Spieglein in der Hand

21 01 2009

Schneewittchens böse Schwiegermutter hat einen Spiegel der ihr regelmäßig sagt wer die Schönste im ganzen Land ist.

Seit dem Jahreswechsel besitze ich auch einen (ähnlichen) Spiegel – Meiner verrät mir nicht, wer die Schönste ist sondern hilft mir die Schönheit zu konservieren. Ich bin glücklicher Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR).

Schon lange stand eine Spiegelreflexkamera auf meiner Gadget-Liste, schon lange bevor ich meine erste digitale Kompaktkamera angeschafft habe.

Die erste eigene Kamera war eine Canon Prima Junior aus dem Jahre 1992. Ich war glücklich wie ein Schneekönig und verknippste zum Leidwesen meines Taschengeldes mehr Filme an einem Wochenende als manch einer im Jahr füllt. Doch die Prima Junior war, wie der Name es schon sagt nur eine kleine Kamera für Kinder.

Viel mehr hat mich die Kamera meiner Eltern gereizt. Eine ausgewachsene Spiegelreflexkamera, die Canon A1, mit Datenrückteil, Batteriegriff und Motorwinder. Nach dem ich die ersten Fotos mit der Canon geschossen habe, hat mich der Spiegelreflexvirus infiziert.

In den nächsten Jahren suchte ich immer nach günstigen SLRs doch mein mickriges Taschengeld ermöglichte solche Sprünge nicht. Während meines Studiums ging ich dann zu digitalen Photos über –  das Geld hatte immer noch nicht für eine Spiegelreflex gereicht und die digitale Fotografie war inzwischen mehr als nur erschwinglich geworden. Drei verschiedene Kompaktknipsen von Hewlett-Packard nannte ich in der Zeit mein Eigen.

Wieso HP? Meine erste HP war eine reine Geld frage, sie war die billigste Kamera über einem Megapixel (1,3) die ich finden konnte. Nachteilig war vor allem der Compact-Flash-Slot welcher schneller Batterien und Akkus leer gesaugt hat, als ein Staubsauger einen Aschenbecher entleert.

Die nächsten zwei HPs waren dann Kameras mit SD-Slot und 3 bzw. 5 MP. Alles nicht schlecht, die Bilder reichten locker aus um sie am Rechner anzuschauen und ein paar Entwicklungen anfertigen zu lassen. Doch es war nie die Bildqualität die ich von einer (analogen) Spiegelreflexkamera gewohnt war.

Zwischen den Jahren dann war mir mein Kontostand hold. Ich konnte mir eine DSLR kaufen. Es konnte eigentlich von vorn herein nur Canon sein. Die Wahl war auf die zwei Modelle 1000d oder 450d gefallen.

Jetzt war die Frage, liebe die 1000d und zwei Objektive oder die 450d mit nur einem zum jeweils gleichen Preis. Ich habe mich am Ende für die 1000d entschieden. Die 450d hätte zwar zwei Megapixel mehr und wäre auch bei der Serienbildfunktion schneller – doch mir reichen die 10 Megapixel voll aus und auch die Serienbildfunktion ist (für mich) noch schnell genug. Ein weiterer Unterschied wäre noch das Display – doch für mich ist ein Display an einer DSLR eher uninteressant.

Die Live-View genannte Möglichkeit auf den Blick durch den Sucher zu verzichten und das Bild direkt auf dem Display zu sehen und anvisieren zu können ist für mich nicht so wichtig, da kaum genutzt. In 99% der Fälle schieße ich Bilder die ich vorher im Sucher in’s rechte Bild gerückt habe. Live-View habe ich bisher nur bei ein paar Nachtaufnahmen genutzt bei denen ich die Kamera nicht in der Hand gehalten habe.

Zu dem Body der 1000d habe ich noch zwei Objektive, zum einen das EF-S 18-55 mm 1:3.5-5.6 und zum anderen das EF 55-200 mm 1:4.5-5.6 II USM. Somit sind die meisten Anwendungsfälle abgedeckt. Zur Datenablage gibt es zwei SD-Karten mit je vier GB, je nach Qualitätseinstellung passen zwischen 200 und weit über 1000 Bilder auf eine Karte. Body, Objektiven, SD-Karten, Ladegerät und sonstiges Zubehör werden zur sicheren Aufbewahrung und zum einfachen Transport in einer Kameratasche von Canon (100EG) untergebracht.

Zum Glück steh in naher Zukunft mein Geburtstag vor der Tür – da folgt dann ein Stativ.

In Zukunft werde ich hier ab und an Fotos einstellen. Seid gespannt!

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One response

21 01 2009
graefin

Naja mein Liebster,
ob nun Geburtstag oder nicht. Das eine Geburtstagsgeschenk nutzt du ja schon, um deine Canon fachgerecht unterzubringen. Und das Stativ hast du ja auch schon in Beschlag gehabt.
(Anm.d.Red.: Er hat es gesucht und nicht gefunden, bis ich es ihm dann gegeben habe.)

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