Industriespion für Onlinedurchsuchung.

25 09 2007

Wie ich gerade erfahren habe ist der SAP-Chef Henning Kagermann für die Onlinedurchsuchung.

Herr Kagermann wäre so kulant und würde seine Persönlichkeitsrechte ein wenig zurück schrauben um die Gefahren durch Terrorismus mittels der Onlinedurchsuchung einzudämmen. Besonders interessant ist die Aussage, das ein Betrieb keinerlei Angst haben muss das der Bundestrojaner Industriespionage Tür und Tor öffnet. Weil wer leistungsfähige Verschlüsslungsmechanismen einsetzt ist sicher.

Setzen, Sechs Herr Kagermann! Der Bundestrojaner soll ja extra auf den Systemen eingesetzt werden um vor einer Verschlüsslung aktiv zu werden und so die Daten im Klartext dem Staat und seinen Ermittlern zur Verfügung stellen.

Besonders brisant, teils sogar lächerlich wirken die Aussagen von Herrn K. wenn man bedenkt, das SAP gerade zusammen mit Oracle vor Gericht steht. Wieso? Weil SAP wegen Industriespionage angeklagt wurde, es sollen über eine Kundenbetreuungsseite von Oracle Dokumentationen und Software geladen worden sein. Dieser Zugang zur Seite geschah allerdings unerlaubt.

Das der Bundestrojaner nicht nur für die Terrorbekämpfung eingesetzt werden wird, ist jedem klar der sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt hat.

Aus Reihen der Union (Christian Baldauf, CDU-Chef Rheinland Pfalz) kam auch schon die „geniale“ Idee den Bundestrojaner gegen Hooligans und „Problemfans“ einzusetzen.

Willkommen bei der Stasi 2.0.

Hysterieerzeuger Wolle wird inzwischen schon „Nostradamus unserer Zeit“ bezeichnet (Giesela Piltz, Innenexpertin FDP)

In diesem Sinne – gute Nacht Deutschland!

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Big Schäuble is watching you!

3 09 2007

Nicht nur unser Big Schäuble dreht an der Freiheitsberaubungsschraube, auch andere Politiker der CSU stehen auf die totale Kontrolle.

Problembär Stoiber bestätigt das „seine“ Partei die Onlinedurchsuchungen bei Terrorverdächtigen und schweren Straftaten befürworten – am wichtigsten wäre die Bekämpfung des islamistischen Terrors.

Die Justizministerin von Bayern, Beate Merk, merkt nichts mehr! Die Berichterstattung über die geplanten Onlinedurchsuchungen und den Bundestrojaner sind angeblich von Panikmache gezeichnet. Sie spricht sich auch dafür aus, das die Onlinedurchsuchung, ausnahmsweise ohne richterliche Anordnung geschehen. Somit ist Tür und Tor für jeglichen Missbrauch gegeben. Es sollen zwar nur Schwerverbrecher, Terroristen und Pädophile damit ausspioniert werden – wenn ich aber keine richterliche Anordnung brauch, kann ich diesen Tatverdacht auf jeden projizieren und somit auch jeden ausspionieren. Auch Ghostbuster Terrorbuster Beckstein ist der Meinung das man so eine richterliche Anordnung auch nachträglich einholen kann.

Inzwischen gibt es einen Entwurf für eine Neuerung des BKA-Gesetzes. Dieses PDF wurde dem Chaos-Computer-Club (CCC) anonym zugespielt.

Wenn das so weiter geht, sucht die Regierung nicht nur zwei Entwickler für den Bundestrojaner, sondern ehemalige KGB-Spione und Stasispitzel zum Aufbau einer neuen Organisation im Staat.

Dann ist es wieder soweit, dass jeder jeden denunziert. Der totale Überwachungsstaat wird kommen. Nicht heute, nicht morgen… aber in den nächsten paar Jahren – wenn nicht etwas passiert.





Respekt!

27 08 2007

Ich habe ja schon über den Trojanerangriff auf die Bundesregierung berichtet. Den Vogel schießt nun unsere Kanzlerin ab. Sie will das gemeinsame Spielregeln und gegenseitiger Respekt eingehalten werden.

Wo lebt die Frau? Es ist doch nicht so das man Spielregeln aufstellen kann. Lieber, lieber Hacker, bitte lasst unsere Rechner in Frieden.

Wo bleibt eigentlich unser Mr. Wolle „1984“ Schäuble?! Ich denke die Daten sind in Deutschland sicher!

Alles was bei ner Onlinedurchsuchung gefunden wird, landet doch scheinbar auf dem Präsentierteller für andere Geheimdienste, Hacker und sontige Interessenten.

Da werden Sicherheitstools verboten, weil man damit ja auch hacken könnte – die Datensicherheit bleibt aber auf der Strecke.

Sagt mal, merkt keiner das was falsch läuft?