Werbung auf Ironblogger-Seiten?!

28 05 2013

Ausverkauf, Kommerz, Verrat!!!einsdrölf

Nein, jetzt mal im Ernst. Sonntag gab es einen Tweet von @antischokke, dass andere nachdenken, Werbung auf Ironblogger-Seiten zu schalten.

Mein erster ungefilterter Gedanke war: „Sacht ma, habt ihr noch alle Latten am Zaun!?“
Doch bevor ich mich nicht ganz nett über diese Idee äußere, wollte ich lieber erst mal ne Runde drüber schlafen – einen Tweet habe ich mir dann verkniffen, meinen Senf muss ich aber dazugeben. Da 140 Zeichen dafür aber nicht reichen, hier jetzt ein Beitrag dazu.

Wieso sollte man Werbung auf einer Ironbloggerseite schalten? Klar, damit Kohle in die Kasse kommt.
Wenn zu wenig Geld für Bier zusammenkommt, dann hat die Ironblogger-Aktion ja geschafft, was sie wollte. Es geht beim ironblogging nicht darum, so viel Geld wie möglich zum Saufen zu bekommen. Es soll mehr gebloggt werden. Das ist und bleibt das Hauptziel. Wer dann nicht bloggt, muss halt in die Kasse zahlen. Geld in der Kasse bedeutet dann Bier – aber das ist nur ein (angenehmer) Nebeneffekt.
Wenn ihr nicht genug Geld in die Kasse bekommt, weil alle ihre Blogs fleißig und regelmäßig mit Beiträgen füllen, dann freut euch!

Eine weitere Möglichkeit, wieso man Geld braucht, ist der Unterhalt der Ironblogger-Seite. So eine Seite kostet zwar ein paar Euro, treibt aber niemand in den Ruin. Aktuell werden die Kosten für Ironblogger-Berlin von unsrer Ironmutti getragen. Dafür an dieser Stelle mal mein Dank! Hier könnte ich es verstehen, wenn Nicole sagen würde, sie möchte die Kosten nicht weiter alleine tragen.
Da ließen sich aber auch andere Möglichkeiten finden. Eine Domain, einen Bloganbieter oder etwas Webspace – das sind die Sachen, die gezahlt werden müssten. Für diesen Fall kann man einen Mitgliedsbeitrag einführen. Jeder Ironblogger zahlt 50 Cent oder einen Euro pro Jahr in die „Betriebskostenkasse“ – was dort mehr rein wandert als benötigt, kann dann beim nächsten Treffen mit in die Bierkasse.

Meiner Meinung nach gibt es also keinen Grund, wieso man Werbung auf den Ironbloggerseiten schalten sollte.
Danke.

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Mikrowellenkuchen.

7 10 2009

In meinem Feedreader bin ich vor ein paar Tagen auf einen Eintrag im Blog von Vivienne gestoßen.

Sie berichtet über den Versuch Kuchen bzw. Muffins in einer Mikrowelle zu backen. Das Resultat ist nicht ganz wie erwartet… Im Blogeintrag sieht man ein Foto des Resultats.

Ok, ein Muffin sollte anders aussehen – dafür wurde etwas für unsere Zukunft getan. Wenn die Kohlevorräte zu neige gehen, backen wir mit der Mikrowelle 🙂

Als Erstes müssen wir uns über das Prinzip des Mikrowellenofens im Klaren sein. Im Gerät werden Dezimeterwellen in einem Magnetron erzeugt und mittels Hohlleiter in den Garraum der Mikro geleitet.

Die Dezimeterwellen erhöhen die innere Energie der Molekühle. Die erhöhte Energie spiegelt sich in einer hohen Molekühlbewegung wieder, welche wiederum eine hohe Temperatur mit sich bringt.

Die Frequenz der Wellen liegt bei 2,455 GHz mit einer Wellenlänge von 12 cm. Gründe für diese Frequenz gibt es mehrer, wie z.B. das lizenzfreie ISM-Band aber auch die Eindringtiefe der Wellen in das Gargut. Das Gargut in der Mikrowelle wird Aufgrund dieser Eindringtiefe von innen nach außen erwärmt.
Je niedriger die Frequenz, desto größer die Eindringtiefe, desto geringer ist auch die Absorption. Bei einer zu hohen Frequenz und zu kleiner Eindringtiefe wird nur die Oberfläche erwärmt.
Die Erwärmung ist auch vom Material des Garguts abhängig. Je höher der Feuchtigkeitsgrad des Garguts, desto stärker die Erwärmung.

Nun genug der Theorie.

Die Mikrowelle in dem Muffinexperiment war vorgeheizt, somit wurde den Muffins außen schon ein wenig Flüssigkeit entzogen. Nun wärmten die Dezimeterwellen die Muffins von innen. Während der Muffin von außen schon sehr nach Muffin aussah erwärmte sich das innere immer weiter. Muffinteig ist jetzt nicht das, was man als perfekten Wärmeleiter bezeichnen würde. So kommt es, dass das innere verkohlt während das Äußere des Muffins (unten) noch nicht richtig fest ist.

Für Kuchen in der Mikrowelle sollte man die Leistung runter regeln und dafür länger „mikrowellieren“ – für die Bräunung des Kuchens / Gebäcks gibt es spezielle Mikrowellengefäße oder man aktiviert zum Schluss, sofern vorhanden, den Grill.