Geschüttelt – nicht gerührt.

4 02 2012

Nicht nur, wenn man im Dienste ihrer Majestät ist, findet man geschüttelt und nicht gerührt von Vorteil.

Manchmal braucht man auf die Schnelle etwas zum Kaffee und normaler Kuchen wäre zu schnöde doch ihr habt auch keine Lust ewig in der Küche zu stehen?
Nun ein Rezept für eine schnelle und leckere Torte – geschüttelt, nicht gerührt.

Ihr benötigt eine Schüssel mit einem gut schließenden Deckel – In Tupperware-Fachkreisen auch „Peng!-Schüssel“ genannt.

Hier nun die Zutatenliste:

  • 1 Torten- / Obstboden
  • 2 Becher Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif
  • 1 Pck. Vanillezucker

Je nach Geschmack:

  • 2 Dosen Mandarinen, inkl. Saft
  • 2 Pck. Paradies Creme Vanille

oder

  • 1 Glas Kirschen mit Saft
  • 2 Pck. Paradies Creme Schokolade

Nun die „komplizierte“ Zubereitungsart – es sollte selbst für Küchenlegastheniker kein Problem sein:
Gebt alles (außer den Boden 😉 ) in die Schüssel, verschließt sie gut mit dem Deckel und nun schüttelt das Ganze 3-5 Minuten so sehr ihr könnt. Ihr merkt, dass es fest wird. Nun öffnet die Schüssel und verteilt die Masse auf dem Tortenboden und stellt das Ganze eine Stunde in den Kühlschrank.

Fertig.





Oreo-Eis.

13 08 2011

Vor einiger Zeit habe ich bei Twitter geschrieben, dass ich selbst gemachtes Oreo-Eis esse. Seit dem schulde ich euch das Rezept, besonders @Nadine_HAM wartet schon sehnsüchtig.

Das Rezept gibt es in zwei Varianten. Die erste Variante nutzt Instant-Pulver und ist für Leute, die nur kurz was zusammen rühren wollen. Variante Zwei richtet sich an die unter euch, die etwas mehr Zeit investieren wollen. Dafür bekommt ihr aber ein Eis, welches besser als die Instantvariante schmeckt und komplett selbst gemacht ist. Für das Instant-Rezept benötigt ihr keine Eismaschine, die zweite Variante habe ich bisher in einer Eismaschine gemacht, dürfte aber wahrscheinlich auch ohne funktionieren – wer will es ausprobieren?

Instant-Rezept

Zutaten:

  • Eiszauber für Milch
  • 300 ml Milch (nicht kälter als +6° C)
  • 50 ml kalter Kaffee
  • 6-8 Oreo-Kekse
  • 2-3 EL Schokoraspel
  • 1 Schuss brauner Rum

Um das Eis anzurühren, benötigt ihr noch ein hohes Rührgefäß, eine Plastikschüssel mit Deckel zum Einfrieren und ein Handrührer.

Gebt die Milch in das Rührgefäß und gießt den Kaffee dazu. Wer keinen Kaffee mag, erhöht die Milchmenge entsprechend. Nun rührt das Eiszauberpulver entsprechend der Beschreibung ein – 1 min bei niedrigster Stufe verrühren, 2 min bei höchster Stufe schaumig schlagen. Viertelt die Oreo-Kekse und gebt sie zusammen mit den Schokoraspeln in das Rührgefäß. Zum Schluss fügt ihr den Schuss Rum hinzu und rührt alles noch mal auf höchster Stufe durch.

Jetzt ist euer Eis fast schon fertig, ihr müsst die Masse nur noch in eine Schüssel umfüllen, Deckel drauf und einige Stunden in den Gefrierschrank damit.

Variante 2

Zutaten:

  • 250 ml Milch
  • 375 ml Sahne
  • 50 ml kalter Kaffee
  • 1 Vanilleschote
  • 5 Eigelb
  • 100 g braunen Zucker
  • 8-10 Oreo-Kekse
  • 30 g Schokoraspel
  • 1 Schuss Rum

Auch hier werden wieder ein Handrührer und eine Plastikschüssel mit Deckel benötigt, des Weiteren braucht ihr einen Topf, einen Kochlöffel und eine Eismaschine. Anstelle der Rührschüssel wird noch eine Metallschüssel gebraucht.

Halbiert die Vanilleschote und kratz das Mark aus der Schote. Das Mark wandert zusammen mit der Milch, 250 ml Sahne und der ausgekratzten Vanilleschote in einen Topf. Auf dem Herd kocht ihr das Ganze langsam auf. Während die Milch aufkocht, schlagt ihr die Eigelbe und den Zucker in einer Metallschüssel schaumig.

Wenn die Milch aufgekocht ist, fischt vorsichtig ihr die Vanilleschote heraus – Achtung: heiß!

Die Metallschüssel mit der Eigelbzuckermasse wird in ein Wasserbad gesetzt und die heiße Milch unter ständigem Rühren hinzugefügt. Schlagt das Ganze so lange weiter, bis es eine schaumig-cremige Konsistenz hat.
Dann wandert die Metallschüssel in ein kaltes Wasserbad und ihr rührt weiter, bis sich die Masse so weit abgekühlt hat, dass sie nur noch handwarm ist.  Zum weiteren Abkühlen wird die Metallschüssel in den Kühlschrank gestellt. Bis die Masse komplett erkaltet ist, kann es einige Zeit dauern.

Wenn alles aus dem Kühlschrank kommt, werden noch die restlichen 125 ml Sahne steif geschlagen und zusammen mit den geviertelten Oreo-Keksen, den Schokoraspeln, dem kalten Kaffee und dem Schuss Rum untergehoben.

Gießt alles in eure Eismaschine und bereitet das Eis wie gewohnt zu. Am Ende die Masse wieder in eine Plastikschüssel umfüllen und ins Gefrierfach damit.

Achtet bitte bei den Mengenangaben darauf, wie viel ihr in eure Eismaschine füllen könnt. Die Maximalmenge ist von Maschine zu Maschine unterschiedlich.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!





Ig-Nobelpreis Teil 2.

20 08 2008

Wie versprochen, wenn auch mit einer kleinen Verzögerung, die Fortsetzung der Liste der Ig-Nobelpreisträger von 2000-2007

  • 2000

Royal Navy – Frieden – Zur Munitionseinsparung ab jetzt nur noch „Peng!“ rufen (Ab jetzt bitte Attentate nur noch mit Wasserbomben)

Chris Niswander – Informatik – PawSense, eine Software zur Erkennung einer Katze die über die Tastatur läuft (Was macht die Software wenn die Katze die Maus jagt?)

  • 2001

John Keogh of Hawthorn – Technik – Meldete das Rad zum Patent an
das australische Patentamt – stellte das Patent auch tatsächlich aus (Nr.2001100012)
(das Rad 2.0?)

  • 2002

Arnd Leike – Physik –  demonstrierte dass Bierschaum exponentiell zerfält (Finde ich nicht neu, das hatten wir schon zu meiner Schulzeit in Physik angenommen – nur nie nachgewiesen)

Charles G.M. Paxton, Phil Bowers, Norma E. Bubier und D. Charles Deeming – Biologie – Balzverhalten des Straußes gegenüber Menschen unter ländlichen Bedingungen in Großbritannien  (Courtship Behaviour of Ostriches (Struthio camelus) Towards Humans Under Farming Conditions in Britain, British Poultry Science, vol. 39, no. 4, September 1998, pp. 477-481.) (ich dachte nur Neuseeländern sagt man Verhältnisse mit ihren tierischen Mitbewohnern nach)

  • 2003

Liechtenstein – Wirtschaft – es ist möglich, das Land für Veranstaltungen wie Hochzeiten o.ä. Feierlichkeiten zu buchen (Mami, Mami, mietest du mir ein Land?)

C.W. Moeliker – Biologie – dokumentierte den ersten Fall von homosexuell-nekrophilien Übergriffen bei den Stockente (Das wollt ich schon immer mal wissen!)

  • 2004

Steven Stack, James Gundlach – Medizin – Bericht über die Effekte von Country-Musik auf Selbstmörder („The Effect of Country Music on Suicide.“, Social Forces, vol. 71, no. 1, September 1992, pp. 211-8.) (Sind sicher nicht so Schlimme wie die Effekte von Tokio-Hotel-„Musik“)

Donald J. Smith – Technik – Patenti für „Comb over“, die Halbglatze per verbliebenen Resthaar kaschieren (der Baldyman?)

  • 2005

John Mainstone, Thomas Parnell – Physik- ununterbrochene Beobachtung von tropfendem Teer (seit 1927) – ein Tropfen aller neun Jahre (8 Tropfen, der letzte war 2000) (so interessant wie ein umfallender Sack Reis in China)

Victor Benno Meyer-Rochow, Jozsef Gal – Anwendung physikalischer Gesetze zur Berechnung der Druckverhältnisse in kotenden Pinguinen (Pinguine kacken nicht ab, so ein Linux läuft 😉 )

  • 2006

Francis M. Fesmire, Majed Odeh, Harry Bassan und Arie – Medizin – Fallbericht zur „Beendigung von unbehandelbarem Schluckauf durch rektale Fingermassage“ (… und der Schluckauf ist im Arsch)

Antonio Mulet, José Javier Benedito, José Bon und Carmen Rosselló – Chemie – Studie über die „Geschwindigkeit von Ultraschall-Wellen in Cheddar-Käse unter Einfluss der Temperatur“. (… das ist doch alles großer Käse!)

  • 2007

Mayu Yamamoto – Chemie – entwickelte einer Methode zur Vanilleduft-Extraktion aus Kuhdung (Da bekommt der Ausspruch „Dieser Wunderbaum riecht scheiße“ eine ganz neue Bedeutung)

Wright Laboratorium U.S. Air Force – Frieden – Forschung über chemische Waffen die Gegner schwul machen sollten (Willkommen beim Traumschiff Surprise…)