Quickie: SSH-Loginprobleme mit neuem Key

18 07 2013

Vor Kurzem erreichte mich mal wieder ein „akuter“ Notfall. Ein Bekannter hat sich unter Linux ein Schlüsselpaar erzeugt. Ein echter Fortschritt, es wurde ausnahmsweise Mal erst Google gefragt, dann ich.

Doch mit dem Schlüssel war kein Login möglich. Der Key war korrekt auf dem entfernten System eingetragen worden. Jeder Versuch wurde jedoch nur mit der Fehlermeldung „Agent admitted failure to sign“ quittiert.

Die Lösung für dieses Problem ist mit einem Befehl abgehandelt. Einfach „ssh-add“ auf der Konsole ausführen und das neu angelegte Schlüsselpaar wird dauerhaft an den „authentication agent“ übergeben, der vorher nicht wusste, mit was er sich authentifizieren sollte.

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Monster-Login Reloaded.

9 02 2010

Vor ca. 2 Jahren habe ich bereits über ein Problem unter von KDE unter Linux bei bestimmten Grafikkarten geschrieben.

Bisher hat es, wie im alten Beitrag beschrieben, geholfen die Option „NoDDC“ zu setzen.

Im aktuellen KDE4 funktioniert dies allerdings nicht mehr. Doch auch hier kann man sich mit ein wenig Anpassung in einer Datei Abhilfe schaffen. In der Datei „/etc/kde4/kdm/kdmrc“ sucht man folgende Zeile:

ServerArgsLocal=-nolisten tcp

Dort fügt man „-dpi 96“ hinzu:

ServerArgsLocal=-nolisten tcp -dpi 96

Auch hier funktioniert nach einem Neustart wieder alles wie gewohnt.





Der Apfel mit dem Wurm.

28 07 2009

Ein Apple ist ja inzwischen mehr als ein Computer.

Er ist ein hippes Lifestyle-Objekt.

Wie alles was schön ist, seien es nun Frauen, Autos oder auch Apple-Produkte, so will diese Schönheit gebührend bezahlt werden. Somit ist ein Mercedes SLK kein VW Golf und auch ein Apple ist kein Medion.

Was aber wenn diese altherrgebrachte Weisheit schön ist schön teuer gestört wird?

An sich nichts – wenn man sich beeilt und den Status Quo so schnell wie möglich wieder herstellt.

Der Versandhändler Otto scheint zu wenige Bestellungen bekommen zu haben oder wollte sein Bestellsystem einmal unter extremer Belastung testen. Auf jeden Fall wurden sowohl ein MacBook Air (MC233/A) als auch ein MacBook Pro (MB990D/A) für 49,95 Euro angeboten. Doch nicht nur Apples mobile Rechenknechte bekamen den (kurzzeitigen) Rotstift zu sehen.

MacBook Pro bei Otto ausverkauft.

Ein Acer Aspire „AS 8930G-844G32BN“ sollte für 29,99 Euro über die virtuelle Ladentheke wandern, genauso wie ein Hewlett Packard X18-1310eg und das Fujitsu Siemens AMILO Li 3910.

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht der sonderbaren Aktion. Viele haben Bestellungen getätig und sind nun gespannt was da kommt. Auch im Hause Chaosblog wurde ein Apple geordert. Wann bekommt man die Chance für knappe 60 Euro (inkl. Versand) ein MacBook Air zu erstehen.

Nach ungefähr zwei Stunden war der Zauber vorbei, entweder wurden die Preise angepasst und / oder der Artikel ist als ausverkauft markiert.

Jetzt ist Otto gefragt. In den AGBs steht (noch) keine Klausel was bei Irrtümern und Druckfehlern passiert und ein anderer Onlinehändler ist schon mal verklagt worden für einen Spotpreis seine Produkte heraus zu geben – allerdings nur an die Kunden, die ihre Ware schon per Vorkasse bezahlt haben.

Sollte das ganze nur ein geschickter viraler Werbefeldzug von Otto gewesen sein (geschätzte Wahrscheinlichkeit geringer als ein Sechser im Lotto, mit Zusatzzahl + Spiel 77 und Super 6 zusammen) dann zweifle ich an der Finanzkrise und am Verstand der Marketingnasen bei Otto.

Was kann nun passieren? Es gibt eigentlich 4 mögliche Szenarien:

  1. Im günstigsten (und unwahrscheinlichsten) Fall bekommt man ein Rechner für einen Preis von dem man noch seinen Enkeln erzählen kann.
  2. Otto sagt einfach: Es tut uns leid und liefert nicht – ob man dann rechtlich noch eine Chance hätte kann ich nicht beurteilen,da fragt man lieber bei einem Anwalt seines Vertrauens an.
  3. Otto liefert für den (korregierten) Preis – Annahme wird verweigert bzw. dem Postboten gleich gesagt es geht Retour. Kein Geld verloren aber auch keine Ware bekommen
  4. Otto liefert einen anderen Artikel zum günstigen Preis mit der Begründung, man hat sich vertan. Das weitere vorgehen ist dann wie im Szenario zuvor. Vom Widerrufsrecht des Fernabsatzgesetzes (§ 3 Abs. 1 Satz 1 FernAbsG i. V. m. § 361a BGB a. F.) gebrauch machen.

direktbestellung

Allem Anschein nach wird auch Fall Nummer Vier eintreten. Es gibt eine (ausverkaufte) Hama-Tasche, die die selbe Bestellnummer (21046992) wie die MacBooks hat. Sucht man bei Otto nach der Bestellnummer kommt ein Mac, gibt man bei Direktbestellung  diese Nummer ein, kommt ein Mac – und doch gibt es diese Hama-Tasche zum Preis von 49,95 Euro mit der identischen Bestellnummer.

Ruft man den Mac auf, steht in der Artikelbeschreibung allerdings eine andere Bestellnummer – Otto scheint da ziemliches Chaos in den Daten zu haben.

Ich empfehle aber allen die schon bestellt haben nicht zu stornieren – ihr habt nichts falsch gemacht! Otto ist gezwungen den nächsten Schritt zu tun – sollte es sich wirklich nur um eine Tasche Handeln muss Otto aktiv werden und den Kunden informieren. Außerdem habt ihr ja noch oben angesprochenes Widerrufsrecht.

Wir dürfen gespannt sein.





Monster-Login.

1 02 2008

Die Tage wurde ich mal wieder gerufen um einem Linux-Neuling zu helfen. Da ich nicht das erste Mal vor diesem Fehler saß möchte ich euch davon erzählen, vielleicht gibt es ja den Ein oder Anderen der Bedarf an einer Lösung hat. Wer einen Laptop mit Intel-Grafik und ein Panel mit 1280×800 Pixeln sein eigen nennt erhöht seine Chancen sehr von diesem Problem heimgesucht zu werden.

Die Schrift beim Login war „ein klein wenig“ zu groß geraten. Jeder Buchstabe war ca. 5 cm groß.Die Anmeldung funktioniert natürlich auch mit dieser „Blindenversion“ doch ist der WAF einfach zu niedrig. Nach der Anmeldung sind alle Schriften in der passenden Größe vorhanden. Also fix eine Konsole geöffnet und auf die Fehlersuche begeben.

xdpyinfo |grep dimensions
Die Aufllösung passt, allerdings nicht die Displaygröße: dimensions: 1280x800 pixels (289x21 millimeters)

Somit ergeben sich fasst 1000 DPI in Y-Richtung
xdpyinfo |grep resolution
resolution: 112x968 dots per inch

Die Lösung ist recht einfach, es muss die xorg.conf bearbeitet werden. Im Abschnitt „Device“ muss die Option „NoDDC“ eingefügt werden.

Section "Device"
        Driver "intel"
        BusID "PCI:0:2:0"
        Option "NoDDC"
EndSection

Ein Neustart und alles ist so wie es sein sollte.





Öffentliche Fehlermeldungen

20 08 2007

Es ist immer wieder schön zu sehen, das nicht nur ich als Programmierer mich täglich mit Fehlermeldungen rum ärgern muss.

Da möchte man sich einfach eine Fahrkarte in einer Straßenbahn kaufen und dann kommt der Dr. Watson vorbei…

Dr. Watson

TFT-WanneNach diesem Rückschlag genehmigen wir uns doch einfach ein schönes Bad und schauen dazu ein Promo-Video eines bekannten Entertainment-Herstellers. Natürlich lassen wir uns nicht davon stören, das die Badewanne in einem großen Kaufhaus steht.

TFT

Doch was sehen meine entzündeten Augen? Wieder so ein hässlicher Bug…

Da schauen wir gleich mal nach wo das Problem liegt. Ah, ich sehe es schon. Windows 😀

Auslagerungsdatei

Sorry für die niedrige Fotoqualität aber mein Handy ist nun mal keine Digicam.