XPERIA X10: Screenshots

20 07 2010

Ab und an würde man gerne mal einen Screenshot von seinem Telefon machen. Hat man ein jetzt ein iPhone oder ein Wave geht es recht einfach mittels einer Tastenkombination.

Bei Android-Telefonen hat man es da schwieriger. Wenn man in den Android Market schaut, finden sich Apps die Screenshots anfertigen – doch man benötigt immer ein Android auf dem man Root-Rechte hat. Von Haus aus hat man diese aber nicht. Doch halt!  Sich die Root-Rechte zu besorgen, ist nichts was ein unerfahrener Nutzer mal eben auf die Schnelle macht.
Bestimmte Anbieter sehen in solch einem Vorgehen sogar einen Eingriff am Handy der die Garantie nichtig macht. Motorola verhindert es beim Droid sogar gänzlich. Der Versuch führt dazu, dass das Handy unbrauchbar wird.

Somit muss eine Möglichkeit her, Screenshots ohne Veränderungen am Handy zu erstellen. Dies geht auch mit einem kleinen Umweg über einen Computer. Auch wenn es viel aussieht, lasst euch nicht abschrecken, das meiste ist eine einmalige Angelegenheit. Wenn die Software erst einmal auf dem Rechner installiert ist, kann man recht schnell und einfach die Screenshots erstellen.

Ihr benötigt folgende drei Pakete:

Wenn ihr alles herunter geladeden habt, installiert als erstes das Java SDK, anschließend entpackt ihr das Android SDK und führt das Setup aus. Solltet ihr Probleme oder Fragen zum Android SDK haben, schaut euch bitte Installationsanleitung an.

Nun müsst ihr das USB-Debugging des X10 aktivieren.  Geht dazu in das Einstellungsmenü, wählt dort Anwendungen -> Entwicklung aus. In diesem Einstellungsdialog aktiviert ihr das Kästchen USB-Debugging.

Wenn ihr mit aktiviertem USB-Debugging das X10 per USB an euren PC anschließt, erkennt Windows ein neues Gerät für welches es aber keine Treiber findet. Hierzu wählt ihr die manuelle Angabe des Suchpfades aus und wählt dort den Pfad aus, unter dem ihr die Treiber für das X10 entpackt habt. Windows installiert nun den Treiber und ihr könnt im Anschluss im Gerätemanager sehen, dass ein Sony Ericsson sa0101 gefunden wurde.

Dies waren die einmaligen Vorbereitungen. Um jetzt einen Screenshot zu erstellen, startet „ddms.bat“, welche ihr  im Ordner „tools“ des Android SDKs findet. Diese Batchdatei startet ein Programm namens Dalvik Debug Monitor. Wählt nun innerhalb des Programms Device –> Screen capture aus der Menüleiste aus. Alternativ könnt ihr auch STRG + S drücken.

Es öffnet sich ein Fenster welchen den Screenshot anzeigt. Dort könnt ihr das Bild auf Knopfdruck drehen „Rotate“ – dies ist hilfreich bei Screenshots im Querformat. Ein Klick auf „Save“ speichert den Screenshot auf der Festplatte

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Twitter – Twibble Mobile

30 07 2009

Twibble LogoEin weiterer Beitrag in meiner Sammlung der Twitterbeiträge.

Lange habe ich nach dem passenden Twitter Client gesucht. Auf dem „normalen“ Rechner ist es ohne wenn und aber Twitterfox. Doch was soll ich nutzen wenn ich unterwegs bin? Ich habe kein iPhone und auch kein Blackberry. Beides schicke und auch nette Gadgets doch man muss nicht alles haben.

Doch ein Handy nenne auch ich mein Eigen.  UMTS-Flatrate sei dank, brauche ich mir auch keinerlei Gedanken um Datenvolumen und / oder Verbindungszeiten  zu machen. Doch wie nun twittern?! Die internen Browser der Mobiltelefone sind im Normalfall für nichts zu gebrauchen. Vielleicht mal eben ne Bahnverbindung bei der Bahn raus suchen – aber selbst das grenzt schon an Masochismus.

Nun unterstützt (fast) jedes Handy inzwischen Java. Mal mehr, mal weniger. Doch solche Handys können mit einem Twitter Client nachgerüstet werden. Mein erster Versuch war TinyTwitter. Annehmbar aber mit Problemen und nicht sonderlich komfortabel. Das störende an TinyTwitter ist allerdings, dass es bei Tweets mit deutschen Umlauten zu Problemen kommt, mehrere Zeichen verschluckt werden etc. pp.

Auf meiner weiteren Suche habe ich Twibble Mobile entdeckt, welches ich jetzt schon seit einigen Programmversionen in Benutzung habe und auch schon anderer Twitternasen für begeistern konnte.

Twibble, ein feines Stück Software, nicht in einem amerikanischen Hightech-Schmelztiegel (Garage) entstanden sondern in Deutschland.

Twibble, der Client der Tweets, Replies und Direkt Messages in übersichtlichen voneinander getrennten Ansichten zeigt, Suchen abspeichern und auch mehrere durchführen kann und sogar dabei hilft Bilder bei Twitpic.com oder Mobypicture.com hochzuladen.
Da es allerdings keine einheitliche Hardware bei den Mobiltelefonen gibt, kann es sein, dass der Bilderupload nicht überall funktioniert.

[update 20090806]

Nachdem ich bei Mobypicture.com gesehen hatte, dass man dort auch Videos hochladen kann überlegte ich mir ob Twibble da mit spielt. Gesagt getan. Ein kurzes Video mit dem Handy erstellt und beim Tweet in Twibble via „Attach Picture“ einfach das Video ausgewählt. Siehe da: es funktionierte. Danke!

Nun kann ich auch mobil Videos hochladen. Twibble ist für mich echt der beste mobile Twitterclient!

[/update]

Probleme und Anmerkungen sind im Blog zu Twibble Mobile perfekt untergebracht. Es wird versucht schnell zu helfen und Probleme werden nicht ignoriert sondern angegangen und beseitigt.

Es gibt nur zwei kleine Dinge die ich bei Twibble verbessern würde.

  1. Es wäre angenehm wenn man in Twibble mehrere Twitter-Accounts hinterlegen könnte. Diese müssen nicht einmal permanent abgefragt und mit aktualisiert werden. Allein die Möglichkeit per Einstellungsdialog zu wählen: jetzt nutze bitte Account A zum Twittern und jetzt nutze Account B wäre angenehm
  2. Die Möglichkeit eine Zeitzone einzustellen. Einige javafähige Mobiltelefone haben ein Problem bei Twibble, es werden dann zwar die Tweets angezeigt doch die Zeit stimmt nicht. Leider kann man in diesen Fällen nicht einfach eine Zeitkorrektur, wie beispielsweise +3 h oder -5h angeben, mit der Twibble selbst korrigierend eingreift.

Alles in allem ist Twibble Mobile aber absolut empfehlenswert und ich werde jedenfalls ein treuer Nutzer bleiben.

Sollte mir Thilo, der geniale Kopf hinter Twibble mal begegnen, verspreche ich ihm hiermit ein Bier, sollte er Antialkoholiker sein, so gibt’s eine ordentliche #tasskaff 🙂

In diesem Sinne, fröhliches twibblen.





Klischeeerfüllung

1 07 2008

Ich lese ja regelmäßig andere Blogs. Unter anderem schau ich auch bei der Localwurst rein. In einem Anfall geistiger Umnachtung schierer Langeweile grenzenloser Wissbegierigkeit habe ich tatsächlich den gesamten Localwurst-Blog gelesen.

Dort bin ich dann auf einen „alten“ Beitrag von 2006 gestoßen: „Ein Informatiker ist eine Maschine, die Kaffee in Programme umwandelt…“ Der Spruch steht auch auf meiner Kaffeetasse. Ich bin Informatiker. Passe ich in das Klischee? Anhand ausgesuchter Fakten schaue ich mal wie Krank ich schon bin 😉

  • Kaffeetasse sekundäres Geschlechtsmerkmal – ja
  • Pizza: Grundnahrungsmittel – gerne
  • Hang zum Chaos – äähmm… naja…. Chaos? JA 😀
  • kann ziemlich lange über die verschlungenen Zusammenhänge der 23 dozieren – ich bin an einem 23. geboren und somit eine Ausgeburt der Illuminaten 😉
  • |<4nn 50642 5437z3 w13 d1353n mu3h3lo5 1353n – l0615ch!
  • besitzt mehr Rechner als der Kistenschieber-um-die-Ecke – ich bin auf dem besten Weg 🙂
  • bezeichnet einen Lötkolben als „universellen multifunktionalen Interface-Adapter“ – dazu gibt es demnächst einen Blog-Eintrag
  • abonniert Comic-Strips per RSS und liest nicht eine Tageszeitung – unseren täglichen Dilbert gib uns heute
  • hat tausende MAME-ROMs und möchte dennoch einen originalen PacMan fürs Wohnzimmer – ja und sofort!
  • JAVA ist keine Insel, Perl kein Ort, AJAX kein Haushaltsreiniger, DAU kein Schiffstyp und Bielefeld gibt es nicht – alles korrekt und Bielefeld gibt es wirklich nicht!
  • er erwacht morgens mit einer fixen Idee und liefert am Abend die RC1 dazu – zum Leidwesen meiner Mitmenschen: JA 😉
  • er widmet der Vergabe eines Hostnamens ähnlich viel gedanklichen Aufwand wie andere der Namensgebung ihres Erstgeborenen – alle Rechner haben mehr oder minder ansprechende Namen

Ich glaube ich bin doch ein Informatiker was zumindest die Klischee-Fakten angeht. Bringt euch am Besten in Sicherheit – oder genießt meine Geekness 😀

Folgendes zitiere ich von der Localwurst weil ich dem nichts hinzu zufügen habe:

„Ich schätze, die Liste ist lange nicht vollständig, aber es trifft’s schon ganz gut. Aber mal ehrlich: mit einem Informatiker wird es wenigstens nie langweilig. Klar, Fakten und trockenes Wissen können in manchen Momenten als befremdliche Komponente wahrgenommen werden, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß einem der Gesprächsstoff ausgeht. Denn allen Vorurteilen zum Trotz: der Informatiker ist in aller Regel sehr belesen, interessiert, humorvoll und durchaus kommunikativ – sofern der Gesprächspartner paßt.“





Programmierer geboten.

5 10 2007

Seit letzter Woche bin ich Diplom-Informatiker (Dipl.Inf.).

Die letzte Hürde, die Diplomarbeit, wurde mit einer zufriedenstellenden 1,7 genommen. Jetzt geh ich stempeln und schreibe Bewerbungen und bin auf der Suche nach einem Job.

Wer also noch einen Programmierer brauch meldet sich am Besten mal bei mir. Ich kenn mich mit den .NET-Sprachen C# und VB.Net aus, bin fit in Sachen Java. Für Webgeschichten kann ich mit ASP.NET, PHP und Javascript aufwarten. Damit die Daten auch nicht verloren gehen, beherrsche ich  den Umgang mit MS-SQL, PostgreSQL sowie MySQL.

Meldet euch einfach bei mir und ich lasse euch eine ausführliche Bewerbung zukommen.