Die Leipziger Blogcharts für Juni.

19 06 2013

Ein Monat ist vorbei und drüben bei der Heldenstadt gibt es wieder die Blogcharts.

Meinen vierten Platz konnte ich nicht halten – aber da war ich ja realistisch. Immerhin habe ich es noch einmal in die Top Ten geschafft.

Schaut euch doch selbst mal die Charts und den Rest der Heldenstadt an – ein Besuch lohnt sich!





Die Leipziger Blogcharts für Mai.

26 05 2013

Drüben bei der Heldenstadt wurden die Leipziger Blogcharts für Mai veröffentlicht. Es gab einige Änderungen der Platzierungen – es bleibt also jeden Monat spannend. Leipzig ist in Bewegung und zeigt eine erfrischende Dynamik.

Ich hab es auf Platz vier geschafft. Keine Ahnung, wie ich es gemacht hab – aber ein wenig stolz bin ich schon. Ich werde die Platzierung wahrscheinlich nicht halten können aber ich kann einfach in 50 Jahren meinen Enkeln mal erzählen, dass ich damals™ voll der angesagte Blogger in Leipzig war. Dann werden die Kleinen die Augen verdrehen und „och Opa!“ stöhnen. 😉





Die Leipziger Blogcharts für April.

17 04 2013

Für alle Heldenstädter sicher nichts, was man gesondert erwähnen müsste, ihr habt es sicher schon gesehen.

Für alle anderen: Springt mal rüber zur Heldenstadt, dort gibt es die Leipziger Blogcharts für diesen April. An der Erstellung der Auswertung hab ich mit einem kleinen Python Skript geholfen.
Das Ganze ist keine auf persönlichen Meinungen basierte Liste, die Zahlen kommen von Ebuzzing.

Mein Chaosblog hat es übrigens gerade so auf Platz 10 geschafft. Freut mich. Verlinkt also meinen Blog weiterhin fleißig und twittert darüber, dann kann ich meine Position evtl. sogar halten.

 

 

 





Hardware.

23 07 2008

Da ich immer mal wieder nach meinen ganzen Rechnern gefragt werde und was ich denn so alles im Einsatz habe, dachte ich mir, ich mache analog zu Unruheherds kulinarischer no-go-Liste einfach mal eine kleine Hardware-Liste.

Diese findet ihr oben im Menü unter Hardware oder ihr klickt einfach hier auf den Link.





Ig-Nobelpreis

11 04 2008

Es ist immer wieder erstaunlich was man doch alles erforschen kann.

Wer viel misst, misst mist heißt ein alter Spruch den sicherlich jeder schon mal gehört hat. Wer der Urherber ist weiß ich leider nicht, doch könnte dieser Spruch auch: „Wer viel forscht, forscht mist“ heißen 😉

So wie es den Nobelpreis und den alternativen Nobelpreis gibt, gibt es auch den Ig-Nobelpreis. Ig steht für Ignoble, in’s Deutsche übersetzt heißt das niedrig, schmachvoll, unwürdig. Somit ist der Ig-Nobelpreis so etwas wie die Goldene Himbeere der Wissenschaft.

Dieser Anti-Nobelpreis wird genauso wie die der Nobelpreis im Oktober jeden Jahres verliehen. Erstmals geschah dies 1991. Jedes Jahr werden mehrere Ig-Nobelpreise verliehen, jeweils in unterschiedlichen Kategorien, wie z.B. Medizin, Frieden, Physik, Chemie aber auch Themen wie Linguistik, Ornithologie oder Volksgesundheit werden abgedeckt.

Es kann aber nicht jeder Spaßvogel diesen Ig-Nobelpreis bekommen, es muss sich wirklich um wissenschaftliche Forschungen halten. Wichtig ist aber das diese Entdeckung bzw. Arbeit nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte. Ebenso muss das Thema neu sein, also nicht schon von anderen veröffentlicht worden sein.

Über die Jahre hinweg hat die Verleihung des Ig-Nobelpreises mehr und mehr Zuschauer gewonnen. Inzwischen sind die Laudatoren sogar echte Nobelpreisträger. Viele Ausgezeichnete lassen sich den Spaß nicht nehmen und erscheinen persönlich um ihren Ig-Nobelpreis in Empfang zu nehmen. Allerdings sollte man keine Papyrophobie (Angst vor Papier) haben – die Preisträger werden beim Betreten der Bühne mit Papierfliegern beworfen.

Wie skurril die Forschungsarbeiten sind zeigen folgende Gewinner, die jeweils nur einen Auszug des jeweiligen Jahres darstellen:

  • 1991

Robert Klark Graham – Biologie – baute eine Samenbank mit dem Namen „Repository for Germinal Choice“ auf, nur Nobelpreisträger und Olympia-Teilnehmern dürfen Spenden. (ob ich Ig-Nobelpreisträger spenden dürfen?)

  • 1992

Ivetta Bassa – Chemie – Synthese blauer Götterspeise (Wer isst blaue Götterspeise, nach was soll die schmecken?)

  • 1993

F. Nolan, Thomas J. Stillwell und John P. Sands, Jr – Medizin – Akutes Management von in Reißverschlüssen eingeklemmten Penis. (Autsch!)

Corentin Louis Kervran – Physik – Er ist der Meinung das Kalk der Eierschalen stellt ein Huhn durch kalte Fusion her. (Ich glaub der Mann litt an kaltem Hirn 😉 )

Robert W. Faid – Mathematik – die Kalkulation der exakten Wahrscheinlichkeit (710.609.175.188.282.000 zu 1), dass Michail Gorbatschow der Antichrist ist

  • 1994

Bob Glasgow, Texanischer Senator – Chemie – um Drogenherstellung zu verhindern erließ er 1989 ein Gesetz, das jeglichen Kauf von Bechern, Flaschen, Reagenzgläsern und anderen Laboratorieneinrichtungen bewilligungspflichtig machte (regieren wie Flasche leer?)

Southern Baptist Church Alabama – Mathematik – es wurde für jeden Bezirk des Staates zu berechnet, wie viele Menschen in die Hölle kommen und im Fegefeuer schmoren, wenn sie ihre Sündenregister nicht durch Buße bereinigt haben. (Da fällt mir der Text des Bloodhoundgang Liedes Fire Water Burn ein)

  • 1995

John Martinez – Ernährung – entwickelte Kopi Luwak. Hierbei handelt es sich um den teuersten Kaffee der Welt. Die Kaffeebohnen werden von Fleckenmusangs, einer Schleichkatzenart, gefressen und anschließen ausgeschieden. (Der Lieblingskaffee von Charlotte Roche?)

  • 1996

Harald Moi & Ellen Kleist – Volksgesundheit – warnten in einem medizinischen Bericht vor der Gefahr, dass Gummipuppen Gonorrhöe übertragen können (Wie kommt man auf so ein Thema?)

George Goble – Chemie – Weltrekordhalter im Grillentzünden, nach nur drei Sekunden hatte er sein Ziel erreicht. Er verwendete handelsübliche Holzkohle und den „Grillanzünder“ flüssigen Sauerstoff (Hat wohl zu viel Tool Time geschaut, ich werd ihn mal zu meiner nächsten Grillparty einladen)

  • 1997

Francis X. Brennan, Jr. & Carl J. Charnetski – Medizin – Fahrstuhlmusik beugt Erkältungen vor (Gibts ab jetzt Fahrstuhlfahren auf Rezept?)

  • 1998

Dr. Mara Sidoli – Literatur – erstellte die Arbeit „Farting as a defence against unspeakable dread“ auf Deutsch: Furzen als Verteidigung gegen unaussprechliche Furcht (Man kann jeden vor dem man sich fürchtet in die Flucht schlagen)

  • 1999

Charlotte und George Blonsky – Apparatemedizin – haben ein Geburtshilfegerät erfunden, US-Patent-Nummer 3.216.423, die Frau wird auf einen Tisch geschnallt, dieser Rotiert dann bei hoher Geschwindigkeit (und wer fängt das Baby dann auf? Da kann die Frau auch gleich ihr Kind auf dem Rummelplatz bekommen)

British Standards Institution – Literatur – die Norm für das korrekte Aufbrühen von Tee, sechs Seiten stark (bis man sich das durchgelesen hat, hat der Tee zu lange gezogen – großes Kino)

So, damit endet die Liste fürs Erste. Den zweiten Teil, die Jahre 2000 bis 2007 folgen in einem zweiten Post, sonst wird es hier zu viel.