Quickie: SSH-Loginprobleme mit neuem Key

18 07 2013

Vor Kurzem erreichte mich mal wieder ein „akuter“ Notfall. Ein Bekannter hat sich unter Linux ein Schlüsselpaar erzeugt. Ein echter Fortschritt, es wurde ausnahmsweise Mal erst Google gefragt, dann ich.

Doch mit dem Schlüssel war kein Login möglich. Der Key war korrekt auf dem entfernten System eingetragen worden. Jeder Versuch wurde jedoch nur mit der Fehlermeldung „Agent admitted failure to sign“ quittiert.

Die Lösung für dieses Problem ist mit einem Befehl abgehandelt. Einfach „ssh-add“ auf der Konsole ausführen und das neu angelegte Schlüsselpaar wird dauerhaft an den „authentication agent“ übergeben, der vorher nicht wusste, mit was er sich authentifizieren sollte.

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Desktop-Terminal.

20 10 2007

Trotz aller existierenden Tools, GUIs und sonstigen Helferlein unter Linux will ich nicht auf die Konsole verzichten. Es gibt immer noch genug Dinge die sich schneller oder effizienter in nem Terminal lösen lassen.

Bisher hab ich dann immer ein Terminal geöffnet und meine Befehle rein gehackt.

Jetzt hab ich ne Möglichkeit gefunden, das ein Terminal transparent auf den Desktop eingeblendet wird. Allerdings bezieht sich meine Anleitung auf GNOME. Ob das ganze auch mit KDE funktioniert, muss ich mal noch in Erfahrung bringen.

Das Tool das wir nutzen um vorhandene Fenster zu manipulieren heißt Devilspie, im Gegensatz zu manchen Seiten im Netz auf denen ausdrücklich steht, das Devilspie nicht mit Compiz funktioniert, geht es ohne Probleme – man muss nur die aktuellste Devilspie-Version haben.

Als Erstes muss nun also Devispie installiert werden. Dafür nutzt man Packetverwaltungen wie Synaptic oder aber das gute alte apt-get.

apt-get install devilspie

Als nächstes brauchen wir im Home-Verzeichnis unseres Nutzers ein neues Verzeichnis mit dem Namen .devilspie, durch den Punkt am Anfang des Verzeichnisnamens ist dieses Versteckt und wird normalerweise nicht angezeigt.

Im eben erstellten Verzeichnis muss noch eine Datei names DesktopConsole.ds erstellt werden.

Dies beides erreicht man mit:

mkdir ~/.devilspie gedit ~/.devilspie/DesktopConsole.ds

Nun geht es daran die DesktopConsole.ds mit Inhalt zu füllen.

( if (matches (window_name) "DesktopConsole") ( begin (set_workspace 1) (below) (undecorate) (skip_pager) (skip_tasklist) (wintype "utility") (geometry "906x651+189+128") ) )

Das einzige was an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden muss, ist die Zeile geometry. Nur hab selbst ich da immer wieder Probleme – Ewigkeiten will ich nicht mit Trail & Error versuchen die Werte zu finden. Also schnell ein Terminal geöffnet, an die passende Stelle geschoben und auch auf die passende Größe gebracht. Der Befehl xwininfo hilft uns die Parameter zu finden. Einfach im offenen Terminal eingeben und Enter drücken. Der Mauszeiger verwandelt sich in ein Fadenkreuz – mit diesem auf das offene Terminalfenster klicken. Der gesuchte geometry-Wert steht am Ende der erscheinenden Werte.

Bevor das offene Terminalfenster geschlossen wird, nehmen wir uns noch ein paar Einstellungen vor. Bearbeiten -> Profile -> Neu.

  • Dem neuen Profil einen Namen geben, z.B. DesktopConsole
  • Register Allgemein: Haken bei „Menüleiste in neuen Terminals per Vorgabe anzeigen“ entfernen
  • Register Titel und Befehl: der Titel soll „DesktopConsole“ heißen
  • Register Rollbalken: Rollbalken ist: „Nicht sichtbar“
  • Register Effekte: Transparenter Hintergrund, den Schieberegler bei „Transparenz und Bildhintergründe abdunkeln“ auf die Stellung „Keine“ schieben

Jetzt sind die wichtigsten Einstellungen getroffen. Was noch fehlt ist, das Devilspie und das Terminal automatisch startet.

Das geschieht unter GNOME über den Menüpunkt Sitzungen, zu finden unter System -> Einstellungen. Ein Klick auf Hinzufügen öffnet ein neues Fenster. Im Feld Name gebt ihr „A Devilspie“ ein und unter Befehl „devilspie“. Nun ein letztes Mal auf Hinzufügen klicken, Name ist diesmal „X Terminal“ und Befehl ist „gnome-terminal –window-with-profile=DesktopConsole“ – wichtig ist hierbei das die Groß- und Kleinschreibung beachtet wird.

Der Name nach „profile=“ entspricht dem gewählten Profilnamen des neuen Terminalprofils.

Das ganze klingt relativ kompliziert, ist aber nur eine Sache von 5 min.

Ein paar Screenschots werde ich noch folgen lassen.





Die Apokalypse – Google ist tot (gewesen)

6 08 2007

Ich dachte ich seh nicht recht. Heute (06.08.2007) um 14:00 Uhr versuchte ich auf die Suchmaschine Google zuzugreifen – sowohl bei .de als auch bei .com ging nicht!

Das einzige was ich bekam war eine Fehlerseite (Error 500):

Google Error 500

Ich bin ja mal gespannt ob davon irgendwo berichtet wird.

14:06 war der Fehler dann behoben. Sowohl Google.de als auch .com funktionierten wieder.