Honig-Senf-Soße

26 08 2012

Am Wochenende war es mal wieder so weit, das Twitgrillen in Leipzig fand statt. Wie immer habe ich für einige kulinarische Leckeren gesorgt. Außer bekannten Sachen gab es auch etwas Neues zu probieren. Meine Honig-Senf-Soße. Dünnflüssiger als die Grillsoßen, die es in Glasflaschen zu kaufen gibt – was dem Geschmack allerdings kein Abbruch tut.

Die Zutaten:

  • ¾ Becher / 150 ml Bautzner Senf
  • 20 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 5 EL flüssiger Honig
  • 1 EL Balsamico

Ich persönlich nutze und esse am liebsten Bautz’ner Senf. Er schmeckt anders also die am Markt befindlichen Mitbewerber, woran das genau liegt, weiß ich nicht. Vielleicht ja an der fehlenden Kurkumawurzel, die sonst zum Einfärben genutzt wird.

Gebt also ¾ des Plastiktopfs Senf in eine Schüssel, verrührt den Senf mit dem Wasser. Hier macht sich eine Gabel am Besten. Wenn es Senfreste gibt, die sich nicht mit dem Wasser verbunden haben, findet ihr sie so am Schnellsten. Im Anschluss einfach Öl, Honig und Balsamico dazu gießen und wieder kräftig rühren. Je nach Geschmack das Ganze noch mal anpassen. Der Eine mag es etwas süßer, der Andere lieber saurer.
Damit die Soße sich einfacher lagern und transportieren lässt, fülle ich sie immer in kleine Flaschen ab.

Fertig! Super einfach und verdammt schnell gemacht. Am besten schmeckt die Soße natürlich zu frisch Gegrilltem. Egal ob Steak oder Hühnchen, das ist Wurst 😉

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Ananas-Curry-Kokos-Hühnchen

17 05 2010

Nach dem mein letztes Rezept ja eher etwas für die faulen Köchinnen und Köche war, nun ein etwas anspruchsvolleres Rezept welches aber auch einem Laien mit ein wenig Übung gelingen kann.

Wie immer als Erstes die Zutatenliste für 2 Personen:

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Kleine Dose Ananas in Stücken – oder eine Große wenn ihr für den Rest gebrauch findet
  • 2 Hähnchenbrüste (Pute geht auch)
  • 1 EL Mehl
  • 2 Tassen Wildreismischung.
  • 50-100 ml Milch
  • 3-5 TL Currypulver
  • Chilischoten – die genaue Anzahl variiert hier je nach dem wie scharf ihr euer Essen mögt
  • Chilipulver oder -paste für ein wenig mehr Schärfe

Nun begeben wir uns mal an die Vorbereitungen. Die Hühnerbrust schneidet ihr in kleine Streifen und verwandelt es somit in Geschnetzeltes. Die Chilischoten werden in kleine Stückchen geschnitten, wer ein Problem mit schärfe hat, entfernt vorher die Kerne und die weiße Haut im Inneren.
Nehmt euch eine nicht zu kleine Pfanne um das Geschnetzelte anzubraten. Wenn das Fleisch rings herum ordentlich angebraten ist, gebt es auf einen Teller oder in eine Schüssel und stellt es zur Seite. In die heiße Pfanne kommen nun die Ananasstücke inklusive Saft, lasst es ein wenig einreduzieren bevor ihr zu dem nächsten Schritt übergeht.
Die Ananas in der Pfanne wird nun mit der Kokosmilch abgelöscht und das Currypulver sowie die Chilistücke hinzugegeben. Wer noch einen intensiveren Geschmack von Kokos in seinem Essen haben möchte, kann noch etwas Kokosmark hinzu fügen.
Zur Abrundung folgt nun die Milch, wer es gerne etwas gehaltvoller mag, darf natürlich auch die Milch durch Schlagsahne ersetzen.

Lasst auch diese Zutaten wieder einige Minuten reduzieren. Während dessen verrührt ihr in einem Becher das Mehl zusammen mit kaltem Wasser. ACHTUNG: Es ist wichtig kaltes Wasser zu nehmen, da Mehl bei warmem Wasser Klümpchen bildet.

Mit dem Mehl-Wasser-Gemisch wird der Inhalt der Pfanne angedickt. Gebt immer nur eine kleine Menge des Gemischs mit in die Pfanne, lasst es aufkochen und rührt es um. Ihr werdet merken, dass die Soße sich immer weiter verdickt. Die genaue Konsistenz ist wieder Geschmacksfrage. Ich bevorzuge die Mitte zwischen „Suppe“ und „Gel“ ;o)

Das angebratene Fleisch wird nun wieder mit in die Pfanne gegeben und untergerührt. Somit wärmt ihr das Fleisch wieder auf und gart es auch zu Ende.
Nun fehlt nur noch eine Beilage. Kocht dazu die zwei Tassen Reis gemäß dem Zubereitungshinweis auf der Packung.
Inzwischen gibt es Mikrowellenreis der euch das ganze viel einfacher macht – allerdings schmeckt er Reis nicht so wie Reis schmecken sollte. Selbst kochen ist also die Devise!

Lasst es euch schmecken.