Ein einziges Ping!

15 09 2014

Viele von euch werden den Film “Jagd auf roter Oktober” kennen. Dort befiehlt Kapitän Ramius seinem ersten Offizier Vasili Borodin einen Ping zu senden. Allerdings nur ein Einziges. Das Ping war von größter Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Ein Ping kann manchmal mehr bedeuten, als man eigentlich vermutet. Daher nominiere ich hiermit den Tweet des Jahres. Jetzt könnte ich mir irgendeine wilde Begründung ausdenken. Der Tweet hat eine avantgardistische Reduktion auf das Minimale oder so. Ist aber absolut Blödsinn. Der Tweet ist einfach für mich der Tweet des Jahres, weil davon eine besondere Botschaft ausgeht. Nicht jeder wird sie verstehen – wer sie aber versteht, der weiß auch, wieso dieser Tweet so bedeutungsvoll ist.

Danke Moellus. Alles Gute und wir drücken natürlich weiter alle die Daumen!





Neunter neunter.

9 09 2014

Heute ist wieder 09. September. Für viele von euch einfach ein Tag wie jeder andere. Vielleicht habt ihr heute aber auch Geburtstag oder habt 2009 genutzt, um am 09.09.09 zu heiraten.

Für mich wird der 09.09 nie wieder das sein, was er mal war. Es ist ein verdammter Scheißtag. Fünf Jahre ist es nun her und trotzdem weiß ich noch was ich wann und zu welchem Augenblick getan habe. Ich habe meinen Paps verloren. Ich habe an diesem Tag geweint. Geweint wie nie zu vor. Es ist auch ein Teil von mir abgestorben. Trotzdem war ich so stark, wie ich konnte – so sah es zumindest aus. Doch mein Kopf hat einfach abgeschaltet und mein Körper nur noch wie eine Maschine gearbeitet. Ich saß tief im Inneren verborgen und hab mich versteckt. Versteckt vor der Welt da draußen.

Auch wenn ich heute wieder lachen kann, es wird nie mehr so sein, wie es war. Es war viel zu früh.

Genießt den Tag heute und alle weiteren, als wäre es der Letzte. Es kann jederzeit so weit sein. Meldet euch doch mal bei Leuten, bei denen ihr euch viel zu selten meldet. Sagt einfach Hallo und erkundigt euch, wie es dem Anderen geht. Egal was dafür gesorgt hat, dass ihr wenig Kontakt habt – es gibt nichts, was sich nicht aus der Welt schaffen lässt.





Sachsen hat gewählt.

1 09 2014

Sonntag war Wahltag in Sachsen.
Dass die CDU (wieder) nicht abgewählt wird, war abzusehen. Das scheint das Gesetz zu sein, wenn man in einem Freistaat in Deutschland wohnt.

Die FDP hat bis zuletzt gehofft, dass sie doch die 5%-Hürde schaffen und sich am Leben erhalten. Doch das war eher ein Wunschtraum.

Großer Wahlsieger ist die AfD – auch wenn ich persönlich auf die Pappenheimer verzichten kann. Gestern Abend kam ein kurzes Interview mit Stanislaw Tillich auf Radio PSR. Er wurde gefragt, mit wem die CDU denn nun regieren will und ob man sich die AfD ins Boot holen will. In bester Politiker-Bullshit-Schwafelmanier kam ein: Wir sind ja so froh die Wahl zu haben. Mal schauen, ob wir die SPD oder die Grünen nehmen. Die AfD wurde in seiner Aussage gekonnt übergangen – man will sich scheinbar zur Not noch die Option offen halten oder zumindest die AfD als Oppositionspartei nicht verärgern.

All das ist nicht wirklich berauschend. Der kleinste Lichtblick ist allerdings, dass die NPD gescheitert ist – wenn auch nur extrem knapp.

Was mich allerdings extrem ankotzt: Sachsen-Bashing & die neuen Politikversteher.
Jetzt knüppeln wieder pauschal alle auf Sachsen ein. Alles Rechte, alles Deppen, alles was-weiß-ich. Ich bin zwar nur Zugezogener, doch da geht mir die Hutschnur hoch, diese Verallgemeinerung nervt!
Zweiter Kritikpunkt sind die selbst ernannten Politikversteher. Noch vor Kurzem mit Politik nix am Hut und Sprüche wie “die da oben machen doch sowieso was sie wollen” oder “ich als Wähler kann doch nix ändern”  raushauen. Nun sind sie an vorderster Front, wenn es um Parteianalysen geht, oder wollen auf einmal mit ihrem mehr als nur gefährlichen Pseudo-Halbwissen einen auf großen Politologen machen.

Sagt mal, habt ihr den Schuss nicht gehört? </ragemode>





Bleibt alles anders.

20 08 2014

Wer den Blog hier regelmäßig verfolgt oder in seinem Feedreader abonniert hat, wird eins bemerkt haben: Gähnende Leere. Auch auf Twitter war ich eine Zeit lang abwesend. Es hat sich viel getan und doch bleibt alles anders.

Ich habe seit Juli einen neuen Job, der mir verdammt viel Spaß macht. Ich bin weg aus Bayern Franken und hab Kollegen um mich herum, die genau so ticken wie ich. Somit mache ich Berlin unsicher und lass mich von Hipstern des Bartes wegen anquatschen. Neidisch, wa?

Es fand das 8. Twitgrillen in Leipzig statt, das zweite Mal traten @dbaezol und ich als Organisatoren auf. Da es von einzelnen im Nachhinein die Aussage gab, sie hätten nix gewusst: Nehmt twitgrillen.com in euren Feedreader auf und / oder folgt @twitgrillenLE bei Twitter. Bei fast 60 Leuten, die zugesagt hatten, scheinen die Ankündigungen ja ein paar Leute erreicht zu haben.

Der Blog ist 7 Jahre geworden. Da nichts langweiliger ist, als immer nur dasselbe und ich nicht umsonst der Chaosblog bin, steht hier in den nächsten Wochen ein Umzug ins Haus. Die Themen bleiben das gewohnte Chaos, nur die Adresse ändert sich. Keine Sorge, ich werde noch mal extra darauf hinweisen und die WordPress.com-Seite wird auch auf die neue Domain umleiten.

Bleibt mir gewogen und immer fleißig mitlesen.





Sin City 2.

7 03 2014

Der erste Teil war schon genial, mal gespannt wie der zweite Teil von Sin City, A Dame to Kill, wird. Der Trailer geistert gerade durch alle möglichen sozialen Medien, daher werde ich ihn hier nicht nochmal posten. Wer zu faul zu suchen ist, wird bei Jörn fündig.

Viel mehr möchte ich euer Augenmerk auf das Lied im Hintergrund des Trailers lenken – “Can’t kill us” von The Glitch Mob.

Die Electro-Combo hat mit einigen Remixen auf sich Aufmerksam gemacht. Wer häufiger mal Galileo schaut, wird auch schon den einen oder anderen Track von den Jungs gehört haben.

Reinhör’n!





Der Mais ist heiß.

2 03 2014

Wer Langeweile hat, Kindern Physik näher bringen will oder einfach Spaß am Experimentieren hat, dem empfehle ich mal etwas Maisstärke zu besorgen.
Viele von euch werden Maisstärke im Haus haben, meist in Form von Speisestärke.
Nehmt drei Teile Speisestärke und gebt zwei Teiel kaltes Wasser dazu.
Langsam, ganz langsam umrühren und fertig ist eine sehr interessante Mixtur.
Steckt langsam einen Löffel in die Mischung und zieht ihn ebenso langsam heraus. Danach vergleicht ihr das Verhalten, wenn ihr den Löffel so schnell und so fest wie möglich eintauchen wollt.
Das was ihr da zusammen gerührt habt, ist eine sogenannte Nicht-Newtonsche-Flüssigkeit.





Sonntags(aus)flug

23 02 2014

Der Prototyp meines Buggyumbaus hat heute das Fliegen gelernt.

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