Din-A4-Seiten man auf einer so und so großen Festplatte speichern kann. Gerne wurde auch zu Modem- und ISDN-Zeiten in Werbebotschaften verkündet, dass man jetzt X-Seiten innerhalb einer Sekunde übertragen könnte.

Nun dachte ich mir, schauen wir uns mal den Traffic an, der den German-Internet-Exchange, kurz DE-CIX passiert. Die zur Verfügung stehende Grafik gibt für den Zeitraum Februar 2006 bis April 2008 eine Trafficspitze (Peak) von 407 GBit/s an, dies entspricht rund 48.500 MB/s.

Das hört sich gar nicht mal so viel an. Also schauen wir mal, was passiert, wollten wir diese Datenmenge irgendwo unter bekommen. Eine Double-Layer DVD ist 1,2 mm dick und fasst 8110 MB, somit benötigt man knapp 6 DVDs und hätte noch einen bescheidenen Stapel von 7,2 mm. Wir wollen mehr, nehmen uns also 800 MB CD-Rohlinge, 61 an der Zahl und kommen auf mickrige 73,2 mm. Mit solch einem Türmchen kann man niemanden beeindrucken.

Nun fahren wir andere Geschütze auf.

Die guten alten 3,5″-Disketten. Ein Fassungsvermögen von 1,4 MB würde uns einen Turm von 114,32 Metern beschweren, bei 34.643 Disketten. Das ist schon ganz beachtlich.

Nun aber zurück zu den Din-A4-Seiten. Nehmen wir mal pauschal an, eine Seite könnte 2 KB fassen und ist genormte 210mm x 297 mm groß. Das würde bedeuten, wir könnten 24.832.000 Seiten bedrucken. Die Seiten einigermaßen gleichmäßig ausgelegt ergäbe eine Fläche von ca. 1,5 km2. Zum Vergleich, der Titisee im Schwarzwald hat eine Fläche von 1,3km2, der Hyde Park ohne Kensingtons Garden 1,4 km2 und Monaco misst „gigantische“ 1,97 km2.

Nehmen wir jetzt mal an, es gebe Drucker deren Toner nie leer wäre und deren Papierkassetten auch immer genug Papier hätten würde der Ausdruck dieser Seiten mit einem Laserdrucker der 52 Seiten pro Minute schafft immer noch 331 Tage dauern.

All das fließt aber in einer einzelnen Sekunde durch einen Knoten in Frankfurt.

Beeindruckend!