XPERIA X10: App-Empfehlungen – Teil 02 – Fotografieren

4 08 2010

Willkommen zum zweiten Teil meiner App-Empfehlungen für das X10. Diesmal dreht sich alles um das Fotografieren. „Langweilig!“ werden jetzt einige von euch denken oder wieso zum Henker ich Apps vorstellen möchte zum Thema Fotografieren, schließlich geht es auch ohne App.

Doch die hier vorgestellten Apps lassen eure Bilder in neuem bzw. eher altem Glanz erstrahlen.

Fangen wir mit roidizer an.

Mit diesem Programm verwandelt ihr das X10 in eine Polaroidkamera.
Ihr könnt mit der X10-Kamera Bilder schießen aber auch schon vorhandene Dateien auf dem X10 nutzen und diese in ein typisches Polaroid verwandeln lassen. Dies beinhaltet den typischen weißen Rand aber auch die Anpassung der Farben. Somit erhaltet ihr vom Aussehen her ein Polaroid – nur könnt ihr es nicht sofort in der Hand halten.

Da fehlt dem X10 einfach noch ein fest eingebauter Fotodrucker 🙂

Um eurer X10 gleich in mehrere Kameras zu verwandeln gibt es FxCamera. Diese App gibt euch gleich mehrere Möglichkeiten eure Bilder verfremden zu lassen. Welchen Effekt ihr haben wollt, wählt ihr aus einem Menü direkt nach dem Starten des Programms aus.

Da wäre die ToyCamera, deren Farben ein wenig an Lomo-Kameras erinnert – einfach ein Foto schießen, kurz warten und fertig ist euer bearbeitetes Foto.

FxCamera kann auch Polaroids schießen, dazu wählt ihr Polandroid aus.

Wer schon immer mal Fotos aus der Sichtweise von Jim „Fischauge“ Pfaffenbach aus Hot Shots! Die Mutter aller Filme schießen wollte, dem hilft Fisheye.

Bekanntlich kann man auch ohne Alkohol Spaß haben – doch einige vermissen es dann doppelt zu sehen – da hilft euch SymmetricCam 😉 Es wird nur eine Hälfte des Fotos genutzt und auf die andere Seite gespiegelt.

Ihr wollt einen echten Warhol haben, doch euer Kleingeld reicht gerade nicht aus? Dann versucht euch doch mal an Warhol AndyWarholizer – euer Foto wird mehrmals kopiert, es sind dann zwei Bilder nebeneinander und zwei Bilder untereinander. Jedes einzelne Bild wird mit einem unterschiedlichen Filter versehen, so das es dem Stil von Warhol ähnelt.

Wem das alles zu viel ist, für den gibt es noch den Modus Normal. Dieser bietet euch einige Filter wie z.B. Negativ, Sepia oder Schwarzweiß.

Die letzte Fotoapp die ich euch empfehlen möchte ist Retro Camera. Wie der Name schon vermuten lässt werden eure Fotos damit einem (zumindest virtuellen) Alterungsprozess unterzogen.

Die Farben, Helligkeit und Kontrast werden verändert und zum Rand hin zeichnet sich eine starke Vignettierung ab.

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Spieglein in der Hand

21 01 2009

Schneewittchens böse Schwiegermutter hat einen Spiegel der ihr regelmäßig sagt wer die Schönste im ganzen Land ist.

Seit dem Jahreswechsel besitze ich auch einen (ähnlichen) Spiegel – Meiner verrät mir nicht, wer die Schönste ist sondern hilft mir die Schönheit zu konservieren. Ich bin glücklicher Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR).

Schon lange stand eine Spiegelreflexkamera auf meiner Gadget-Liste, schon lange bevor ich meine erste digitale Kompaktkamera angeschafft habe.

Die erste eigene Kamera war eine Canon Prima Junior aus dem Jahre 1992. Ich war glücklich wie ein Schneekönig und verknippste zum Leidwesen meines Taschengeldes mehr Filme an einem Wochenende als manch einer im Jahr füllt. Doch die Prima Junior war, wie der Name es schon sagt nur eine kleine Kamera für Kinder.

Viel mehr hat mich die Kamera meiner Eltern gereizt. Eine ausgewachsene Spiegelreflexkamera, die Canon A1, mit Datenrückteil, Batteriegriff und Motorwinder. Nach dem ich die ersten Fotos mit der Canon geschossen habe, hat mich der Spiegelreflexvirus infiziert.

In den nächsten Jahren suchte ich immer nach günstigen SLRs doch mein mickriges Taschengeld ermöglichte solche Sprünge nicht. Während meines Studiums ging ich dann zu digitalen Photos über –  das Geld hatte immer noch nicht für eine Spiegelreflex gereicht und die digitale Fotografie war inzwischen mehr als nur erschwinglich geworden. Drei verschiedene Kompaktknipsen von Hewlett-Packard nannte ich in der Zeit mein Eigen.

Wieso HP? Meine erste HP war eine reine Geld frage, sie war die billigste Kamera über einem Megapixel (1,3) die ich finden konnte. Nachteilig war vor allem der Compact-Flash-Slot welcher schneller Batterien und Akkus leer gesaugt hat, als ein Staubsauger einen Aschenbecher entleert.

Die nächsten zwei HPs waren dann Kameras mit SD-Slot und 3 bzw. 5 MP. Alles nicht schlecht, die Bilder reichten locker aus um sie am Rechner anzuschauen und ein paar Entwicklungen anfertigen zu lassen. Doch es war nie die Bildqualität die ich von einer (analogen) Spiegelreflexkamera gewohnt war.

Zwischen den Jahren dann war mir mein Kontostand hold. Ich konnte mir eine DSLR kaufen. Es konnte eigentlich von vorn herein nur Canon sein. Die Wahl war auf die zwei Modelle 1000d oder 450d gefallen.

Jetzt war die Frage, liebe die 1000d und zwei Objektive oder die 450d mit nur einem zum jeweils gleichen Preis. Ich habe mich am Ende für die 1000d entschieden. Die 450d hätte zwar zwei Megapixel mehr und wäre auch bei der Serienbildfunktion schneller – doch mir reichen die 10 Megapixel voll aus und auch die Serienbildfunktion ist (für mich) noch schnell genug. Ein weiterer Unterschied wäre noch das Display – doch für mich ist ein Display an einer DSLR eher uninteressant.

Die Live-View genannte Möglichkeit auf den Blick durch den Sucher zu verzichten und das Bild direkt auf dem Display zu sehen und anvisieren zu können ist für mich nicht so wichtig, da kaum genutzt. In 99% der Fälle schieße ich Bilder die ich vorher im Sucher in’s rechte Bild gerückt habe. Live-View habe ich bisher nur bei ein paar Nachtaufnahmen genutzt bei denen ich die Kamera nicht in der Hand gehalten habe.

Zu dem Body der 1000d habe ich noch zwei Objektive, zum einen das EF-S 18-55 mm 1:3.5-5.6 und zum anderen das EF 55-200 mm 1:4.5-5.6 II USM. Somit sind die meisten Anwendungsfälle abgedeckt. Zur Datenablage gibt es zwei SD-Karten mit je vier GB, je nach Qualitätseinstellung passen zwischen 200 und weit über 1000 Bilder auf eine Karte. Body, Objektiven, SD-Karten, Ladegerät und sonstiges Zubehör werden zur sicheren Aufbewahrung und zum einfachen Transport in einer Kameratasche von Canon (100EG) untergebracht.

Zum Glück steh in naher Zukunft mein Geburtstag vor der Tür – da folgt dann ein Stativ.

In Zukunft werde ich hier ab und an Fotos einstellen. Seid gespannt!