3… 2… 1… Sex.

13 02 2008

Jeden Tag lese ich meine Newsfeeds, RSS ist ne feine Sache.

Was ich gestern bei Spiegel Online gelesen habe war aber doch sehr skurill. Da fragt man sich wirklich wo unsere Gesellschaft angekommen ist.

Eine Frau versteigert sich im Internet – gleich sechs Männer erstehen eine heiße Nacht mit ihr. Später merkt die Frau dann, dass sie schwanger geworden ist und schafft es doch wirklich per Gericht den Betreiber der Auktionsseite zur Herausgabe der Daten der Männer zu zwingen – sie kannte nur die Nicknamen.

Sollte die Dame nicht lieber mal zur BZgA geschickt werden? Wofür gibt es in der Schule die Erklärung was Verhütungsmittel sind? Gummi ist nicht nur ein Material für Autoreifen oder Fetischspielchen. Wer kennt nicht mindestens einen Spot der BZgA aus dem Radio, Fernsehen, Kino, Plakaten oder Printmedien?

Selbst wenn die Dame aus welchen Gründen auch immer der Meinung ist sich selbst und ihren Körper zu versteigern zu müssen sollte sie sich schützen und auch auf den Schutz der Männer bestehen.

„Mach’s mit – Kondome schützen“ heißt es immer. Das ist nicht nur ein Spruch von irgendwelchen spießigen Neunmalklugen. Ich bin mitnichten jemand der Andere belehren will oder überall als gutes Vorbild durchgeht aber ab und zu sollte man doch wirklich mal seine grauen Zellen nutzen.

Ein Kondom kann sehr effektiv eine Schwangerschaft verhüten und schützt die gute Dame auch vor allerlei Krankheiten – und somit auch die Männer die noch kommen mögen. Aids ist nicht nur eine Krankheit von Homosexuellen oder Randgruppen. Es kann jeden Treffen.

In diesem Sinne: Mach’s mit!

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… Gold machen.

29 08 2007

Wer dachte sich nicht schon beim Anblick eines bestimmten Produktes, das damit aus Scheiße Gold gemacht wird?

So ging es mir heute einmal wieder. Ich bekomme ein paar Newsletter Rund um Computer und Elektronik. In einem wurde mir heute Multipot vorgeschlagen.

„… ein Tipp der exotischen Art: Bringen Sie Ihre Kleingeräte im Multipot unter! Adapter und Kabel im Korb und den Rest obendrauf.“

Sieht interessant aus, soll Ordnung schaffen bei dem ganzen Kabelwirrwar der unzähligen Ladegeräte und Netzteile im Haushalt. Den Pott gibt es in den Farben transparent, weiß, schwarz und bernsteinfarben. 152,25 Euro soll der Spaß kosten, Versand kommt noch drauf, ist nur innerhalb von den Niederlande gratis. 19 cm ist das Ding hoch und 23,5 cm Durchmesser.

Die Idee ist gut, die Kosten utopisch – Schwachsinn auch die Farbe transparent. Auch wenn Salat gesund ist – Kabelsalat will man, besser gesagt eher Frau nicht sehen. Mich stören die Kabel nicht, doch haben sie einen sehr, sehr niedrigen WAF.

Geht das nicht viel billiger? Dann schauen wir doch mal kurz bei Ikea vorbei, da gibt es den Papierkorb FNISS in rot, schwarz und transparent. Letzteres fällt schon mal weg – siehe WAF. Der Papierkorb kostet 1,99 ist 30 cm hoch und hat nen 29er Durchmesser. Passend dazu gibt es FOND, ein Platzteller aus Birke für 7 Euro. Damit wir auch Strom in der Tonne haben gibt es noch ne 5-fach-Steckdose RABALDER, das Doppelpack für 11 Euro

Was ich leider nicht gefunden habe ist eine Lichterkette aber die gibt’s in jedem Dekoladen oder Baumarkt. Loch in den Teller gebohrt, Mehrfachsteckdose rein, Netzteile und Lichterkette in die Tonne und einstecken, Teller drauf, Kabel in die Steckdose. Nehmen wir mal an, die Lichterkette würde (teure) 10 Euro kosten – da hätten wir immer noch über 120 Euro gespart – und wir haben eine 5-fach-Steckdose extra.

Der einzige Nachteil der Selbstbauvariante: Im Multipot gibt’s 5 Steckdosen für Netzteile, in unserer Version nur 4 – eine ist für die Lichterkette.

Jetzt brauchen wir nur noch einen ikeatypischen Namen für unser Gebilde. Nehmen wir doch FNONDER (FNiss-fONd-rabalDER)

Nachtrag:

Ich bin nicht der einzige der auf die Idee kommt schwedische Einrichtungsgegenstände einem neuen Verwendungszweck zuzuführen. Bei den IkeaHackern findet man noch mehr…