XPERIA X10: Akku laden.

4 08 2010

Wie jedes Gadget verlangt auch das X10 regelmäßig nach einer Steckdose um den Akku zu laden.
Dafür wird ein Netzteil mitgeliefert, welches über eine USB-Buchse verfügt. In diese wird das (mitgelieferte) Datenkabel gesteckt und das X10 kann geladen werden.

Hey, wenn das Netzteil eine USB-Buchse hat, dann müsste ich das X10 doch auch an jedem normalen USB-Port aufladen können. Probieren wir es doch einmal aus.
Sobald das Xperia per USB an einen Rechner angeschlossen wird, erscheint das Blitzsymbol auf der Akkuanzeige und signalisiert, dass das Handy geladen wird. Allerdings dauert das Laden per USB länger als direkt am Netzteil. Dies ist dem maximalen Strom der per USB zur Verfügung gestellt wird geschuldet. Ein USB-Anschluss liefert gemäß Definition maximal 500 mA. Dieser Beschränkung ist das Netzteil nicht unterworfen.

Jedoch reicht ein USB-Anschluss der mit Spannung versorgt wird nicht aus. Die USB-Anschlüsse meines Rechners liefern auch im Standby Strom um z.B. ein Handy zu laden – doch das X10 lädt dann nicht. Scheinbar reicht die pure Spannungsversorgung nicht aus – doch dazu gleich mehr.

Wenn ich ja per USB laden kann, dann kann ich das X10 ja auch im Auto laden – schließlich habe ich einen Adapter für die Bordsteckdose / Zigarettenanzünderanschluss. Dieser wandelt die 12V des Autos in 5V um und stellt diese an einem USB-Anschluss zur Verfügung. Doch auch hier will das X10 nicht laden. Ist der Adapter vielleicht kaputt? Schnell ein anderes Telefon angeschlossen – es wird geladen.

ACHTUNG! Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden. Ihr solltet nur dann an der Elektronik rum spielen und rum basteln wenn ihr wisst was ihr da macht. Jegliche Änderung geschieht auf eigene Gefahr! Beachtet auch, dass bei Modifikationen der Elektronik die Garantie des Gerätes erlischt!

Dann analysieren wir doch mal das Netzteil welches Sony Ericsson mitliefert. Wissen macht bekanntlich Ah! Wie ist so ein USB-Anschluss denn nun aufgebaut? Es gibt zwei Adern für die Spannungsversorgung (+5V und GND/Masse) sowie zwei Datenleitungen (D+ und D-) – die Datenleitungen des Netzteils sind kurz geschlossen also miteinander Verbunden.

Verbinde ich nun auch bei dem Autoadapter die Datenleitungen lädt das X10 im Auto ohne Probleme. Dazu wird der Adapter zerlegt und die beiden Kontakte der Leitungen D+ und D- (Pin 2 und Pin 3) kurzgeschlossen.

Werbeanzeigen




XPERIA X10: App-Empfehlungen – Teil 02 – Fotografieren

4 08 2010

Willkommen zum zweiten Teil meiner App-Empfehlungen für das X10. Diesmal dreht sich alles um das Fotografieren. „Langweilig!“ werden jetzt einige von euch denken oder wieso zum Henker ich Apps vorstellen möchte zum Thema Fotografieren, schließlich geht es auch ohne App.

Doch die hier vorgestellten Apps lassen eure Bilder in neuem bzw. eher altem Glanz erstrahlen.

Fangen wir mit roidizer an.

Mit diesem Programm verwandelt ihr das X10 in eine Polaroidkamera.
Ihr könnt mit der X10-Kamera Bilder schießen aber auch schon vorhandene Dateien auf dem X10 nutzen und diese in ein typisches Polaroid verwandeln lassen. Dies beinhaltet den typischen weißen Rand aber auch die Anpassung der Farben. Somit erhaltet ihr vom Aussehen her ein Polaroid – nur könnt ihr es nicht sofort in der Hand halten.

Da fehlt dem X10 einfach noch ein fest eingebauter Fotodrucker 🙂

Um eurer X10 gleich in mehrere Kameras zu verwandeln gibt es FxCamera. Diese App gibt euch gleich mehrere Möglichkeiten eure Bilder verfremden zu lassen. Welchen Effekt ihr haben wollt, wählt ihr aus einem Menü direkt nach dem Starten des Programms aus.

Da wäre die ToyCamera, deren Farben ein wenig an Lomo-Kameras erinnert – einfach ein Foto schießen, kurz warten und fertig ist euer bearbeitetes Foto.

FxCamera kann auch Polaroids schießen, dazu wählt ihr Polandroid aus.

Wer schon immer mal Fotos aus der Sichtweise von Jim „Fischauge“ Pfaffenbach aus Hot Shots! Die Mutter aller Filme schießen wollte, dem hilft Fisheye.

Bekanntlich kann man auch ohne Alkohol Spaß haben – doch einige vermissen es dann doppelt zu sehen – da hilft euch SymmetricCam 😉 Es wird nur eine Hälfte des Fotos genutzt und auf die andere Seite gespiegelt.

Ihr wollt einen echten Warhol haben, doch euer Kleingeld reicht gerade nicht aus? Dann versucht euch doch mal an Warhol AndyWarholizer – euer Foto wird mehrmals kopiert, es sind dann zwei Bilder nebeneinander und zwei Bilder untereinander. Jedes einzelne Bild wird mit einem unterschiedlichen Filter versehen, so das es dem Stil von Warhol ähnelt.

Wem das alles zu viel ist, für den gibt es noch den Modus Normal. Dieser bietet euch einige Filter wie z.B. Negativ, Sepia oder Schwarzweiß.

Die letzte Fotoapp die ich euch empfehlen möchte ist Retro Camera. Wie der Name schon vermuten lässt werden eure Fotos damit einem (zumindest virtuellen) Alterungsprozess unterzogen.

Die Farben, Helligkeit und Kontrast werden verändert und zum Rand hin zeichnet sich eine starke Vignettierung ab.