Ig-Nobelpreis Teil 2.

20 08 2008

Wie versprochen, wenn auch mit einer kleinen Verzögerung, die Fortsetzung der Liste der Ig-Nobelpreisträger von 2000-2007

  • 2000

Royal Navy – Frieden – Zur Munitionseinsparung ab jetzt nur noch „Peng!“ rufen (Ab jetzt bitte Attentate nur noch mit Wasserbomben)

Chris Niswander – Informatik – PawSense, eine Software zur Erkennung einer Katze die über die Tastatur läuft (Was macht die Software wenn die Katze die Maus jagt?)

  • 2001

John Keogh of Hawthorn – Technik – Meldete das Rad zum Patent an
das australische Patentamt – stellte das Patent auch tatsächlich aus (Nr.2001100012)
(das Rad 2.0?)

  • 2002

Arnd Leike – Physik –  demonstrierte dass Bierschaum exponentiell zerfält (Finde ich nicht neu, das hatten wir schon zu meiner Schulzeit in Physik angenommen – nur nie nachgewiesen)

Charles G.M. Paxton, Phil Bowers, Norma E. Bubier und D. Charles Deeming – Biologie – Balzverhalten des Straußes gegenüber Menschen unter ländlichen Bedingungen in Großbritannien  (Courtship Behaviour of Ostriches (Struthio camelus) Towards Humans Under Farming Conditions in Britain, British Poultry Science, vol. 39, no. 4, September 1998, pp. 477-481.) (ich dachte nur Neuseeländern sagt man Verhältnisse mit ihren tierischen Mitbewohnern nach)

  • 2003

Liechtenstein – Wirtschaft – es ist möglich, das Land für Veranstaltungen wie Hochzeiten o.ä. Feierlichkeiten zu buchen (Mami, Mami, mietest du mir ein Land?)

C.W. Moeliker – Biologie – dokumentierte den ersten Fall von homosexuell-nekrophilien Übergriffen bei den Stockente (Das wollt ich schon immer mal wissen!)

  • 2004

Steven Stack, James Gundlach – Medizin – Bericht über die Effekte von Country-Musik auf Selbstmörder („The Effect of Country Music on Suicide.“, Social Forces, vol. 71, no. 1, September 1992, pp. 211-8.) (Sind sicher nicht so Schlimme wie die Effekte von Tokio-Hotel-„Musik“)

Donald J. Smith – Technik – Patenti für „Comb over“, die Halbglatze per verbliebenen Resthaar kaschieren (der Baldyman?)

  • 2005

John Mainstone, Thomas Parnell – Physik- ununterbrochene Beobachtung von tropfendem Teer (seit 1927) – ein Tropfen aller neun Jahre (8 Tropfen, der letzte war 2000) (so interessant wie ein umfallender Sack Reis in China)

Victor Benno Meyer-Rochow, Jozsef Gal – Anwendung physikalischer Gesetze zur Berechnung der Druckverhältnisse in kotenden Pinguinen (Pinguine kacken nicht ab, so ein Linux läuft 😉 )

  • 2006

Francis M. Fesmire, Majed Odeh, Harry Bassan und Arie – Medizin – Fallbericht zur „Beendigung von unbehandelbarem Schluckauf durch rektale Fingermassage“ (… und der Schluckauf ist im Arsch)

Antonio Mulet, José Javier Benedito, José Bon und Carmen Rosselló – Chemie – Studie über die „Geschwindigkeit von Ultraschall-Wellen in Cheddar-Käse unter Einfluss der Temperatur“. (… das ist doch alles großer Käse!)

  • 2007

Mayu Yamamoto – Chemie – entwickelte einer Methode zur Vanilleduft-Extraktion aus Kuhdung (Da bekommt der Ausspruch „Dieser Wunderbaum riecht scheiße“ eine ganz neue Bedeutung)

Wright Laboratorium U.S. Air Force – Frieden – Forschung über chemische Waffen die Gegner schwul machen sollten (Willkommen beim Traumschiff Surprise…)

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„Schlaue Wissenschaftler“

9 08 2007

Ganz schlaue Wissenschaftler der Uni in Washington haben jetzt heraus gefunden, das Babys, die fern sehen bzw. altersgerechte DVD sich reinziehen, Probleme haben ihren Wortschatz zu entwickeln. Die Forscher haben dafür mit 1000 Familien per Telefon den Wortschatz überprüft.

Ich muss weder forschen noch telefonieren um zu wissen das fernsehen nicht gerade die Entwicklung fördert!

Schaut euch doch mal so ein Schwachsinn wie SpongeBob oder Teletubbies an. Was waren das noch Zeiten als Peter Lustig uns die Welt erklärte oder Armin Maiwald Enten (Autos – nicht Tiere) zerflext hat um zu zeigen das ein Auto nach links und nach rechts fahren kann.

Aber Löwenzahn hat nen neuen Kerl – der aber nicht der liebe Märchenonkel ist – der Kerl ist einfach zu jung. Die Maus ist auch nicht mehr das was sie mal war.

Alles in allem ist die Glotze aber kein Kindermädchen. Spielt mit euren Kindern, geht raus, schenkt ihnen Bücher. Jeden Abend vorlesen und später selbst lesen lassen. Zeigt Pisa wo der Hammer hängt!