Guinness-Brot

31 03 2012

In dem englischsprachigen Foodblog „The food in my beard“ (meiner Meinung dem Besten seiner Art) habe ich ein Rezept für Guinnessbrot gefunden. Dan, Mastermind hinter dem Blog, hat mir die Erlaubnis erteilt seine Rezepte in meinem Blog nachmal zu veröffentlichen.

Um es euch etwas einfacher zu machen, gibt es das Rezept nicht nur auf Deutsch, auch die Mengenangaben sind in Millilitern und Gramm. Da es in Deutschland eher selten selbsttreibendes Mehl gibt, habe ich das ganze auch mal für normales Mehl abgeändert.

Mein Ergebnis variiert optisch etwas vom Original – der Geschmack ist aber fantastisch.

Die Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Salz
  • 1 kleine Flasche (330 ml) Guinness
  • 75 g Butter

Schmelzt die Butter in einer Kasserole und stellt sie zu Seite.

Siebt das Mehl in eine Schüssel und gebt die restlichen trockenen Zutaten hinzu. Als Nächstes gießt die Flasche Guinness in die Schüssel. Probieren, ob das Bier noch gut ist, dürft ihr nicht – sonst reicht es nicht. Sollte der Bedarf bestehen, nehmt lieber eine weitere Flasche in die Zutaten auf 😉
Rührt das Ganze gut durch, mit der Küchenmaschine habe ich es nicht erst versucht, der Teig ist ziemlich schwer. Gerührt wurde bei mir mit einem Esslöffel und ordentlich Schmackes im Arm.

Fettet eine Kastenform und füllt den Teig ein – gehen muss dieser nicht. Auf dem Teig wird nun die geschmolzene Butter verteilt.

Das Ganze wandert für 60 Minuten bei 175° Grad Celsius in den vorgeheizten Backofen. Lasst das Brot anschließend ein paar Minuten ruhen und stürzt es dann aus der Form.

Lasst es euch schmecken.

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Brot.

29 04 2011

Wir stopfen Tag für Tag irgendwelches Zeug in uns rein, was die Industrie als Nahrung verkauft.

Da drehen sich Kulturen im Kreis, wir essen Milchprodukte die so wertvoll sind wie ein kleines Steak und so weiter.
Klar, auch ich futter gebratenes Pressspan zwischen lieblos erschaffenen Mehlplatten, a.k.a. Hamburger. Doch es geht auch anders!

Keine Angst, ich werde euch jetzt keine Lehrstunde über die richtige und gesunde Ernährung halten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich persönlich verzichte ja wo es nur geht auf Obst und Gemüse und gönne mir dafür mehr Fleisch. Schmeckt mir einfach besser und über fehlende Abwehrkräfte Aufgrund von Vitaminmangel kann ich mich nicht beklagen.

Nun aber mal endlich zum eigentlichen Thema: Brot.

Deutschland ist eine Brotnation. Autos bauen kann jeder, der deutsche Ingenieur ist dank Bolognese Bologna eine aussterbende Spezies also konzentrieren wir uns hier auf das Brot.

In Deutschland gibt es über 600 verschiedene Brotsorten. Egal ob Schwarz-, Grau-, oder Weißbrot – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch sein wir mal ehrlich: wie viele von euch essen täglich Brot und wie viel von dem Brot ist dann nicht aus dem Supermarkt, fertig abgepackt?

Doch selbst die Leute die zum Bäcker gehen bekommen meist nur industrielle Massenware. Fertigmischungen aus dem Katalog ausgesucht, nur noch Wasser dazu und fertig. Andere Bäcker wiederum bekommen gleich tief gefrorene Brotrohlinge die sie nur noch auftauen und backen müssen.

Hat das noch was mit Backhandwerk zu tun? Handwerker erschaffen etwas mit ihren Händen und sind nicht nur “Erfüllungsgehilfen”!

Das Brot ist bei vielen in Vergessenheit geraten. Ein Brot kann süß sein, ein Brot kann herzhaft sein. Nichts ist so vielseitig wie ein Brot.

Habt ihr schon mal selbst versucht ein Brot zu backen? Es ist gar nicht so schwer wie ihr denkt.
Probiert es doch mal selbst aus. Zur Not dürft ihr beim ersten Mal auch eine Backmischung verwenden, später dann alles alleine „erschaffen“.

Das frische Brot aus dem Ofen. Es duftet herrlich frisch, es hat eine knackige Kruste.
Es braucht nicht viel um dieses Stück Genuss vollkommen zu machen.

Einfach ein Stück gute Butter und etwas Salz. Die Definition eines Stückes dürft ihr gern von Horst Lichter übernehmen.
Bei dem Salz habt ihr freie Wahl. Ich nehme am liebsten ein feines Salz oder zerstoße gröberes Salz im Mörser.

Der größere Zubereitungsaufwand wird durch unvergleichlichen Geschmack doppelt und dreifach zurück gezahlt.

Für die Freunde des frischen Brotes und des gepflegten Humors empfehle ich Jochen Malmsheimer und sein Wurstbrot:

Guten Appetit.