Samsung Wave: App-Empfehlungen

25 06 2010

Wie so viele andere Anbieter von Smartphones hat auch Samsung einen Appstore für seine Mobiltelefone. Dieser kann über die Synchronisationssoftware Kies und das Wave genutzt werden. Über einen Browser kann man sich die Anwendungen zwar auch im Store anzeigen lassen, doch der Download startet Kies.

Nach und nach werde ich hier in meinem Blog über nützliche Apps, Widgets und sonstige Tools berichten die euch das Leben mit eurem Wave einfacher machen.

Die erste hilfreiche App ist „BatteryLife“ – das Wave hat zwar eine Akkuanzeige, diese besitzt 5 Balken und ist ziemlich ungenau.

Genauer funktioniert besagte App. Außer einer prozentualen Anzeige gibt sie auch grobe Schätzungen ab, wie lange der Akku noch durchhält, davon abhängig was ihr anstellt.
So benötigt das Abspielen von Videos erheblich mehr Energie als eine einfache Musikwiedergabe.

Ich muss auch sagen, die Zeiten sind relativ genau – so zumindest meine bisherige Erfahrung.
Nur die geschätzte Ladezeit stimmt nicht – es wird von der Ladezeit per Netzteil ausgegangen.
Via USB-Kabel lädt das Wave zwar auch – doch um einiges langsamer!

Auch sollte man sich nicht von der eingeblendeten Uhrzeit verwirren lassen.
Die innerhalb der App angezeigte Uhrzeit ist entspricht UTC und nicht der im Wave eingestellten Zeitzone.

Die ganze Welt ist aktuell im Fußballfieber. Die Weltmeisterschaft beherrscht die Medien. Egal ob Zeitung, Fernsehen, Radio oder Internet. Überall berichtet man über die Kicker in Südafrika.

Wer an Spielplänen, Tabellen, Infos zur Aufstellung der Mannschaften, Ergebnissen und Stadien interessiert ist wird auch hierfür im Appstore von Samsung fündig.
Es gibt mehrere Apps zum Thema WM2010 in Südafrika.

Die meiner Meinung nach beste WM-App ist „SouthAfrica2010„.

Über die Internetanbindung des Wave lädt sich die App aktuelle Daten und Ergebnisse herunter und zeigt alles übersichtlich an.

Allerdings gibt es diese App nicht auf Deutsch.
Für die reinen Spielergebnisse sicher kein Problem, wer die Infotexte zu den Stadien lesen möchte, sollte allerdings schon ein paar grundlegende Englischkenntnisse haben.

Wer das Wave mal ordentlich fordern will, Benzin im Blut hat und einen ärztlich attestierten rechten Bleifuß besitzt sollte sich ein Mal „Need for Speed Shift“ ansehen.

Ein weiterer Teil der allseits bekannten Rennspielserie die auf nahezu jeder Plattform zu finden ist.

Diese Version ist auf das Wave angepasst läuft absolut flüssig.
Die Grafik kann logischerweise nicht mit einer Playstation 3 mithalten – ist aber für ein Handy doch schon ein echter Augenschmaus.

Gelenkt wird direkt per Wave, d.h. ihr nehmt das Wave im Querformat in die Hände und nutzt es wie ein Lenkrad. Per Druck auf das Display wird gebremst – Gas geben müsst ihr nicht, das geschieht ganz automatisch.

Wer an dem Spiel interessiert ist, sollte sich beeilen. Die ersten 1,2 Millionen Anwender bekommen das Spiel gratis, danach möchte EA Games eure Talerchen sehen.

Alle drei hier genannten Apps sind kostenlos erhältlich – mit der Einschränkung der 1,2 Millionen Downloads bei NfS-Shift.





Pro Vuvuzela.

13 06 2010

Es ist wieder soweit. Die Fußball WM hat angefangen, Deutschland hofft auf ein weiteres Sommermärchen.

Doch was kann man in Deutschland noch besser als Fußball spielen? Richtig! Jammern.

Da nutzen die bösen Fans von Vuvuzela, dieses Plastik gewordenes Folterinstrument für unsere Ohren. Was wurde nicht schon in den letzten Wochen über dieses Instrument berichtet. Selbst Stern-TV fand in der Tröte ein gefundenes Fressen – nennen wir es mal Lückenfüller.
Alle jammern sie, alle beklagen sich. Das Ding ist zu laut, es ist Trommelfell schädigend, die Spieler verstehen ihre Trainer nicht mehr, die Übertragungen im Fernsehen werden gestört.
Sagt mal, was soll der Quatsch? Ja, eine Vuvuzela ist nicht gerade ein leises Instrument – doch es gehört einfach dazu. Wie oft hört man bei uns rund um den Fußball Druckluftfanfaren? Lasst den Fans doch den Spaß. Die Fans sollen damit so viel tröten wie sie wollen. Die Spieler sollen sich mal nicht so haben. Die Jungs treffen sich ja nicht zum Kaffeekränzchen, die wollen eine Weltmeisterschaft austragen. Die Fouls die ich bisher gesehen habe sind sicher schmerzhafter als der Trötenlärm im Stadion.

Photo courtesy of Rob Milne and The Media Connection (cc-by-nd)

Die Millionen schweren Kicker sollen doch froh sein, dass sie von Fans angefeuert und unterstützt werden. Wenn sie vom ganzen Stadion ausgepfiffen werden, ist es auch nicht gerade leise und die Tonlage des Pfeifens ist nerviger.

Auch sind die Vuvuzela keine Erfindung der WM 2010. Schon als die Weltmeisterschaft in unserem Lande war, gab es die Vuvuzela an jeder Ecke zu kaufen. Zwei Euro kostete das Stück Plastik – allerdings noch unter dem Namen „Fantrompete“. Auch ich habe mir eine gekauft und hatte keinerlei Probleme damit zum Public Viewing zu kommen. 2006 war man nicht so engstirnig wie heute. Heute werden die Vuvuzela einfach verboten. Kann ja nicht sein, dass man seiner Freude freien Ausdruck verleihen will. Wir sind Deutsche. Emotionen zeigen wir nur beim Lachen im Keller oder wenn wir beim Oktoberfest zugesoffen unter der Bank liegen.

Hört also verdammt noch mal auf zu meckern. Habt euren Spaß an der Weltmeisterschaft, unterstützt eure Jungs und feiert.
Es ist gerade mal vier Jahre her, da war die Weltmeisterschaft in Deutschland. Alle haben sich gewundert über die Deutschen. Man konnte auf einmal ausgelassen feiern. Die Welt war zu Gast bei Freunden. Egal welcher Nation man angehörte und egal welcher Nation man die Daumen drückte. Man hat zusammen gefeiert. Ohne sich über irgendetwas zu beschweren. Die deutschen Innenstädte glichen einem Hexenkessel. Überall Fangesänge, Musik, Spaß und eine nicht zu überhörende Menschenmenge. Alle erfreuten sich am Sommermärchen.

Doch nun ist die WM nicht mehr in Deutschland und wir kehren zur alten Tugend des Jammerns zurück.

Warum?

Lasst uns feiern und Spaß haben. Mit Vuvuzela und allem was sonst dazu gehört. Lärmempfindliche Menschen haben selbst in deutschen Stadien Probleme. Für so etwas gibt’s zur Not Ohropax oder einfach den Fernseher leiser stellen.

Für mich persönlich gehört die Vuvuzela zur WM und ich werde mich nicht drüber beschweren. Ich werde feiern, werde heute Abend der deutschen Mannschaft die Daumen drücken. 2010 könnte unser Jahr werden. 20 Jahre nach dem letzten WM-Titel können wir es wieder schaffen. Ich habe die WM ’90 verfolgt und werde auch die WM 2010 verfolgen.

Also ihr Jammerlappen, geht zurück an Muttis Rockzipfel. Allen Anderen wünsche ich viel Spaß beim Fußballschauen, egal ob vor dem Fernseher, vor einer Leinwand, beim Public Viewing oder sogar im Stadion.