7 Links Challenge

20 07 2010

Constantin hat in seinem Blog von der „7 Links Challenge“ berichtet und dazu aufgerufen selbst teilzunehmen. Daher folgen hier meine 7 Links.

Der erste Post

Wie in fast jedem Blog ist auch mein erster Eintrag nach dem Motto: „Hallo hier bin ich“ gestaltet. Unter „Willkommen“ eröffne ich der werten Leserschaft, dass es nun einen neuen Blog gibt mit chaotischen Themen 🙂

Der Post der mir am meisten Spaß gemacht hat

Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Es handelt sich um mein quasi legendäres Männersushi. Aus einer meiner spontanen Ideen geboren, bekleidet von skeptischen Blicken, machte ich mich dran das Männersushi zuzubereiten. Das Ergebnis wurde sogar noch besser als ich es dachte und es schmeckt einfach super. Auch die Reaktionen darauf waren zahlreicher und positiver als erwartet.

Der Post mit der größten Diskussion

Lange ist es nicht her, die WM ist noch in unseren Köpfen. Nicht nur die Spiele werden in die Geschichte eingehen, auch das Geschehen in und um die Stadien. Das Lager der WM-Fans war gespalten. Die Einen waren für die Vuvuzela, die Anderen forderten ein striktes Verbot. Ich gehörte zur Pro-Vuvuzela Fraktion

Der Post eines anderen Blogs, den ich gerne geschrieben hätte

„Deutschland unter Waffen“ – veröffentlicht im Schwafelsäure-Blog.  Einfach ein wirklich gut geschriebener Beitrag als Reaktion einer Dokumentation über Waffen in deutschen Haushalten. Klar, mit Gewehren und Pistolen kann man töten – doch das kann ich auch mit einem Schraubenzieher wenn ich es möchte. Ich finde legalen Waffenbesitz sollte man nicht verbieten. Die Waffenbesitzer wollen damit nicht ihre Mitmenschen um die Ecke bringen, sie gehen ihrem Sport nach. Einem Sport der keinem schadet und bei dem auch niemand verletzt wird.

Der hilfreichste Post

Von vielen Lesern wurde ich per Mail angeschrieben, einige haben auch direkt auf den Post „DSL-Modem als Router“ geantwortet und sich bedankt da sie mit Hilfe des Posts aus ihrem DSL- Modem einen Router machen konnten ohne etwas an der Hardware zu verändern. Nicht einmal eine Firmware musste gepatcht oder gehackt werden. Alles eine Sache der Einstellung 😉

Der Post mit einem Titel auf den ich stolz bin

Welchen Post nehme ich jetzt bloß? Schwer zu sagen. Meine Titel sind keine Wortschöpfungen eines Marketinggenies. Ich schreibe was mir in den Sinn kommt und natürlich auch was zu dem jeweiligen Post passt. Besonders stolz bin ich daher auf keinen bestimmten Artikel. Doch auf einen Titel weise ich einfach einmal hin: Die „Web-Wurst“.
Warum gerade dieser Post? Der Titel macht einfach neugierig, was zum Teufel ist eine Webwurst?

Der Post den mehr Menschen gelesen haben sollten

Ein Artikel der letzten Zeit liegt mir besonders viel am Herzen, weil er von einer Person handelt die mir einfach sehr viel bedeutet: Mein Vater. Viel zu früh und unerwartet verstorben hat er eine Lücke hinterlassen die niemand füllen kann. Der Post „Vatertag. Zeit zum Danke sagen“ soll nicht nur zeigen was ich denke und was ich fühle – er soll auch zum Nachdenken anregen. Viel zu schnell verliert man einen Menschen, es muss nicht mal der Tod sein. Wie oft hat man schon Freunde und Bekannte einfach aus den Augen verloren. Man wollte ihnen so viel sagen, hatte so viel miteinander geteilt doch irgendwann kommt der Augenblick an dem man einfach zu spät ist. Nehmt es nicht als selbstverständlich an, mit jemandem Kontakt zu haben sondern seid dafür dankbar!

Welche 7 Links würdet ihr aus eurem Blog auswählen?

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Update: Männersushi

5 07 2008

Lange angekündigt – endlich erledigt. Ein Punkt auf meiner ToDo-Liste waren die Photos vom Männersushi.

Endlich habe ich die Bilder bei Zooomr hochgeladen. Ein paar Bilder findet ihr im Männer-Suhsi-Eintrag, den Rest im Picasa Album. Sollte jemand das Männersushi nachkochen, würde ich mich über Kommentare (und Fotos) freuen.

Das Männersushi wurde auch im aktellen Heldenfunk erwähnt. Meinen Dank dafür.





Männer-Sushi.

11 06 2008

Wie ich bereits in meinem Geekkochbuch-Eintrag geschrieben habe, bin ich kein Freund von Sushi. Das liegt einfach daran, dass ich Fisch generell abgeneigt bin, roher Fisch geht gar nicht. Vegetarisches Sushi ist auch nichts für mich – Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg 😉

Deshalb habe ich mir das Männer-Sushi ausgedacht. Erst war es nur eine fixe Idee, es gibt „echtes“ Sushi, es gibt vegetarisches Sushi, wieso gibt es dann nicht auch Sushi für den Mann? Nach einiger Zeit wurde die Idee immer plastischer in meinem Kopf. Da dort wie immer Chaos herrscht bin ich mir sicher, dass viele den Kopf schütteln werden oder die Hände über dem Kopf zusammen schlagen wenn sie den Beitrag lesen.
Das Rezept würde wohl am ehsten in dem Buch „Gerichte mit viel Fleisch, gekocht von einem chaotischen Mann mit Humor“ erscheinen.

Ich bin mir sehr wohl bewusst das mein Männer-Sushi und echtes Sushi soviel Ähnlichkeit haben wie Tag und Nacht. Ich fand aber einfach die Idee lustig und zum anderen bin ich ein Mann (ganz) alter Schule und kann meine Wurzeln nicht leugnen. Auch ich stamme vom Höhlenmenschen ab. 😉
Ich würde mit Pfeil, Bogen und Faustkeil losziehen, ein Mammut erlegen und dann am Lagerfeuer grillen wenn ich in der Zeit leben würde. Wie wohl Mammut schmeckt(e)? 😀

Nun habe ich mir mal als Erstes überlegt, was ein Sushi denn ausmacht.

Meistens ist in der Mitte roher Fisch, dann kommt eine Schicht Reis und außen herum kommt ein Algenblatt.
Bestandsaufnahme: roher Fisch? Iiihhh. Algen? Schwimmen in der Nordsee – und da sind Fische, also wieder Iiiihh. 😉

Somit bleibt als die einzige Komponente die ich übernehmen werde der Reis. Rohes Fleisch fällt für mich weg – es gibt nicht all zu viel was man roh essen kann und was dann auch noch lecker schmeckt. Außerdem bin ich ein Mann und es soll ja ein Männer-Sushi werden. Also brauchen wir Röstaromen, viele Röstaromen, am bestem vom Grill. Die Pfanne tut es zur Not aber auch. Sushi sind ja kleine Häppchen die mit ein, zwei Bissen weg sind. Also brauche ich kleines Fleisch.

Was bietet sich da an? Würstchen mit einem geringen Durchmesser wie z.B. Nürnberger oder Wiener scheinen wie gemacht dafür zu sein. Für die Frauen die mal Männer-Sushi naschen wollen, würden sich Geflügelwürstchen anbieten.

Somit sind jetzt die ersten zwei Komponenten gefunden. Innen ein Abschnitt Wurst, darum der bekannte Reismantel. Mit was wickeln wir das ganze nun ein? Leute in meinem direkten Umfeld die mich kennen sind sich sicher das kann nur was mit Fleisch sein.

Richtig! Ich könnte natürlich Salatblätter oder etwas Ähnliches nehmen. Doch das wäre erstens viel zu gesund und zweitens viel zu fleischlos. Roher Schinken bietet sich an, Schwarzwälder zum Beispiel. Die Dekadenten unter uns könnten natürlich auch Parma- oder Serranoschinken nehmen. Somit haben wir auch die letzte Schicht erfolgreich gefunden und das ganz ohne Castingshow.

Nachdem man alle Zutaten beisammen hat, kann es mit der Zubereitung losgehen. Als erstes grillen oder braten wir die Würstchen. Diese werden dann mit dem Reis und dem Schinken auf meiner Matte zum Rollen von Sushi zu einer Sushi-Rolle verarbeitet. Erst den Schinken, dann den Reis und zuletzt die Wurst auflegen, zusammen klappen und rund rollen.

Die entstandene Rolle könnt ihr nun in Scheiben schneiden und fertig ist das Männer-Sushi. Wer mag kann natürlich bevor er das die Rolle teilt, diese noch kurz in die Pfanne geben und somit den Schinken anbraten, wobei sich hier sicherlich auch Frühstücksbacon gut machen würde!

Was fehlt nun noch?

Klar, eine scharfe Würzpaste à la Wasabi. Was passt wohl am besten zu gegrillter Wurst? Richtig, Senf!
Wasabi ist ja meist grün und wir wollen ja ein leckeres Sushi haben. In alter Baumanier gibt’s da nur einen Ausweg: Was nicht passt, wird passend gemacht!

Im gut sortierten Chemielabor Supermarkt, in der Backwarenabteilung, findet ihr Speisefarben. Schmecken nach nix aber machen schön bunt. Ich färbe gerne mal den Kartoffelbrei rot aber das ist ne andere Geschichte.

Also geben wir einfach Senf in dein Schälchen und etwas grüne Lebensmittelfarbe hinzu. Wenn ich im Kunstunterricht aufgepasst habe, müsste es auch mit blauer Lebensmittelfarbe funktionieren da gelb und blau ja grün ergibt. Somit hat man gleich eine Anregung für zunkünftige Küchenexperimente. Für die echten Männer unter uns, die es gerne scharf mögen, fügen wir auch noch etwas Tabasco hinzu. Fertig ist unser Pseudo-Wasabi.

In diesem Sinne – viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit.

Halt! Der Eintrag ist noch nicht zu Ende.

Für die Männer die das ganze in der heimischen Küche ausprobieren und ein Schlachtfeld hinterlassen, denkt daran, aufräumen gehört auch dazu! Schließlich kann der Mann es ja auch nicht leiden wenn Frau in der Computerecke oder der Werkstatt was sucht und ein Chaos hinterlässt oder noch schlimmer das gut sortierte Chaos aufräumt. Bitte nehmt Rücksicht!

Wenn die Dame des Hauses sich über zu viel Fleisch beschwert, bereitet ihr doch ein richtiges Sushi oder einen leckeren Salat aus dem Geek-Kochbuch zu. Auch alte Kavalier- und Gentlemaneigenschaften wie Blumengeschenke oder das Ausführen zum Essen wirken besänftigend auf so manches er- / überhitzte Gemüht!

Wie ihr sehen könnt ist Kochen keine Hexerei und bitte denkt daran, dass ihr nicht alles so Ernst nehmen solltet.

Ich verbleibe euch hiermit mit einem Lächeln auf den Lippen,
euer Chaosblog. 🙂

P.S. Fotos gibt es natürlich auch, die werden in den nächsten Tagen nachgereicht – ich habe gerade die Kamera nicht in Reichweite.

Die Fotos sind jetzt endlich hinzugefügt. Das komplette Set findet ihr bei Zooomr.

Nachdem Zooomr den Geist aufgegeben hat, findet man die Bilder nun bei Picasa.