Monster-Login.

1 02 2008

Die Tage wurde ich mal wieder gerufen um einem Linux-Neuling zu helfen. Da ich nicht das erste Mal vor diesem Fehler saß möchte ich euch davon erzählen, vielleicht gibt es ja den Ein oder Anderen der Bedarf an einer Lösung hat. Wer einen Laptop mit Intel-Grafik und ein Panel mit 1280×800 Pixeln sein eigen nennt erhöht seine Chancen sehr von diesem Problem heimgesucht zu werden.

Die Schrift beim Login war „ein klein wenig“ zu groß geraten. Jeder Buchstabe war ca. 5 cm groß.Die Anmeldung funktioniert natürlich auch mit dieser „Blindenversion“ doch ist der WAF einfach zu niedrig. Nach der Anmeldung sind alle Schriften in der passenden Größe vorhanden. Also fix eine Konsole geöffnet und auf die Fehlersuche begeben.

xdpyinfo |grep dimensions
Die Aufllösung passt, allerdings nicht die Displaygröße: dimensions: 1280x800 pixels (289x21 millimeters)

Somit ergeben sich fasst 1000 DPI in Y-Richtung
xdpyinfo |grep resolution
resolution: 112x968 dots per inch

Die Lösung ist recht einfach, es muss die xorg.conf bearbeitet werden. Im Abschnitt „Device“ muss die Option „NoDDC“ eingefügt werden.

Section "Device"
        Driver "intel"
        BusID "PCI:0:2:0"
        Option "NoDDC"
EndSection

Ein Neustart und alles ist so wie es sein sollte.

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… Gold machen.

29 08 2007

Wer dachte sich nicht schon beim Anblick eines bestimmten Produktes, das damit aus Scheiße Gold gemacht wird?

So ging es mir heute einmal wieder. Ich bekomme ein paar Newsletter Rund um Computer und Elektronik. In einem wurde mir heute Multipot vorgeschlagen.

„… ein Tipp der exotischen Art: Bringen Sie Ihre Kleingeräte im Multipot unter! Adapter und Kabel im Korb und den Rest obendrauf.“

Sieht interessant aus, soll Ordnung schaffen bei dem ganzen Kabelwirrwar der unzähligen Ladegeräte und Netzteile im Haushalt. Den Pott gibt es in den Farben transparent, weiß, schwarz und bernsteinfarben. 152,25 Euro soll der Spaß kosten, Versand kommt noch drauf, ist nur innerhalb von den Niederlande gratis. 19 cm ist das Ding hoch und 23,5 cm Durchmesser.

Die Idee ist gut, die Kosten utopisch – Schwachsinn auch die Farbe transparent. Auch wenn Salat gesund ist – Kabelsalat will man, besser gesagt eher Frau nicht sehen. Mich stören die Kabel nicht, doch haben sie einen sehr, sehr niedrigen WAF.

Geht das nicht viel billiger? Dann schauen wir doch mal kurz bei Ikea vorbei, da gibt es den Papierkorb FNISS in rot, schwarz und transparent. Letzteres fällt schon mal weg – siehe WAF. Der Papierkorb kostet 1,99 ist 30 cm hoch und hat nen 29er Durchmesser. Passend dazu gibt es FOND, ein Platzteller aus Birke für 7 Euro. Damit wir auch Strom in der Tonne haben gibt es noch ne 5-fach-Steckdose RABALDER, das Doppelpack für 11 Euro

Was ich leider nicht gefunden habe ist eine Lichterkette aber die gibt’s in jedem Dekoladen oder Baumarkt. Loch in den Teller gebohrt, Mehrfachsteckdose rein, Netzteile und Lichterkette in die Tonne und einstecken, Teller drauf, Kabel in die Steckdose. Nehmen wir mal an, die Lichterkette würde (teure) 10 Euro kosten – da hätten wir immer noch über 120 Euro gespart – und wir haben eine 5-fach-Steckdose extra.

Der einzige Nachteil der Selbstbauvariante: Im Multipot gibt’s 5 Steckdosen für Netzteile, in unserer Version nur 4 – eine ist für die Lichterkette.

Jetzt brauchen wir nur noch einen ikeatypischen Namen für unser Gebilde. Nehmen wir doch FNONDER (FNiss-fONd-rabalDER)

Nachtrag:

Ich bin nicht der einzige der auf die Idee kommt schwedische Einrichtungsgegenstände einem neuen Verwendungszweck zuzuführen. Bei den IkeaHackern findet man noch mehr…