Die Leipziger Blogcharts für Juni.

19 06 2013

Ein Monat ist vorbei und drüben bei der Heldenstadt gibt es wieder die Blogcharts.

Meinen vierten Platz konnte ich nicht halten – aber da war ich ja realistisch. Immerhin habe ich es noch einmal in die Top Ten geschafft.

Schaut euch doch selbst mal die Charts und den Rest der Heldenstadt an – ein Besuch lohnt sich!

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Die Leipziger Blogcharts für Mai.

26 05 2013

Drüben bei der Heldenstadt wurden die Leipziger Blogcharts für Mai veröffentlicht. Es gab einige Änderungen der Platzierungen – es bleibt also jeden Monat spannend. Leipzig ist in Bewegung und zeigt eine erfrischende Dynamik.

Ich hab es auf Platz vier geschafft. Keine Ahnung, wie ich es gemacht hab – aber ein wenig stolz bin ich schon. Ich werde die Platzierung wahrscheinlich nicht halten können aber ich kann einfach in 50 Jahren meinen Enkeln mal erzählen, dass ich damals™ voll der angesagte Blogger in Leipzig war. Dann werden die Kleinen die Augen verdrehen und „och Opa!“ stöhnen. 😉





Der @ChaosPrinter.

18 04 2013

Wer mir auf Twitter folgt, hat es eventuell schon mit bekommen. Ich habe mal wieder etwas gebastelt. Den @chaosprinter.
Was verbirgt sich dahinter? Ein Thermodrucker, den meisten als Kassenbondrucker bekannt, angeschlossen an einen Raspberry Pi, zur Ausgabe von allem was mir so in den Sinn kommt. Wenn ihr eine Mention an @chaosprinter schreibt, wird sie automatisch ausgedruckt. Ihr könnt es gerne ausprobieren.

tl;dr

Wie kam ich auf die Idee?
Als Knirps war ich in den Ferien hin und wieder mit meinem Paps unterwegs bei ihm auf der Arbeit. Er hat Rohrpost- und Schienenförderanlagen gebaut und gewartet. Die Zentralen dieser Anlagen hatten einen „Fehlerspeicher“ – nicht wie heute in ein paar Speicherchips sondern auf Papier. Speicher war damals viel zu teuer und so hat man einen Thermodrucker eingebaut. Allerdings auch nur eine Sparversion. Das Papier wurde auf einen Metallwinkel gefädelt, vor die Thermozeile gespannt und von einen kleinen Motor wurde das Papier befördert. So konnte man auch nach Wochen noch sehen, wann mal ein Fehler passierte – natürlich nur, wenn Papier eingelegt war.
Solch eine Druckereinheit hatte ich in meinem Bastelfundus – allerdings ist alles in Epoxid vergossen, da kommt man also nicht dran. 

Ein wenig in der Bucht suchen und einige verlorene Auktionen später hab ich dann den Chaosprinter erstanden. Es ist ein Star TSP700 der ersten Generation, mit serieller Schnittstelle. Das Netzteil hat etwas mehr Leistung, schließlich brauch der Drucker bei 24 Volt Spannung knappe 2 Ampere unter Volllast.
Der Drucker hat zwei grundlegende Betriebsarten: „ESC/POS“ und „STAR Line“.

ESC/POS ist ein Standard von Epson, dieser vereinheitlicht die Kommunikation mit POS (Point of Sale) Druckern. Für diesen Modus gibt es auch schon fertige Bibliotheken die man nutzen kann. Doch leider ist der Funktionsumfang im ESC/POS Modus stark eingeschränkt, der Drucker ist nicht mehr der Neuste und unterstützt nur einige Grundfunktionen des Standards.
Der STAR Line genannte Modus ist ein proprietärer Modus von Star, den auch nur 2 Drucker unterstützen. Dafür ist er aber sehr gut dokumentiert und sehr einfach umzusetzen.

Angeschlossen habe ich den Drucker mit einem seriell-USB-Wandler, da der interne serielle Anschluss meines Raspberry Pi bereits mit einem RFID-Reader belegt ist. Die Kommunikation übernimmt eine kleine selbst geschriebene Python-Klasse mit aktuell nicht einmal 200 Zeilen.
Wer sich schon einmal mit den ASCII-Zeichen kleiner 32 befasst hat, dem fällt die Kommunikation mit dem Drucker leicht. Nahezu alle Befehle werden mit „Escape“, ASCII-Zeichen 27 / 0x1B, eingeleitet.
Wenn numerische Parameter, wie z.B. Seitenränder, gesetzt werden müssen, so kann hier die Zahl als Byte-Wert oder als ASCII-Zeichen gesendet werden. Also beispielsweise eine 1 oder „1“ (ASCII 49 / 0x31). Ich nutze in meinem Skript immer den Bytewert, dies funktioniert zuverlässiger als das entsprechende Zeichen.

Es ist auch möglich Grafiken zu drucken. Dazu gibt es zwei Auflösungen, „normal“ und „fine“. Bei normal besteht ein gedruckter Punkt aus 3 Pixeln horizontal und 3 Pixeln vertikal. Fine hingegen erzeugt aus einem zu druckenden Punkt einen Pixel horizontal und drei Pixel vertikal.
Druckbar im Grafikmodus sind maximal 8 Punkte in der Höhe, und 192 Punkte (normal) bzw. 576 Punkte (fine) in der Breite.
Nun besteht ein Bild ja im Normalfall aus mehr als nur 8 Punkten in der Höhe. Gelöst habe ich dies in Python. Die Grafik wird eingelesen, die Farbtiefe herunter gesetzt, so dass nur noch Schwarz-Weiß übrig ist, Grautöne gibt es keine.
Der nächste Schritt skaliert die Bilder, sollten sie zu breit sein, auf die passende Größe.
Im Anschluss wird das Bild abschnittsweise gelesen, immer acht Pixelzeilen auf einmal und auf dem Drucker ausgegeben. Einen ganzen Zeilenvorschub zwischen den Abschnitten kann ich nicht ausführen, sonst würde es Lücken zwischen den gedruckten Abschnitten geben und somit keine zusammenhängende Grafik zustande kommen.
In der Dokumentation finden sich aber auch Befehle, wie das Papier nur einen Bruchteil einer Zeile bewegt werden kann. Somit lassen sich auch größere Grafiken drucken.

Der Drucker unterstützt von Haus aus verschiedene eindimensionale Barcodes. Man sendet nur die Daten und der Barcode wird automatisch erzeugt. QR-Codes kann der Chaosprinter aber auch darstellen, dafür erzeuge ich über eine Python-Bibliothek dynamisch eine Grafik, die sofort im Anschluss gedruckt wird. Dies funktioniert zuverlässig.

Texte gibt man einfacher und schneller im Textmodus aus, allerdings muss man dort mit beschränkten Formatierungsmöglichkeiten auskommen.
Es stehen sechs Schriftgrößen zur Verfügung. Ein Text kann fett, unterstrichen oder invertiert, also schwarzer Hintergrund mit weißer Schrift, ausgegeben werden. Linksbündig, Rechtsbündig und Zentriert sind kein Problem, Blocksatz kann nicht genutzt werden. Man kann den Text auch auf den Kopf stellen sowie von oben nach unten ausgeben. Einen automatischen Zeilenumbruch gibt es nicht. Ist der zu druckende Text länger als die Zeile, wird der Text auf der nächsten Zeile fort gesetzt. Wörter werden hierbei noch am Ende der Zeile begonnen und dann am Anfang der nächsten Zeile vervollständigt.
Solltet ihr in unterschiedlichen Sprachen drucken wollen, auch dies ist kein Problem, der Drucker bringt einige Codepages mit, die aktiviert werden können. Natürlich müsst ihr euch selbst darum kümmern, dass das Encoding eures Textes beim Senden korrekt ist.

Damit man das Papier nicht abreißen muss, gibt es noch einen eingebauten Schneidemechanismus. Dieser schneidet auf Befehl das Papier komplett durch oder lässt in der Mitte einen Steg stehen.

Weitere Funktionen des Druckers, die ich bisher noch nicht genutzt habe, sind die Möglichkeit, ein Logo im Drucker zu hinterlegen und die Benutzung des „Cashdrawer“ Anschlusses.
Die Logofunktion erlaubt es einem eine kleine Grafik im internen Speicher des Druckers zu hinterlegen und später direkt von dort drucken zu lassen. Somit spart man sich die immer wiederkehrende Übertragung dieses Logos.
Der Cashdrawer-Anschluss dient dazu, eine Kassenschublade zu öffnen. Dabei wird ein kurzer Impuls auf Anschluss am Drucker, der als Westernbuchse ausgelegt wurde, gegeben. Diesen Anschluss werde ich bei Gelegenheit mit einem Relais versehen um darüber Lasten schalten zu können.

Im nächsten Teil verrate ich euch dann, wie ich die Anbindung an Twitter gelöst habe.





Die Leipziger Blogcharts für April.

17 04 2013

Für alle Heldenstädter sicher nichts, was man gesondert erwähnen müsste, ihr habt es sicher schon gesehen.

Für alle anderen: Springt mal rüber zur Heldenstadt, dort gibt es die Leipziger Blogcharts für diesen April. An der Erstellung der Auswertung hab ich mit einem kleinen Python Skript geholfen.
Das Ganze ist keine auf persönlichen Meinungen basierte Liste, die Zahlen kommen von Ebuzzing.

Mein Chaosblog hat es übrigens gerade so auf Platz 10 geschafft. Freut mich. Verlinkt also meinen Blog weiterhin fleißig und twittert darüber, dann kann ich meine Position evtl. sogar halten.

 

 

 





Projekte, Projekte, Projekte.

31 03 2013

Ich habe die Weihnachtsfeiertage das Schneefest Ostern genutzt um mal wieder meine liegen gebliebenen Projekte voranzubringen.

Zum Einen ein „Punchcard-Generator“, dieser funktioniert ähnlich dem von GitHub, läuft lokal und kann Git, SVN visualisieren, Mercurial folgt demnächst. Die Tage werde ich mein lokales Repo auch zu GitHub laden. Hier ein Beispiel des Ironblogger-Repos:

Das zweite Projekt ist ein Star TSP700 Bondrucker. Diesen möchte ich an meinen Raspberry Pi anschließen und mit Python ansprechen. Die ersten Grundfunktionen, wie Textausgabe, Papier abschneiden und einzelne Icons drucken funktioniert schon mal. Die Bauteile für den Pegelwandler, da der RasPi nur 3.3V IO-Ports hat, sind auch da. Da wird also wieder mal der Lötkolben geschwungen.





Quickie: Easter Eggs.

9 03 2013

Wahrscheinlich jeder von euch wird die „Barrel roll“ von Google kennen – ich bin jetzt über ein Easter Egg von YouTube gestolpert. Klickt einfach hier und wartet einige Sekunden.





#ff @Cynx

22 02 2013

Es ist mal wieder Freitag, Zeit eine Empfehlung auszusprechen.

Diesmal geht meine Empfehlung an einen Wahlhessen, einen dampfgetriebenen Herrn mit Verstand und der Pfeife in der Hand – gemeint ist  @cynx.
Der Alex ist nicht nur Clockworker, er schreibt mal eben kurz und geek ein Buch,  funkt an Bord durch den Æther, ist Systemheld.

Jeder sollte Cynx folgen, denn seine Tweets sind mit einer Weisheit und einen Witz gewürzt, der seinesgleichen sucht. Neben der täglichen Gin-Tonic-Time versorgt uns Alex auch mit Überlebenstipps im Büronahkampf.

Also, Ärmel hoch gekrämpelt und folgen. Sofort!