Kein Kaffee ist auch keine Lösung.

15 07 2008

Nicht jeder trinkt gerne Kaffee, manch einer bevorzugt Tee oder aber trinkt nichts von beidem.

Wer heute unterwegs, neudeutsch to-go, einen Kaffee will, sieht sich einem Dschungel von Begriffen ausgesetzt. Was es nicht alles an Varianten gibt. Man kann schier verzweifeln. Ich will einfach einen schwarzen Kaffe – ich lass mir nix weiß machen – mit Zucker – ich bin ein ganz süßer 😉

Wie dem auch sei – als gestandener Informatiker brauche ich meinen Kaffee. Nicht to go sondern to drink. Je mehr desto besser!

Schließlich heißt es ja nicht umsonst das Programmierer Kaffee in Code umwandeln. Dies habe ich ja schon kurz im Beitrag Klischeeerfüllung erwähnt.

Bei meinem Arbeitgeber gibt es genug „Leihtassen“ doch die gefallen mir alle nicht. So wie (fast) jeder in meinem Büro seine „Privattasse“ besitzt, habe auch ich meine Tasse, veredelt von Frau Gräfin. Am Boden der Tasse war noch zu sehen – doch das ist weg gerührt. Der Rest hält dank Einbrennen erstaunlich gut.

mozillamozillamozillamozilla

Da ihr nun meine Tasse kennt, würde mich interessieren, wie eure Tasse aussieht aus der ihr eure tägliche Energie bezieht. Deswegen schmeiße ich mal ein Stöckchen in die Blogosphäre.

Besonderes Interesse habe ich an den Tassen von:

Solltet ihr keine Tasse haben / nutzen, dann eben euer Lieblingstrinkgefäß. Sei es ein Trinkhorn oder direkt aus der Flasche oder was auch immer 🙂

Natürlich darf auch jeder andere mitmachen der das Stöckchen fängt.

Werbeanzeigen




Klischeeerfüllung

1 07 2008

Ich lese ja regelmäßig andere Blogs. Unter anderem schau ich auch bei der Localwurst rein. In einem Anfall geistiger Umnachtung schierer Langeweile grenzenloser Wissbegierigkeit habe ich tatsächlich den gesamten Localwurst-Blog gelesen.

Dort bin ich dann auf einen „alten“ Beitrag von 2006 gestoßen: „Ein Informatiker ist eine Maschine, die Kaffee in Programme umwandelt…“ Der Spruch steht auch auf meiner Kaffeetasse. Ich bin Informatiker. Passe ich in das Klischee? Anhand ausgesuchter Fakten schaue ich mal wie Krank ich schon bin 😉

  • Kaffeetasse sekundäres Geschlechtsmerkmal – ja
  • Pizza: Grundnahrungsmittel – gerne
  • Hang zum Chaos – äähmm… naja…. Chaos? JA 😀
  • kann ziemlich lange über die verschlungenen Zusammenhänge der 23 dozieren – ich bin an einem 23. geboren und somit eine Ausgeburt der Illuminaten 😉
  • |<4nn 50642 5437z3 w13 d1353n mu3h3lo5 1353n – l0615ch!
  • besitzt mehr Rechner als der Kistenschieber-um-die-Ecke – ich bin auf dem besten Weg 🙂
  • bezeichnet einen Lötkolben als „universellen multifunktionalen Interface-Adapter“ – dazu gibt es demnächst einen Blog-Eintrag
  • abonniert Comic-Strips per RSS und liest nicht eine Tageszeitung – unseren täglichen Dilbert gib uns heute
  • hat tausende MAME-ROMs und möchte dennoch einen originalen PacMan fürs Wohnzimmer – ja und sofort!
  • JAVA ist keine Insel, Perl kein Ort, AJAX kein Haushaltsreiniger, DAU kein Schiffstyp und Bielefeld gibt es nicht – alles korrekt und Bielefeld gibt es wirklich nicht!
  • er erwacht morgens mit einer fixen Idee und liefert am Abend die RC1 dazu – zum Leidwesen meiner Mitmenschen: JA 😉
  • er widmet der Vergabe eines Hostnamens ähnlich viel gedanklichen Aufwand wie andere der Namensgebung ihres Erstgeborenen – alle Rechner haben mehr oder minder ansprechende Namen

Ich glaube ich bin doch ein Informatiker was zumindest die Klischee-Fakten angeht. Bringt euch am Besten in Sicherheit – oder genießt meine Geekness 😀

Folgendes zitiere ich von der Localwurst weil ich dem nichts hinzu zufügen habe:

„Ich schätze, die Liste ist lange nicht vollständig, aber es trifft’s schon ganz gut. Aber mal ehrlich: mit einem Informatiker wird es wenigstens nie langweilig. Klar, Fakten und trockenes Wissen können in manchen Momenten als befremdliche Komponente wahrgenommen werden, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß einem der Gesprächsstoff ausgeht. Denn allen Vorurteilen zum Trotz: der Informatiker ist in aller Regel sehr belesen, interessiert, humorvoll und durchaus kommunikativ – sofern der Gesprächspartner paßt.“