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Monster-Login Reloaded.
9 02 2010Vor ca. 2 Jahren habe ich bereits über ein Problem unter von KDE unter Linux bei bestimmten Grafikkarten geschrieben.
Bisher hat es, wie im alten Beitrag beschrieben, geholfen die Option “NoDDC” zu setzen.
Im aktuellen KDE4 funktioniert dies allerdings nicht mehr. Doch auch hier kann man sich mit ein wenig Anpassung in einer Datei Abhilfe schaffen. In der Datei “/etc/kde4/kdm/kdmrc” sucht man folgende Zeile:
ServerArgsLocal=-nolisten tcp
Dort fügt man “-dpi 96″ hinzu:
ServerArgsLocal=-nolisten tcp -dpi 96
Auch hier funktioniert nach einem Neustart wieder alles wie gewohnt.
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Schlagwörter: Chaos, Computer, DPI, Fehler, Grafik, Groß, Intel, kdmrc, Linux, NoDDC, Schrift, Tipps
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Ajaxterm und Firefox 3.6
9 02 2010Normalerweise habe ich für die Wartung meines Servers und Zugriffe auf Server bei denen ich ab und an mal nach dem Rechten schaue immer Putty dabei. Doch es kann auch mal vorkommen, dass ich – wieso auch immer – kein Programm nutzen kann / darf und auf vorhandene Mittel angewiesen bin.
In diesem Fall habe ich immer noch Ajaxterm. Ein Webinterface welches mit SSH-Zugang auf einen Server anbietet.
Mit dem Update auf Firefox 3.6 funktioniert Ajaxterm allerdings nicht mehr richtig. Grund dafür ist ein Problem mit Sarissa. Sarissa ist eine Javascript-Bibliothek die verschiedenste Funktionen rund um XML implementiert und auch in anderen Webanwendungen genutzt wird. Um größtmögliche Kompatibilität mit den verschiedensten Browsern zu gewährleisten werden an verschiedensten Stellen Variablen innerhalb Sarissa definiert und mit Werten belegt um jede Browservariante zufrieden zu stellen. Allerdings wird von Firefox 3.6 eine dieser Variablendeklaration als Fehler markiert und die Ausführung des Skriptes beendet.
Ein Quick ‘n’ Dirty Hack hilft weiter und die Anwendung funktioniert wieder.
Ajaxterm liefert die Datei “sarissa.js” mit – in Zeile 269 steht folgende Anweisung:
XMLDocument.prototype.readyState = 0;
Diese Zeile wird einfach auskommentiert und schon ist Firefox wieder zufrieden.
// XMLDocument.prototype.readyState = 0
Dieser Hack ist nicht unbedingt schön und garantiert nicht frei von Nebeneffekten – doch funktioniert Ajaxterm von Haus aus nur mit Firefox ohne größere Komplikationen und somit ist diese Änderung im vertretbaren Rahmen da sie keine Probleme bei Firefox hervor ruft.
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Schlagwörter: Ajaxterm, Firefox, Hack, Javascript, Probleme, Sarissa, Workaround
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Twitter – Konsolentwittern.
4 02 2010Um mal eben schnell einen Tweet abzusenden benötigt man keinen riesigen Client oder spezielle Tools.
Von einer unixoiden Konsole kann man mittels “curl” einen Tweet absetzen.
Erstellt euch einfach eine Datei mit folgendem Inhalt (Login und Passwort müssen natürlich angepasst werden):
#!/bin/bash
twit_login="nutzername"
twit_pwd="passwort"
twit_url="http://twitter.com/statuses/update.xml"
curl -s -u $twit_login:$twit_pwd -d status="$1" $twit_url > /dev/null
Diese Datei erwartet dann den Tweet als Parameter.
Wenn ihr die Datei beispielsweise tweet.sh genannt habt wäre der Aufruf:
tweet.sh "Dieser Tweet kommt direkt von der Konsole"
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Schlagwörter: Curl, Konsole, Twitter
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Feedreader 2 Go.
3 02 2010Heut zu Tage, ist es ganz modern, bzw. “ultra hip”, wenn man alles “to go” bekommt.
Der Netcitizen von Welt trinkt seinen Kaffee aus einem Pappbecher2Go, futtert unterwegs den Snack2Go und ließt dank mobilem Datenzugang seine Mails2Go.
Wieso nicht auch seine Feeds2Go? Der Google Reader ist ganz brauchbar, man kann mit ihm seine Feeds verwalten, in verschiedene Gruppen stecken und die mobile Umsetzung für den Browser auf seinem Mobiltelefon ist auch eine feine Sache.
Doch nicht jeder möchte seine Daten bei Google hinterlegen.
Eine Alternative ist Tiny Tiny RSS (TT-Rss). Dieses Paket installiert man auf dem Server seiner Wahl.
Benötigt wird ein Webserver, PHP und eine SQL-Datenbank.
Ich nutze Lighttpd als Webserver dazu PHP, in der Version 5, eingebunden per fastcgi und MySQL als Datenbank.
Die Bedindung per Browser ist ausgesprochen flott, Ajax sei dank. Doch auch die mobile Implementierung kann sich sehen lassen. Flott und zügig geht es selbst dann voran, wenn mal keine UMTS-Abdeckung verfügbar ist und man nur mit GPRS oder gar GSM surft.
Offiziell werden nur Browser die auf Gecko, WebKit und KHTML basieren unterstützt, doch auch Opera funktioniert ohne weiteres, auch in der Version „mini“ für Mobiltelefone.
Um die Unterstützung des Internet Explorers ist es nicht ganz so gut gestellt wobei dies (für mich) zu verschmerzen ist.
Feeds werden in den Formaten RSS, RDF und Atom unterstützt. Der Import seiner Feedsammlung aus anderen Applikationen ist dank OPML-Import ein leichtes, auch der Export aus TT-Rss gelingt dank OPML spielend leicht.
Die Bedinung ist intuitiv, zum Teil auch über Tastaturkürzel möglich. Die Kürzel sind einprägsam und orientiert sich an den Aktionen die man vornehmen möchte. So kann man den aktuell ausgewählten Feed mit der Tastenfolge f e bearbeiten (Feed Edit).
Jeder Feed lässt sich in eine Kategorie einordnen, die Feeds lassen sich kombinieren, Bilder die als Anhang im Feed vermerkt sind automatisch herunter laden und auch Podcasts können dank integriertem Player genutzt und abegspielt werden.
Hat man einen Server der ständig online ist, lassen sich die Feeds auch automatisiert in bestimmten Intervallen aktualisieren. Dies geschieht über einen Cron-Job. Somit entgeht einem kein Eintrag mehr in Feeds welche sich extrem häufig aktualisieren. Die Abrufintervalle können global sowie für jeden Feed einzel definiert werden.
Eine manuelle Aktualisierung der Feeds ist aber ebenfalls jederzeit möglich.
TT-Rss lässt sich sowohl als Einzelnutzer einrichten als auch im Mehrbenutzerbetrieb. Die Verwaltung des Feedreaders geschieht komfortabel per Webinterface.
Der Platzbedarf schwankt logischerweise nach Anzahl der Nutzer, der Feeds und dem Umfang der einzelnen Feeds. In meiner Konfiguration mit aktuell zwei Nutzern und 235 Feeds mit ca. 22.000 Einträgen belegt TT- Rss knappe 34 MB auf dem Datenbankserver.
TT-Rss ist nicht das Allheilmittel und auch nicht perfekt – doch ein wirklich brauchbares Stück Software welches ich nicht missen möchte.
Ich lese meine Feeds wann und wo ich möchte. Zu Hause, am Arbeitsplatz, mobil vom Handy aus. Feedeinträge welche ich bereits gelesen habe, muss ich nicht noch an einer weiteren Stelle als gelesen markieren, genau erspare ich mir den Abgleich zwischen verschiedenen Readern bezüglich der abonnierten Feeds.
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Schlagwörter: Feed, Google Reader, PHP, Podacst, RSS, Server, Tiny Tiny RSS, TT-Rss
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Alltagsfragen beantwortet.
29 01 2010Bei @nodomain bin ich über die “Alltagsfragen, die auch 2010 ohne Antwort bleiben werden” gestolpert.
Nachdem ich es mir ja schon mit den Apple Jüngern verscherzt hab, mach ich doch hier gleich mal weiter.
Im originalen Posting sind fast 30 Fragen vorhanden, hier nun ausgewählte Fragen die ich beantworten werde – somit ist Platz für neue Alltagsfragen die uns vielleicht noch im Jahre 2020 beschäftigen werden.
Los geht’s!
- Was passiert nachdem man sich 2-mal halb tot gelacht hat?
Beim ersten halb tot lachen ist man nur noch zu Hälfte am Leben. Lacht man sich mit diesem Gesundheitsstand ein weiteres Mal halb tot, sinkt die “Lebensenergie” auf 25%. Zweimal halb tot gelacht und man ist dreiviertel tot bzw. noch ein viertel lebendig. - Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
Sie fressen beim Schwimmen. Wenn man während man seine Bahnen im Schwimmbad zieht immer wieder Burger futtern würde, würde man auch dick werden. - Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann ‘befriedigend’ besser als ‘gut’?
Auf diese Frage weiß ich auch keine Antwort – allerdings stellt sich mir eine neue Frage. Gibt es bei Vibratoren Einführungspreise? - Was ist besser: Drei Vierkornbrötchen oder vier Dreikornbrötchen?
Definitiv die vier Dreikornbrötchen. So wie bei einem Auto Hubraum durch nichts, außer durch noch mehr Hubraum zu ersetzen ist, ist bei Brötchen die Anzahl durch nichts als durch eine höhere Anzahl zu ersetzen. - Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum nicht an der Innenseite der Tube?
Dafür gibt es zwei Erklärungen. Welche von Beiden richtig ist, dass dürft ihr selbst entscheiden.
- Es fehlt der Sauerstoff in der Tube
- Der Kleber hat Angst im Dunkeln und in engen Räumen – deswegen möchte der Kleber nicht in der Tube kleben
- Warum ist Abkürzung so ein langes Wort?
Damit man es Abkürzen kann. - Welche Farbe bekommen Schlümpfe wenn man sie würgt?
Weiß ich nicht – aber während man sie würgt läuft ihnen Red Bull aus den Ohren. - Warum muss ich auf Start klicken um Windows zu beenden?
Weil Windows Programmier einen Kasper zum Frühstück hatten.
- Wie lange muss eine Katze trainieren, um ein Muskelkater zu werden?
Gar nicht. Eine Katze kann nicht zum Kater werden. Tierärzte nehmen keine Geschlechtsumwandlung zum Kater vor. - Darf man mit Hosen zu einem Rockkonzert?
Wenn sie tot sind, dann ja!
P.S. Diesen Eintrag solltet ihr nicht zu ernst nehmen.
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Schlagwörter: 2010, Abkürzung, Alltragsfragen, Antworten, Brötchen, Fun, Hose, Katze, Katzer, Kleber, Red Bull, Rock, Schlümpfe, Stiftung Warentest, Vibrator
Kategorien : Alltag, Chaos
Ein Apfel fällt nicht weit vom (Produkt)Stamm.
28 01 2010Gestern war es soweit.
Alle Welt hat ihn erwartet. Den Auftritt des Gurus, der Messias der Gadgets. Wenn Steve ruft kommen sie alle!
Sie dürsten nach seiner Erlösung, seinen Ideen, seinen neuen Produkten. Das Geld sitzt locker, die Kreditkarte ist gezückt und der Mauszeiger schon auf dem „Kaufen“-Button.
Nach unzähligen Gerüchten, Vermutungen und Analysen hat Steve Jobs gestern das iPad vorgestellt. Das Bindeglied zwischen iPhone und MacBook.
Ich habe die Keynote mitverfolgt und möchte nun mal meinen Senf dazu abgeben.
Ein Hinweis an all die oben beschrieben Mac-Jünger: Weiter lesen auf eigene Gefahr.
Ein Tablet ist es geworden, das iPad.
Ein Gerät, je nach Ausstattung mit WLan oder auch zusätzlichem UMTS. Klingt verdammt nach einem iPhone.
Genau dass ist es eigentlich auch. Man nehme ein iPhone, einen Strohhalm und jemanden mit guten Lungen. Strohhalm ins iPhone gesteckt und kräftig pusten.
Fertig ist das iPad.
Da ist es auch nicht verwunderlich, dass iPhone/iPod-Anwendungen auf dem iPad laufen. Entweder in ihrer ursprünglichen, nativen Auflösung oder ebenfalls wieder aufgeblasen und hoch skaliert. Was für ein Feature.
Es soll jetzt hier nicht der Verdacht aufkommen, ich will Apple oder die Produkte von Apple schlecht machen.
Mitnichten!
Das Problem ist einfach das Preis/Leistungsverhältnis.
Apple baut qualitativ hochwertige Produkte kombiniert mit einem erstklassigen Design – sieht man mal von der hässlichen Antennenabdeckung des UMTS-iPad ab, welche einfach nur hässlich ist.
Ein Laptopgehäuse, aus einem Stück gefräst, ein Telefon und MP3-Player mit Touchscreen, Betriebssysteme die ohne großen Aufwand laufen. All das kann man Apple zu gute halten. Doch die Preise sind einfach zu teuer.
Vergleicht man die reine Hardware eines MacBook mit einem „normalen“ Laptop mit der gleichen Ausstattung, so kommt man außerhalb des Apple-Kosmos um einiges günstiger weg.
Viele werden jetzt OS-X in den Raum werfen, ein Betriebssystem welches doch um so vieles einfach ist als Windows, Linux, xBSD, Solaris etc. pp.
Stimmt, wenn man beachtet, das OS-X auch aus der BSD-Ecke kommt.
Genauso muss man sich im gleichen Atemzug überlegen, auf welcher Hardware läuft OS-X ohne Probleme?
Auf Apple-Geräten. Somit kommt Betriebssystem und Hardware aus einem Hause, ist somit perfekt aufeinander abgestimmt.
Die Betriebssysteme der Mitbewerber sind einfach für eine breitere und auch offenere Hardwarelandschaft gedacht.
Eier legende Wollmilchsäue gibt es halt (noch) nicht.
Entweder eine Hardware läuft mit einem Betriebssystem und das absolut angepasst oder aber man hat ein universelles Betriebssystem für universelle Hardware.
Ein Ferrari ist auch schnell, schick, verdammt teuer und für einen Umzug, den Wohnwagen oder aber den Ausflug ins Gelände absolut ungeeignet. Ein Universal-Motor-Gerät (Unimog) dagegen fährt mit einem durch den Wald, zieht den größten Wohnwagen ohne Probleme und man kann auch mal das halbe Ikea-Sortiment mit transportieren wenn es denn wirklich sein muss.
Nun aber zurück zum iPad.
An sich keine schlechte Idee – doch nichts neues. Tablets gibt es schon länger. Die Telekom und Siemens haben vor Jahren ihre gemeinsame Idee eines Surftablets vorgestellt, dass SimPad. Wie aber so oft in der Geschichte der IT waren sie einfach zu früh, der Markt noch nicht reif für solch eine Produktkategorie.
Das iPad bietet 10 Stunden Laufzeit bei der Videowiedergabe. Eine feine Sache – doch wieso konnte man keinen USB-Anschluss in Standardgröße einbauen? Statt dessen ein 30-poliger Syncanschluss. Über diesen kann man zwar den Akku laden – doch muss man immer das passende Kabel dabei haben.
Das iPad kann als Kalender und Bilderrahmen genutzt werden. Genial! Ich wollte schon immer mal einen Kalender mit Bilderrahmen haben und dafür 400-800$ zahlen.
Man gönnt sich ja sonst nichts!
Klar, das iPad hat auch noch mehr zu bieten. Es kann Musik abspielen. MP3, Apple Lossless, AIFF, Wave und AAC. Was ist aber mit Flac, Ogg? Fehlanzeige! Auch bei den unterstützten Videoformaten ist das iPad nicht gerade ein Formatwunder! MP4 und Mov. Immer schön verschlossen durch die Welt gehen und die eigenen Formate unterstützen, es könnte ja sonst ein „feindlicher“ Medienstore die Marktanteile von Apple abgreifen wollen.
So verschlossen wie sich das iPad gegenüber fremden Audio- und Videoformaten gibt, um so offener ist es wenn es darum geht einen Stück vom aufkommenden Ebook-Kuchen abzubekommen.
Amazon hat das Kindle, Apple das schicke iPad.
Doch mal im Ernst, wer will sich auf einem Spiegel ein Buch durchlesen?
So viele Vorteile wie eine Glasplatte bietet, wie z.B. die (relative) Kratzerunempfindlichkeit und die einfachere Reinigung als ein mattes Display, so nachteilig ist es wenn man nicht absolut optimale Lichtverhältnisse hat.
Was wieder belächelt wurde, ist Apples Einstellung zu Flash. Wieder so ein „Teufelszeug“ von der Konkurrenz – deshalb unterstützt man es nicht.
Die Gründe dafür wird Apple wohl wissen. Sei es die einfach Möglichkeit mit Flash-Anwendungen am Appstore „vorbei“ Anwendungen anzubieten oder die benötigte Rechenleistung die mit einer Laufzeitverkürzung einher geht, es ist egal. Von mir aus, kann man auf Flash verzichten. Es gibt genug Alternativen.
Es gibt aber zwei absolute NoGo-Kriterien für mich!
Erstens, ich kann nicht nach belieben Programme installieren wie ich das will.
Wenn ich eine (Un-)Menge Geld für Hardware bezahle, will ich auch frei entscheiden welche Programme ich dort zu welchem Zweck drauf haben will – frei von irgendwelchen Leuten die eine Vorauswahl für mich treffen. Ich bin alt genug um zu wissen, was ich mache!
Doch nicht einmal die im AppStore verfügbaren Programme kann ich so nutzen wie ich es will – das zweite NoGo-Kriterium: fehlendes Multitasking.
Multitasking – Ein Fremdwort für Apples mobile Gadgets!
Wieso sollte man auch mehrere Programme gleichzeitig ausführen wollen? Hexenwerk!
Alternativen zum iPad sind für mich z.B. das Archos 5 Internet Tablet oder Archos 9 PCtablet.
Hardware mit der ich tun und lassen kann, was ich will. Das Archos 5 Internet Tablet läuft mit Android, einem Linux und das Archos 9 PCtablet mit Windows 7. Beides Plattformen bei denen man so ziemlich alles machen kann was man will. Sollte einem Windows 7 nicht gefallen, lässt es sich dank Netbook-Hardware auch ohne weiteres gegen ein anderes Betriebssystem austauschen.
Jedoch muss jeder am Ende für sich selbst entscheiden, was er brauch und was nicht. Wie wichtig ihm Design ist und auch was er bereit ist auszugeben.
Geschmäcker sind bekanntlich und zum Glück verschieden!
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Schlagwörter: Amazon, Apple, Appstore, Archos, BSD, Ebook, Ferrari, Ikea, iPad, iPhone, Kindle, Linux, OS-X, simpad, Tablet, Unimog, USB, Windows
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Unheilig – Geboren um zu leben
16 01 2010Auf MyVideo gibt es das neue Video von Unheilig.
Ich will nicht viele Worte darüber verlieren, einfach mal reinschauen Unheilig — Geboren um zu leben.
Der Text passt aktuell wie die Faust auf’s Auge.
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Schlagwörter: Leben, Musik, Nachdenklich, Unheilig, Video
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Freundschaft.
7 10 2009In Zeiten, in denen jeder jeden kennt – zumindest über jemanden, der jemanden kennt, der wieder jemanden kennt und der kennt den Schwager des Cousins der Nichte des Freundes – muss man sich überlegen, was sind Freunde. Freund, das darf sich inzwischen jeder schimpfen der in einem der neumodischen “Social Networks” auf einer der inflationär ausufernden Liste der Freunde, Follower, Buddies, Kontakte, wasweißich auftaucht.
Doch sind das wirklich Freunde oder eher einfach nur Bekannte?
Freunde, das sind für mich Personen die es nicht nur Online gibt. Ein Freund ist auch offline vorhanden. Man kennt sich ein halbes Jahrzehnt, ein Jahrzehnt oder sogar mehr (hängt auch vom Alter ab
)
Ein echter Freund ist für einen da wenn man ihn brauch – wobei man bei ihm nicht erst zu Kreuze kriechen muss sondern der- oder diejenige merkt wenn man seine Freunde braucht und ist automatisch da.
Friede, Freude, Eierkuchen oder die ewig heile Welt muss es in einer Freundschaft nicht geben. Freunde können sich auch mal streiten bis die Fetzen fliegen. Schließlich hat jeder seine eigene Meinung, seinen eigenen Charakter, seine ganz persönlichen Macken. Doch egal wie heiß es her geht, nichts ist so schlimm, als dass die Freundschaft daran zerbricht. Man kann einige Zeit seine eigenen Wege gehen doch nach einer gewissen Zeit geht man wieder aufeinander zu, sieht ein, dass keiner ohne Fehler ist und alles ist wieder im Lot.
Wenn man auf der Sonnenseite der Welt wandelt ist alles Bestens. Die Freunde und die, die sich als solche ausgeben sind zur Stelle. Doch wenn es grau am Himmel wird und ein Sturm aufzieht, sind sie so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Echte Freunde stehen aber auch das gemeinsam durch. Man geht durch Dick und Dünn, teilt Freud und Leid. Obwohl man zusammen schon ne Menge Scheiße erlebt hat, geht man weiterhin gemeinsam durch das Leben. So etwas schweißt nur weiter zusammen.
Freunde sind nicht nur für mich da, auch ich bin für meine Freunde da. Ein offenes Ohr, eine helfende Hand – einfach selbstverständlich. Genauso sind Freunde keine Arschkriecher. Sie können und sie sollen sagen wenn mal ziemliche Scheiße gebaut hat. Sie kennen einen besser als andere Menschen und wissen wie man tickt – trotzdem oder gerade deswegen wissen sie wie sie einen anzupacken haben und auch mal dem Kopf waschen wenn es sein muss.
Echte Freunde findet man selten und es gibt nicht viele von ihnen. Gerade das macht sie noch wertvoller als sie ohnehin schon sind!
Die Freunde, denen dieser Blogpost gewidmet ist wissen, dass sie gemeint sind – Danke das wir gemeinsam durch das Leben wandeln.
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Kategorien : Alltag
Mikrowellenkuchen.
7 10 2009In meinem Feedreader bin ich vor ein paar Tagen auf einen Eintrag im Blog von Vivienne gestoßen.
Sie berichtet über den Versuch Kuchen bzw. Muffins in einer Mikrowelle zu backen. Das Resultat ist nicht ganz wie erwartet… Im Blogeintrag sieht man ein Foto des Resultats.
Ok, ein Muffin sollte anders aussehen – dafür wurde etwas für unsere Zukunft getan. Wenn die Kohlevorräte zu neige gehen, backen wir mit der Mikrowelle
Als Erstes müssen wir uns über das Prinzip des Mikrowellenofens im Klaren sein. Im Gerät werden Dezimeterwellen in einem Magnetron erzeugt und mittels Hohlleiter in den Garraum der Mikro geleitet.
Die Dezimeterwellen erhöhen die innere Energie der Molekühle. Die erhöhte Energie spiegelt sich in einer hohen Molekühlbewegung wieder, welche wiederum eine hohe Temperatur mit sich bringt.
Die Frequenz der Wellen liegt bei 2,455 GHz mit einer Wellenlänge von 12 cm. Gründe für diese Frequenz gibt es mehrer, wie z.B. das lizenzfreie ISM-Band aber auch die Eindringtiefe der Wellen in das Gargut. Das Gargut in der Mikrowelle wird Aufgrund dieser Eindringtiefe von innen nach außen erwärmt.
Je niedriger die Frequenz, desto größer die Eindringtiefe, desto geringer ist auch die Absorption. Bei einer zu hohen Frequenz und zu kleiner Eindringtiefe wird nur die Oberfläche erwärmt.
Die Erwärmung ist auch vom Material des Garguts abhängig. Je höher der Feuchtigkeitsgrad des Garguts, desto stärker die Erwärmung.
Nun genug der Theorie.
Die Mikrowelle in dem Muffinexperiment war vorgeheizt, somit wurde den Muffins außen schon ein wenig Flüssigkeit entzogen. Nun wärmten die Dezimeterwellen die Muffins von innen. Während der Muffin von außen schon sehr nach Muffin aussah erwärmte sich das innere immer weiter. Muffinteig ist jetzt nicht das, was man als perfekten Wärmeleiter bezeichnen würde. So kommt es, dass das innere verkohlt während das Äußere des Muffins (unten) noch nicht richtig fest ist.
Für Kuchen in der Mikrowelle sollte man die Leistung runter regeln und dafür länger “mikrowellieren” – für die Bräunung des Kuchens / Gebäcks gibt es spezielle Mikrowellengefäße oder man aktiviert zum Schluss, sofern vorhanden, den Grill.
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Schlagwörter: Backen, Kohle, Mikrowelle, Muffin, Physik
Kategorien : Alltag, Chaos, Essen & Trinken



















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