Mini-Oreo-Cheesecakes

21 11 2011

Es geht wieder auf Weihnachten zu – behauptet zumindest die Werbung und die Frauen die wie die Irren verkünden: „Alle Weihnachtsgeschenke sind gekauft!“ – warum so ein Stress?

Aber es soll ja auch Menschen geben, die jetzt dem Backwahn verfallen und die mehr Kekse und Kuchen backen als ein mittelständiges Unternehmen – vielleicht fehlt euch ja noch eine Idee, daher mal wieder ein Rezept von mir.

Käsekuchen, neudeutsch auch Cheesecake genannt, isst nahezu jeder, doch irgendwie ist das Ganze doch auch ziemlich langweilig.

Hier folgt nun mein Mini-Oreo-Cheesecake-Rezept, viel Spaß.

Als Erstes die Zutaten für 24 Minis:

  • 28 Oreo-Kekse
  • 500 g Doppelrahmfrischkäse
  • 200 g Zucker
  • 1 Becher Schmand
  • 1-2 Vanilleschote(n) – je nach gewünschter Vanilleintensität – ich nehme immer 2
  • 2 große Eier
  • 1 Prise Salz
  • 24 Muffinförmchen aus Papier
  • evtl. Zitronensaft

Wer eine Muffinform sein Eigenen nennt, sollte trotzdem nicht auf die Papierförmchen verzichten. Die vereinfachen das Entfernen aus der Form ungemein.

Während ihr den Teig zubereitet, heizt den Backofen auf 175 Grad vor.

Gebt den Doppelrahmfrischkäse in eine Schüssel und rührt ihn mit einem Handrührgerät cremig. Nach und nach wird nun der Zucker mit eingerührt, gefolgt vom Mark der ausgekratzten Vanilleschote, den zwei Eiern und der Prise Salz. Je nach Geschmack könnt ihr auch noch etwas Zitronensaft hinzugeben.

Nun zerkleinert ihr 4 Oreokekse. Diese werden mit einem Löffel untergehoben.
Stellt den Teig zur Seite um ihn etwas ruhen zu lassen und bereitet die Muffinförmchen zu.

Gebt in jede der 24 Muffinförmchen einen Oreokeks – im Anschluss werden die Muffinförmchen gleichmäßig mit dem Teig gefüllt. Jedoch solltet ihr darauf achten, die Förmchen nicht zu voll zu machen. Beim Backen gehen die Minikuchen auf und versauen euch sonst den ganzen Backofen.

Schiebt die Cheesecakes nun für 25 Minuten in den Ofen – während dieser Zeit dürft ihr euer Ergebnis nur von außen betrachten, ansonsten fallen euch die Minis sofort wieder zusammen. Wenn ihr den richten Zeitpunkt verpennt und die Cheesecakes etwas später heraus nehmt, auch kein Problem. Die Gefahr, dass etwas verbrennt, ist relativ gering, die Kuchen sind sehr tolerant.

Lasst die Minis nun gut abkühlen, ihr könnt sie auch in den Kühlschrank stellen. Sowohl kalt als auch bei Zimmertemperatur ein echter Genuss.

Warnung: Diese Kuchen machen süchtig!

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Mikrowellenkuchen.

7 10 2009

In meinem Feedreader bin ich vor ein paar Tagen auf einen Eintrag im Blog von Vivienne gestoßen.

Sie berichtet über den Versuch Kuchen bzw. Muffins in einer Mikrowelle zu backen. Das Resultat ist nicht ganz wie erwartet… Im Blogeintrag sieht man ein Foto des Resultats.

Ok, ein Muffin sollte anders aussehen – dafür wurde etwas für unsere Zukunft getan. Wenn die Kohlevorräte zu neige gehen, backen wir mit der Mikrowelle 🙂

Als Erstes müssen wir uns über das Prinzip des Mikrowellenofens im Klaren sein. Im Gerät werden Dezimeterwellen in einem Magnetron erzeugt und mittels Hohlleiter in den Garraum der Mikro geleitet.

Die Dezimeterwellen erhöhen die innere Energie der Molekühle. Die erhöhte Energie spiegelt sich in einer hohen Molekühlbewegung wieder, welche wiederum eine hohe Temperatur mit sich bringt.

Die Frequenz der Wellen liegt bei 2,455 GHz mit einer Wellenlänge von 12 cm. Gründe für diese Frequenz gibt es mehrer, wie z.B. das lizenzfreie ISM-Band aber auch die Eindringtiefe der Wellen in das Gargut. Das Gargut in der Mikrowelle wird Aufgrund dieser Eindringtiefe von innen nach außen erwärmt.
Je niedriger die Frequenz, desto größer die Eindringtiefe, desto geringer ist auch die Absorption. Bei einer zu hohen Frequenz und zu kleiner Eindringtiefe wird nur die Oberfläche erwärmt.
Die Erwärmung ist auch vom Material des Garguts abhängig. Je höher der Feuchtigkeitsgrad des Garguts, desto stärker die Erwärmung.

Nun genug der Theorie.

Die Mikrowelle in dem Muffinexperiment war vorgeheizt, somit wurde den Muffins außen schon ein wenig Flüssigkeit entzogen. Nun wärmten die Dezimeterwellen die Muffins von innen. Während der Muffin von außen schon sehr nach Muffin aussah erwärmte sich das innere immer weiter. Muffinteig ist jetzt nicht das, was man als perfekten Wärmeleiter bezeichnen würde. So kommt es, dass das innere verkohlt während das Äußere des Muffins (unten) noch nicht richtig fest ist.

Für Kuchen in der Mikrowelle sollte man die Leistung runter regeln und dafür länger „mikrowellieren“ – für die Bräunung des Kuchens / Gebäcks gibt es spezielle Mikrowellengefäße oder man aktiviert zum Schluss, sofern vorhanden, den Grill.