Deutschland im Herbst.

20 08 2007

Mal was Ernstes in meinem sonst eher chaotischen Chaosblog.

Es ist jetzt 15 Jahre her, das in Rostock-Lichtenhagen der rechte Pöbel regierte. Einige von euch werden sich sicher noch an die Bilder erinnern können. Haben wir was gelernt? NEIN!

Anstelle das sich damals um die Probleme gekümmert wurde, wurde einfach das Asylrecht verschärft. Die Onkelz haben es alles sehr gut in dem Lied „Deutschland im Herbst“ verpackt – bevor jetzt die Diskussion aufkommt ob die Onkelz rechts sind oder nicht. Sie hatten eine braune Vergangenheit – jedoch kann sich jeder ändern. Sie haben es getan! Wer sich bereit erklärte, unter der Schirmherrschaft der Ausländerbeauftragten der Stadt Bremen, Frau Dagmar Lill, an einem Benefikonzert zugunsten der Opfer rechter Gewalt teilzunehmen wird wohl kaum rechts einzuordnen sein.

Wie dem aber auch sei, gestern haben in Mügeln, einem Kaff zwischen Leipzig und Dresden 50! Deutsche hirnlose Wesen 8 Inder gejagt. Wer hat eingegriffen? Niemand, erst die Polizei konnte helfen, allerdings waren die Ordnungskräfte erst mal wieder total überfordert.

Wieso sieht es keiner ein, das eine milde Strafe oder auch nur soziale Arbeiten bei der rechten Meute nichts hilft?

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3 responses

21 08 2007
Thomas Kurbjuhn

Die „guten“ Parteien ignorieren einfach die berechtigten Ängste der Menschen vor der Zerstörung ihrer sozialen Lebensverhältnisse, die NPD dagegen entwickelt und vertritt Konzepte, die die Lebensinteressen auch des Normalbürgers berücksichtigen und nicht nur die Freiheitsinteressen weniger Großkapitalisten.Und diese rechtsradikalen Konzepte versuchen in humaner Form, den Lebensinteressen aller Menschen durch das Konzept einer “ Welt der Völker“ Raum zu geben und unterscheiden sich damit von den plump-fremdenfeindlichen Haltungen, die den Hetzjagden auf Ausländer als Motiv zugrunde liegen. Die NPD behauptet, sie resozialisiere Jugendliche, die gegen Ausländer gewalttätig geworden sind, indem sie aufzeige, daß nicht der Ausländer der Feind ist, sondern ein System, welches zwecks Gewinnoptimierung die Lebensinteressen von Menschen verrät. Ich vermute, die ganze Gesellschaft braucht mehr bekennenden demokratischen Nationalismus, um dadurch die plump-fremdenfeindliche Haltung und die aus dieser Haltung erwachsenden Straftaten zu bekämpfen.

21 08 2007
chaosblog

Also die NPD zeigt nirgends auf das es nur an unserem System liegt. Diese Organisation als eine Art „Resozialisierungs-Camp“ für rechte Jugendliche zu bezeichnen finde ich schon krank.

Die NPD ist einfach eine Blenderorganisation die der Meinung ist mit blanken propagandistischen Parolen etwas ereichen zu können.
Wie die immer wiederkehrenden Aufmärsche der NPD in Leipzig aber erkennen lassen, gibt es immer weniger die zur NPD stehen. Auch im Landtag werden es immer weniger.

Das die NPD Lebensinteressen der Normalbürger berücksichtigt ist schlichtweg falsch. Die einzigen Interessen die sie vertreten, sind die der Deutschen – zumindest in der Theorie. Deutschland soll autark vom Ausland und eine Überfremdung verhindert werden.

All das ist einfach nur großer Quatsch. Ich hoffe das die Leute endlich die Augen aufmachen und wach werden anstelle solch brauner Scheiße glauben zu schenken!

21 08 2007
unruheherd

…den Lebensinteressen aller Menschen durch das Konzept einer ” Welt der Völker” Raum zu geben…

Was doch impliziert, dass sich ein jeder als Deutscher/Schwede/Spanier/Araber/Oberpfälzer…. geborene Mensch mit seiner Herkunft zu identifizieren hat. Ganz gleich, ob er die dortigen Ideale selbst vertrtitt oder nicht. Wer sich gegen diese Ideale entschieden hat, wird zum Verräter gemacht. Gut, man kann ja abhauen. Nur wohin, wenn man aufgrund seiner Herkunft anderswo nicht geduldet wird?

Desweiteren kann man das Debakel mit den vorgeschriebenen Lebensinteressen nicht allein einer Regierung anheften. Zum Teil werden die Bürger durch immer neue Abgaben arg geschröpft; jedoch zwingt sich die Gesellschaft vor allem materielle Werte kräftig selbst auf. Diese materiellen Werte wiederum werden vielen Menschen zum Lebensziel, sie werden ihnen als notwendig suggeriert und die Menschen schlucken es ohne zu murren.

Dass die NPD weniger die Immigranten zum „Feind“ macht, kann ich angesichts der „Und tschüsst“-Kampagne nun gar nicht nachvollziehen.

Wie soll der „demokratische Nationalismus“ aussehen? Was soll passieren, wenn sich die Bürger ganz demokratisch dagegen entschieden haben?

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