… Gold machen.

29 08 2007

Wer dachte sich nicht schon beim Anblick eines bestimmten Produktes, das damit aus Scheiße Gold gemacht wird?

So ging es mir heute einmal wieder. Ich bekomme ein paar Newsletter Rund um Computer und Elektronik. In einem wurde mir heute Multipot vorgeschlagen.

„… ein Tipp der exotischen Art: Bringen Sie Ihre Kleingeräte im Multipot unter! Adapter und Kabel im Korb und den Rest obendrauf.“

Sieht interessant aus, soll Ordnung schaffen bei dem ganzen Kabelwirrwar der unzähligen Ladegeräte und Netzteile im Haushalt. Den Pott gibt es in den Farben transparent, weiß, schwarz und bernsteinfarben. 152,25 Euro soll der Spaß kosten, Versand kommt noch drauf, ist nur innerhalb von den Niederlande gratis. 19 cm ist das Ding hoch und 23,5 cm Durchmesser.

Die Idee ist gut, die Kosten utopisch – Schwachsinn auch die Farbe transparent. Auch wenn Salat gesund ist – Kabelsalat will man, besser gesagt eher Frau nicht sehen. Mich stören die Kabel nicht, doch haben sie einen sehr, sehr niedrigen WAF.

Geht das nicht viel billiger? Dann schauen wir doch mal kurz bei Ikea vorbei, da gibt es den Papierkorb FNISS in rot, schwarz und transparent. Letzteres fällt schon mal weg – siehe WAF. Der Papierkorb kostet 1,99 ist 30 cm hoch und hat nen 29er Durchmesser. Passend dazu gibt es FOND, ein Platzteller aus Birke für 7 Euro. Damit wir auch Strom in der Tonne haben gibt es noch ne 5-fach-Steckdose RABALDER, das Doppelpack für 11 Euro

Was ich leider nicht gefunden habe ist eine Lichterkette aber die gibt’s in jedem Dekoladen oder Baumarkt. Loch in den Teller gebohrt, Mehrfachsteckdose rein, Netzteile und Lichterkette in die Tonne und einstecken, Teller drauf, Kabel in die Steckdose. Nehmen wir mal an, die Lichterkette würde (teure) 10 Euro kosten – da hätten wir immer noch über 120 Euro gespart – und wir haben eine 5-fach-Steckdose extra.

Der einzige Nachteil der Selbstbauvariante: Im Multipot gibt’s 5 Steckdosen für Netzteile, in unserer Version nur 4 – eine ist für die Lichterkette.

Jetzt brauchen wir nur noch einen ikeatypischen Namen für unser Gebilde. Nehmen wir doch FNONDER (FNiss-fONd-rabalDER)

Nachtrag:

Ich bin nicht der einzige der auf die Idee kommt schwedische Einrichtungsgegenstände einem neuen Verwendungszweck zuzuführen. Bei den IkeaHackern findet man noch mehr…

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2 responses

29 08 2007
graefin

*roflmao* Wie geil ist das denn? Gute Idee, spätestens morgen geht der Run auf IKEA los.

29 08 2007
chaosblog

na dann will ich aber provision haben 🙂

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