Empire Avenue.

13 05 2011

Wer bei Facebook ist, kennt das Problem.

Früher oder später wird man zugespamt. Irgendwelche Leute wollen einen einladen um bei Farmville mitzuspielen. Dieses Bauernhofspiel  – Es ist so hip und toll, dass es jedes Kiddie und jede zweite Frau spielen muss.

Mir geht es ehrlich gesagt aber am Allerwertesten vorbei.

Dafür bin ich über @moellus nun zu einer anderen Zeitvernichtungsmaschinerie gekommen – Empire Avenue.

In einem Satz beschrieben handelt es sich um eine Web2.0 Börse an der Anteile an Personen gehandelt werden.

Ich kann mir Anteile an Leuten bei Empire Evenue kaufen und an Twitterern. Bezahlt wird mit der virtuellen Währung Eaves.
Anfangs hat man ein gewisses Startkapital, damit einem allerdings das Geld nicht ausgeht, muss man gekonnt spekulieren und investieren und hoffen das andere Anteile von einem kaufen.

Allerdings, wie in fast jedem Online-Spiel kann man gegen harte reale Währung weiteres virtuelles Geld erkaufen.

Der Wert der eigenen Anteile ist abhängig von eurem Spekulationserfolg bei Empire Avenue und wie gut ihr vernetzt seid.
Ein Empire Avenue Account kann mit Twitter, Facebook, Youtube, Flickr und LinkedIn verknüpft werden. Die dortigen Aktivitäten werden erfasst und fließen mit in die Bewertung ein.

Jemand mit einem weit gespannten sozialen Netz und vielen Aktionen innerhalb der Netze verdient besser als jemand der nur mit Tante Erna bei Facebook schreibt. Zu beachten bei der ganzen Verknüpfungsarie ist, dass nur öffentliche Informationen gewertet werden. Wer also bei Facebook seine Statusmeldungen nur den engsten Freunden zugänglich macht, der bekommt dafür nichts.

Eine weitere Möglichkeit für Einnahmen sind eigene Blogs und Feeds. Ihr tragt die RSS-URLs ein und müsst 5 Leute finden, die den Blog bestätigen. Danach werden eure dortigen Aktivitäten mit getrackt und gewertet.

Alles in allem ist Empire Avenue Web20-Börsenspiel bei dem ihr eurer Ego zu (virtuellem) Geld machen könnt. Das Ganze führt auch ohne Studium der Wirtschaftswissenschaften und kopierten Titeln zum Erfolg.
Die Empire Avenue Seite wirkt allerdings anfangs etwas unübersichtlich, man muss sich dort erst mal ein wenig zurechtfinden. Haken für einige wird allerdings sein, dass es aktuell keine deutsche Übersetzung gibt und ihr somit mit einer englischen Seite vorlieb nehmen müsst.

Solltet ihr in mich investieren wollen, dann los!





Feedreader 2 Go.

3 02 2010

Heut zu Tage, ist es ganz modern, bzw. „ultra hip“, wenn man alles „to go“ bekommt.

Der Netcitizen von Welt trinkt seinen Kaffee aus einem Pappbecher2Go, futtert unterwegs den Snack2Go und ließt dank mobilem Datenzugang seine Mails2Go.

Wieso nicht auch seine Feeds2Go? Der Google Reader ist ganz brauchbar, man kann mit ihm seine Feeds verwalten, in verschiedene Gruppen stecken und die mobile Umsetzung für den Browser auf seinem Mobiltelefon ist auch eine feine Sache.

Doch nicht jeder möchte seine Daten bei Google hinterlegen.

TT-Rss

Eine Alternative ist Tiny Tiny RSS (TT-Rss). Dieses Paket installiert man auf dem Server seiner Wahl.

Benötigt wird ein Webserver, PHP und eine SQL-Datenbank.

Ich nutze Lighttpd als Webserver dazu PHP, in der Version 5, eingebunden per fastcgi und MySQL als Datenbank.

Die Bedindung per Browser ist ausgesprochen flott, Ajax sei dank. Doch auch die mobile Implementierung kann sich sehen lassen. Flott und zügig geht es selbst dann voran, wenn mal keine UMTS-Abdeckung verfügbar ist und man nur mit GPRS oder gar GSM surft.
Offiziell werden nur Browser die auf Gecko, WebKit und KHTML basieren unterstützt, doch auch Opera funktioniert ohne weiteres, auch in der Version „mini“ für Mobiltelefone.

Um die Unterstützung des Internet Explorers ist es nicht ganz so gut gestellt wobei dies (für mich) zu verschmerzen ist.

Feeds werden in den Formaten RSS, RDF und Atom unterstützt. Der Import seiner Feedsammlung aus anderen Applikationen ist dank OPML-Import ein leichtes, auch der Export aus TT-Rss gelingt dank OPML spielend leicht.

Die Bedinung ist intuitiv, zum Teil auch über Tastaturkürzel möglich. Die Kürzel sind einprägsam und orientiert sich an den Aktionen die man vornehmen möchte. So kann man den aktuell ausgewählten Feed mit der Tastenfolge f e bearbeiten (Feed Edit).

Jeder Feed lässt sich in eine Kategorie einordnen, die Feeds lassen sich kombinieren, Bilder die als Anhang im Feed vermerkt sind automatisch herunter laden und auch Podcasts können dank integriertem Player genutzt und abegspielt werden.

Hat man einen Server der ständig online ist, lassen sich die Feeds auch automatisiert in bestimmten Intervallen aktualisieren. Dies geschieht über einen Cron-Job. Somit entgeht einem kein Eintrag mehr in Feeds welche sich extrem häufig aktualisieren. Die Abrufintervalle können global sowie für jeden Feed einzel definiert werden.

Eine manuelle Aktualisierung der Feeds ist aber ebenfalls jederzeit möglich.

TT-Rss lässt sich sowohl als Einzelnutzer einrichten als auch im Mehrbenutzerbetrieb. Die Verwaltung des Feedreaders geschieht komfortabel per Webinterface.

Der Platzbedarf schwankt logischerweise nach Anzahl der Nutzer, der Feeds und dem Umfang der einzelnen Feeds. In meiner Konfiguration mit aktuell zwei Nutzern und 235 Feeds mit ca. 22.000 Einträgen belegt TT- Rss knappe 34 MB auf dem Datenbankserver.

TT-Rss ist nicht das Allheilmittel und auch nicht perfekt – doch ein wirklich brauchbares Stück Software welches ich nicht missen möchte.
Ich lese meine Feeds wann und wo ich möchte. Zu Hause, am Arbeitsplatz, mobil vom Handy aus. Feedeinträge welche ich bereits gelesen habe, muss ich nicht noch an einer weiteren Stelle als gelesen markieren, genau erspare ich mir den Abgleich zwischen verschiedenen Readern bezüglich der abonnierten Feeds.





Designbastelei

29 08 2007

Ich hab meine Widgets auf der Seite mal ein wenig angepasst und mich bei ein paar Blog-Verzeichnissen angemeldet.

Um mich aber nicht mit fremden Lorbeeren zu schmücken, die Microbuttons, die dieses leicht plastische Design haben, hab ich von Kosmar.

Auch wenn ein richtiger Browser (Firefox) sofort anzeigt wenn es nen RSS-Feed gibt, habe ich für den Rest noch die Buttons zum RSS-Feed und zum RSS-Feed der Kommentare hinzu gefügt.