Whatsapp-Verlängerung mit Paypal zahlen.

10 02 2013

Es haben sich ja genug Leute darüber aufgeregt, dass Whatsapp ab jetzt kostenpflichtig ist und man wahnsinnige 0,99 USD bzw. 0,78 Euro pro Jahr dafür zahlen muss. Rechnet man das einmal auf meine versendeten Nachrichten um, kostet mich eine Nachricht nicht einmal 0.003 Cent. Wie auch immer. Ich zahle freiwillig die 78 Cent um dafür ein Jahr lang Whatsapp nutzen zu können. Im Google Playstore hat man die Möglichkeit mit Kreditkarte zu zahlen oder direkt über seinen Mobilfunkanbieter. Dies funktioniert bei den deutschen Anbietern, außer bei E-Plus. Dort bleibt einem nur Kreditkartenzahlung. Aber auch bei anderen Anbietern gibt es Fallstricke. Wenn man sich die Liste von Vodafone ansieht, steht dort, dass man eine Vodafone Client ID benötigt. Doch die ist bei Smartphones ohne Branding nicht gegeben. Wenn man sein Vodafone Branding auf einem Smartphone entfernt, ist auch die Client ID eine andere.

Wer keine Kreditkarte besitzt und auch keine haben will, kann sich zumindest noch überlegen, ob er sich evtl. eine Prepaid-Kreditkarte besorgt.

Eine dritte Bezahlmöglichkeit ist Paypal – dies ist leider nicht sofort ersichtlich und auch nicht ganz so bequem gelöst wie die anderen beiden Zahlungsmethoden.

Nach einer Änderung des Google Playstores müssen alle Anbieter die Käufe aus einer App heraus ermöglichen, diese über den Playstore abwickeln. Davor gab es innerhalb von Whatsapp die Möglichkeit sich einen Paypal-Link zuschicken zu lassen.

Dies geht auch weiterhin, allerdings nur mit der App, die direkt von der Whatsapp-Homepage kommt. Wie dies funktioniert, beschreibe ich hier.

Wie es sich gehört, legt zu Beginn ein Backup eurer Whatsapp-Nachrichten an. Geht dazu innerhalb von Whatsapp auf Einstellungen -> Chat Einstellungen -> Backup Chatverlauf. Nach einigen Sekunden ist das Backup angelegt und wir können weiter machen.

Android lässt im Normallfall nur Apps zu, die direkt aus dem Playstore kommen. Um auch andere Apps zuzulassen, müsst ihr die “unbekannten Quellen” aktivieren.
Dieses Feld findet sich in den Androideinstellungen unter Anwendungen. Der nächste Schritt wird am Computer durchgeführt. Besorgt euch die Android-App von Whatsapp und kopiert sie auf euer Handy. Dort öffnet ihr die APK-Datei. Android wird euch fragen, ob ihr die Anwendung ersetzen wollt, dies bestätigt ihr mit einem Klick auf OK. Die Anwendung wird installiert.

Nach der Installation startet ihr Whatsapp wie gewöhnt und ihr bekommt die Möglichkeit eurer Backup wiederherzustellen. Später habt ihr keine Möglichkeit mehr dazu.

Nun geht es an’s Bezahlen. Gebt zu, darauf habt ihr schon sehnsüchtig gewartet ;)
Ruft die Whatsapp-Einstellungen auf, Account -> Bezahlinformationen. Dort gibt es nun den Button “URL zum Zahlen senden”. Diese URL sendet ihr euch zu, ruft sie auf und bezahlt wie gewohnt via Paypal. Nach der erfolgreichen Bezahlung kann es bis zu einer Stunde dauern, dann ist euer Account verlängert.





Galaxy R (i9103) startet nicht mehr.

11 11 2012

Wer viel rum spielt, kann auch viel kaputt machen.

Mein Galaxy R hat sich komplett aufgehangen. Ok, Akku raus, Akku rein, wieder anschalten, geht wieder. Denkste!
Da bleibt das Smartphone einfach beim Samsung-Logo stehen, friert ein und macht nichts mehr. Alles Mögliche versucht, nix geht mehr.

Was ist nun zu tun?
Gute Frage! Eine Antwort habe ich nicht sofort gefunden, also einfach mal ein wenig rumprobiert. Mehr kann man ja nicht mehr kaputtmachen ;)
Geholfen hat ein leeren der Cache-Partition.

Wie das geht?
Nehmt den Akku aus dem Galaxy R, entfernt die Micro-SD- und die SIM-Karte. Legt den Akku wieder ein. Haltet die Lauter-Taste, den Home-Button und den Power-Knopf gedrückt. Nach 3 Sekunden lasst nur den Power-Knopf los.
Das Handy bootet in ein Recovery-System. Nach einigen Sekunden erscheint ein Auswahlmenü, in diesem wählt ihr den unteren Punkt “wipe cache partition” aus. Die Lautstärketasten dienen zur Navigation im Menü, mit dem Home-Button bestätigt ihr eure Auswahl.
Nach dem Leeren der Cache-Partition nehmt ihr den Akku wieder raus, setzt Micro-SD- und SIM-Karte sowie den Akku wieder ein und das Handy bootet wieder brav, ganz so, wie es sich gehört.

Einziger Nachteil: Einige Anwendungen auf dem Handy vergessen ihre Einstellungen. Weitere Daten werden nicht gelöscht.

P.S. Wie immer gilt: Nachmachen auf eigene Gefahr, und wenn ihr was kaputt macht, seid ihr ganz alleine dafür verantwortlich.





XPERIA X10 – Das Fazit.

11 08 2010

Irgendwann ist auch die schönste Zeit einmal vorbei.

So ist auch das Ende des trnd-Projekts gekommen.
Wie schnell die Zeit doch vergeht. Ich habe in den letzten Wochen das Xperia wirklich auf Herz und Nieren getestet und alles Mögliche und Unmögliche damit anzustellen versucht. Die von mir angefangene Artikelserie zum Thema Android Apps für das X10 werde ich noch zu Ende führen. Das Material und die Screenshots sind zusammen getragen, allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen alles in einen Artikel zu gießen.

Ich muss sagen, Sony Ericsson ist wirklich ein großer Wurf gelungen. Ein Handy mit einem riesigen Display, welches auch unter starker Sonneneinstrahlung zwar nicht perfekt aber immer noch gut lesbar ist . Dazu besitzt das X10 noch eine annehmbaren Akkulaufzeit – den (für mich) perfekten Akku gibt es einfach noch nicht – Bei keinem Hersteller.

Ich möchte jetzt allerdings nicht den Artikel meines ersten Eindrucks wiederholen. Ich versuche euch jetzt aufzuzeigen, was ich während des Tests fest gestellt habe, was mir vorher noch nicht klar war oder so nicht aufgefallen ist.

Ein ziemliches Manko ist meiner Meinung nach die Akkuladung des Xperia. So lassen sich von Haus aus die wenigsten Ladegeräte von Drittanbietern nutzen. Wie man dieses Problem umschiffen kann, habe ich heraus gefunden und euch auch nicht vorenthalten. Hier geht es zu besagtem Blogbeitrag.

Die Bildqualität des X10 reicht definitiv für Schnappschüsse aus – für wirklich gute Fotos benötigt ihr allerdings genügend Licht. Das eingebaute Kameralicht ist eher als nettes Gimmick anzusehen. Die bisherigen 27 Bilder meines Projektes Chaosblog 365 habe ich alle mit dem Xperia geschossen und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Anfängliche WLAN-Probleme wurden per Firmwareupdate beseitig – welche übrigens erfreulich einfach und auch für einen Laien sehr leicht durchführbar sind. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist  die kurzzeitige Akkuentnahme die man vornehmen muss.
Das hat aber nichts mit einem wirklichen Mängel oder ähnlichem zu tun – es handelt sich hier einfach um meine eigene Bequemlichkeit :)

Insgesamt ist das X10 ein tolles Handy, mit hervorragenden Mulitmediaeigenschaften und dank Android ist das X10 einfach eine “geniale Web 2.0 Maschine”. Ich kann das X10 wirklich empfehlen, die von mir genannten (kleineren) Hindernisse oder Probleme lassen sich alle recht leicht und ohne größeren Aufwand umschiffen.

Auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten gebe ich dem X10 gute 9,5 Punkte.





XPERIA X10: App-Empfehlungen – Teil 02 – Fotografieren

4 08 2010

Willkommen zum zweiten Teil meiner App-Empfehlungen für das X10. Diesmal dreht sich alles um das Fotografieren. “Langweilig!” werden jetzt einige von euch denken oder wieso zum Henker ich Apps vorstellen möchte zum Thema Fotografieren, schließlich geht es auch ohne App.

Doch die hier vorgestellten Apps lassen eure Bilder in neuem bzw. eher altem Glanz erstrahlen.

Fangen wir mit roidizer an.

Mit diesem Programm verwandelt ihr das X10 in eine Polaroidkamera.
Ihr könnt mit der X10-Kamera Bilder schießen aber auch schon vorhandene Dateien auf dem X10 nutzen und diese in ein typisches Polaroid verwandeln lassen. Dies beinhaltet den typischen weißen Rand aber auch die Anpassung der Farben. Somit erhaltet ihr vom Aussehen her ein Polaroid – nur könnt ihr es nicht sofort in der Hand halten.

Da fehlt dem X10 einfach noch ein fest eingebauter Fotodrucker :)

Um eurer X10 gleich in mehrere Kameras zu verwandeln gibt es FxCamera. Diese App gibt euch gleich mehrere Möglichkeiten eure Bilder verfremden zu lassen. Welchen Effekt ihr haben wollt, wählt ihr aus einem Menü direkt nach dem Starten des Programms aus.

Da wäre die ToyCamera, deren Farben ein wenig an Lomo-Kameras erinnert – einfach ein Foto schießen, kurz warten und fertig ist euer bearbeitetes Foto.

FxCamera kann auch Polaroids schießen, dazu wählt ihr Polandroid aus.

Wer schon immer mal Fotos aus der Sichtweise von Jim “Fischauge” Pfaffenbach aus Hot Shots! Die Mutter aller Filme schießen wollte, dem hilft Fisheye.

Bekanntlich kann man auch ohne Alkohol Spaß haben – doch einige vermissen es dann doppelt zu sehen – da hilft euch SymmetricCam ;-) Es wird nur eine Hälfte des Fotos genutzt und auf die andere Seite gespiegelt.

Ihr wollt einen echten Warhol haben, doch euer Kleingeld reicht gerade nicht aus? Dann versucht euch doch mal an Warhol AndyWarholizer – euer Foto wird mehrmals kopiert, es sind dann zwei Bilder nebeneinander und zwei Bilder untereinander. Jedes einzelne Bild wird mit einem unterschiedlichen Filter versehen, so das es dem Stil von Warhol ähnelt.

Wem das alles zu viel ist, für den gibt es noch den Modus Normal. Dieser bietet euch einige Filter wie z.B. Negativ, Sepia oder Schwarzweiß.

Die letzte Fotoapp die ich euch empfehlen möchte ist Retro Camera. Wie der Name schon vermuten lässt werden eure Fotos damit einem (zumindest virtuellen) Alterungsprozess unterzogen.

Die Farben, Helligkeit und Kontrast werden verändert und zum Rand hin zeichnet sich eine starke Vignettierung ab.





XPERIA X10: App-Empfehlungen – Teil 01 – Tools

22 07 2010

Nachdem ich euch schon zum Samsung Wave Apps empfohlen habe, kommen nun meine Tipps zum XPERIA X10.

Da es für Android viel mehr Apps als für Bada gibt, werde ich die Empfehlung auf mehrere Beiträge verteilen um euch nicht zu erschlagen.
Schaut also in den nächsten Tagen immer mal wieder auf meinem Blog vorbei um die weiteren Teile nicht zu verpassen.
Am Besten abonniert ihr euch den RSS-Feed des Blogs um immer auf dem Laufenden zu sein.

Alle von mir vorgestellten Apps können ganz regulär und kostenlos über den Android Market bezogen werden. Da Android auf den verschiedensten Mobiltelefonen zu Hause ist, werden die Apps mit einer großen Sicherheit auch auf anderen Geräten funktionieren. Eine Garantie dafür kann ich aber nicht geben, ich kann euch nur sagen, dass die von mir vorgestellten Anwendungen auf dem X10 fehlerfrei laufen.

Im ersten Teil wird es um Tools gehen, die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet, wenn ihr das X10 nutzt.

3G Watchdog
In Deutschland gibt es aktuell keine wirkliche UMTS-Flatrate. Selbst die angeblichen Flatrates werden ab einem bestimmten Datenvolumen in der Geschwindigkeit gedrosselt. Somit kommen zwar keine weiteren Kosten auf euch zu doch eure Bandbreite ist stark beschränkt. Doch nicht jeder hat eine mobile Flatrate, viele surfen mit einem begrenzten Traffickontingent. Alles was darüber hinaus geht muss (teuer) bezahlt werden.

Damit ihr immer einen Überblick über euren Trafficverbrauch habt, empfehle ich euch 3G Watchdog. Diese Anwendung protokolliert den Traffic des X10. Ihr könnt somit sehen, wie viel Transfervolumen am aktuellen Tag, im aktuellen Monat und im aktuellen Jahr angefallen sind. Ein Monat muss für 3G Watchdog nicht zwangsläufig am Ersten anfangen. Ihr könnt somit einen evtl. abweichenden Abrechnungszeitraum frei eintragen. Überschreitet ihr eine vorher eingestellte Grenze, so werdet ihr automatisch benachrichtigt.

Battery Status Pro
Wie die meisten Telefone zeigt auch das X10 die Batterieleistung nur als kleines Icon an. Dies reicht zwar auf den ersten Blick und um grob einzuschätzen wie lange es noch dauert bis das XPERIA wieder nach Ladung schreit.

Größer und mit ziemlich genauen Näherungswerten zeigt Battery Status Pro den Ladezustand des Akkus an.
Die App zeigt im oberen Teil einen Akku an, der ja nach Ladezustand mehr oder weniger gefüllt ist. Die Farbe die der Balken hat, kann aus 11 verschiedenen Farben ausgewählt werden.

Neben dem prozentualen Ladezustand des Akkus, zeigt Battery Status Pro auch noch verschiedene Zeiten an. So kann man sehen wie lange das X10 noch im Standby, als Audio- sowie Videoplayer, zum Telefonieren und zum Surfen genutzt werden kann. Die Gesprächszeit wird in 2G und 3G unterschieden, 3G benötigt mehr Akkuleistung als 2G. Bei der Internetnutzung wird zwischen 3G und Wi-Fi unterschieden. Auch hier ist 3G leistungshungriger als die Verbindung via WLAN.

Connect Bot

Die (Hobby)Admins unter euch kennen die Situation, man ist irgendwo unterwegs und möchte aber schauen wie es dem eigenen Server geht, ob alle Dienste noch laufen. So habe ich im Urlaub nicht immer einen Laptop oder Rechner bei mir, mit dem ich mal schnell nachschauen könnte. Es gibt auch Momente wo man einen Anruf bekommt, ein Dienst auf einem Server hat sich beendet und auch die Automatismen zum automatischen Neustart schlagen fehl. Meist reichen einige wenige Befehle dann ist alles wieder im grünen Bereich. Wenn man sich jetzt nur per SSH auf seinen Server aufschalten könnte.

Diesem Wunsch kommt Connect Bot nach. Ein übersichtlicher SSH-Client, der je nach Schrifteinstellung mehr oder weniger Konsolenzeilen und -spalten darstellen kann. Connect Bot kann die Verbindungseinstellungen zu mehreren SSH-Servern speichern und auch mehrere Verbindungen aufbauen. Die Authentifizierung am Server kann nicht nur per Passwort sondern auch per Public-Key-Verfahren statt finden.

Dropbox

Ein letztes Tool welches ich kurz erwähnen möchte ist der Dropbox-Client für Android. Was Dropbox ist, habe ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben.

Über Dropbox-Client kann man jeder Zeit und von jedem Ort auf seine in der Dropbox abgelegten Daten zugreifen. Allerdings muss beachtet werden, dass die Daten vor der Verwendung erst lokal gespeichert werden (müssen). So kann man zwar einen Film der in der Dropbox angelegt wurde anschauen, doch muss er erst komplett von den Dropbox-Servern herunter geladen werden und diese Kopie wird dann wiedergegeben. Ein Streaming ist nicht möglich.

Während die Desktop-Clients für Dropbox einen lokalen Datenbestand mit den Daten auf dem Server synchronisieren, dient der Client auf dem X10 nur zum Zugriff auf die Datenbestände des Servers. Eine komplette Spiegelung findet nicht statt, möchte man einzelne Dateien vom Xperia in seine Dropbox transferieren ist ein gezielter Upload möglich.





XPERIA X10: Screenshots

20 07 2010

Ab und an würde man gerne mal einen Screenshot von seinem Telefon machen. Hat man ein jetzt ein iPhone oder ein Wave geht es recht einfach mittels einer Tastenkombination.

Bei Android-Telefonen hat man es da schwieriger. Wenn man in den Android Market schaut, finden sich Apps die Screenshots anfertigen – doch man benötigt immer ein Android auf dem man Root-Rechte hat. Von Haus aus hat man diese aber nicht. Doch halt!  Sich die Root-Rechte zu besorgen, ist nichts was ein unerfahrener Nutzer mal eben auf die Schnelle macht.
Bestimmte Anbieter sehen in solch einem Vorgehen sogar einen Eingriff am Handy der die Garantie nichtig macht. Motorola verhindert es beim Droid sogar gänzlich. Der Versuch führt dazu, dass das Handy unbrauchbar wird.

Somit muss eine Möglichkeit her, Screenshots ohne Veränderungen am Handy zu erstellen. Dies geht auch mit einem kleinen Umweg über einen Computer. Auch wenn es viel aussieht, lasst euch nicht abschrecken, das meiste ist eine einmalige Angelegenheit. Wenn die Software erst einmal auf dem Rechner installiert ist, kann man recht schnell und einfach die Screenshots erstellen.

Ihr benötigt folgende drei Pakete:

Wenn ihr alles herunter geladeden habt, installiert als erstes das Java SDK, anschließend entpackt ihr das Android SDK und führt das Setup aus. Solltet ihr Probleme oder Fragen zum Android SDK haben, schaut euch bitte Installationsanleitung an.

Nun müsst ihr das USB-Debugging des X10 aktivieren.  Geht dazu in das Einstellungsmenü, wählt dort Anwendungen -> Entwicklung aus. In diesem Einstellungsdialog aktiviert ihr das Kästchen USB-Debugging.

Wenn ihr mit aktiviertem USB-Debugging das X10 per USB an euren PC anschließt, erkennt Windows ein neues Gerät für welches es aber keine Treiber findet. Hierzu wählt ihr die manuelle Angabe des Suchpfades aus und wählt dort den Pfad aus, unter dem ihr die Treiber für das X10 entpackt habt. Windows installiert nun den Treiber und ihr könnt im Anschluss im Gerätemanager sehen, dass ein Sony Ericsson sa0101 gefunden wurde.

Dies waren die einmaligen Vorbereitungen. Um jetzt einen Screenshot zu erstellen, startet “ddms.bat”, welche ihr  im Ordner “tools” des Android SDKs findet. Diese Batchdatei startet ein Programm namens Dalvik Debug Monitor. Wählt nun innerhalb des Programms Device –> Screen capture aus der Menüleiste aus. Alternativ könnt ihr auch STRG + S drücken.

Es öffnet sich ein Fenster welchen den Screenshot anzeigt. Dort könnt ihr das Bild auf Knopfdruck drehen “Rotate” – dies ist hilfreich bei Screenshots im Querformat. Ein Klick auf “Save” speichert den Screenshot auf der Festplatte





Sony Ericsson XPERIA X10: Der erste Eindruck.

30 06 2010

Unverhofft kommt oft. Hier schon der nächste Handy-Test. Diesmal in der Mangel: ein Sony Ericsson XPERIA

Von der trnd AG, einem Unternehmen für Mundpropaganda-Marketing, habe ich leihweise ein XPERIA bekommen um es auf Herz und Nieren zu testen.

Näheres zu trnd findet ihr unter “Was ist trnd?”.

Weder trnd noch Sony Ericsson bezahlen mich für diesen Test.
Ich habe einfach das Handy bekommen um darüber zu berichten. Wie immer wenn ich über ein Produkt schreibe, werde ich euch nicht das Blaue vom Himmel erzählen oder euch etwas zusammen lügen. Damit ist keinem geholfen. Ich möchte euch die Stärken und Schwächen eines Produktes aufzeigen und euch durch meine Erfahrungen mit dem Gerät aufzeigen für welche Zwecke es besser und für welche eher weniger geeignet ist.

Copyright by Sony Ericsson

Seit 5 Tagen nutze ich jetzt das XPERIA . Ich wollte bisher noch keinen Blogbeitrag schreiben, da ich mich erst genauer mit dem Handy auseinander setzen wollte.

Was sofort beim Auspacken auffällt, ist das riesige 4 Zoll Display. Hierbei handelt es sich um ein TFT-Display. Es ist nicht Multitouchfähig – was allerdings kein Beinbruch ist. Man muss sich ja nicht immer die Finger verrenken nur um ein Bild zu zoomen.
Die Farben auf dem TFT sind gut, im Freien, bei strahlendem Sonnenschein, verliert das Handy allerdings ein wenig von seiner Brillianz. Hier würde ein OLED-Display besser abschneiden, doch auch dieser Punkt ist verschmerzbar.

Trotz der beachtlichen Größe ist das XPERIA ein Leitgewicht – es bringt nicht einmal 140 Gramm auf die Waage, laut Datenblatt sind es 135 g, mit meiner Küchenwaage komme ich auf 137 g – eine Abweichung die man auf die (Un)Genauigkeit der Küchenwaage schieben kann.

Verfügbar ist es in  zwei Farben.
Männer würden es einfach als Schwarz und Weiß bezeichnen – die genauen Farbnamen sind allerdings “Sensuous Black” und “Luster White”.

Der 1 GHz-Prozessor macht dem Android 1.6 Betriebssystem Beine und sorgt für eine schnelle Reaktion des Handys und seiner Anwendungen.
Wie von einem aktuellen Handy gewohnt beherrscht das XPERIA allerlei um mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen, da wären z.B. Bluetooth, UMTS/HSDPA, GSM/GPRS/EDGE, WLAN und USB.

Die eingebaute Kamera hat, ziemlich untypisch für Sony Ericsson, keinen Schieber vor der Linse – sie ist nur ein wenig versenkt im Gehäuse untergebracht.
Die 8,1 Megapixel Auflösung der Kamera ergeben bei ausreichendem Umgebungslicht sehr gute Bilder. Ein Kameralicht unterstütz die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen, neigt aber ein wenig zur Überbelichtung der Bilder.
Der Bildstabilisator liefert auch bei zittrigen Händen scharfe Fotos. Ein nettes Gimmick ist die Gesichtserkennung, die beim Fokussieren hilft.

Direkt auf dem Hintergrund des Standby-Bildschirms des Xperia findet man ein Kästchen mit dem letzten Timescape Eintrag.
Timescape? Was ist das nun wieder?
Timescape ist eine Anwendung von Sony Ericsson die versucht, jegliche Kommunikation an einem Ort verfügbar zu machen. Mein- und StudiVZ, Twitter, Facebook, Mails, SMS, MMS und E-Mails. Alles wird auf kleine virtuelle Karteikärtchen geschrieben, die chronologisch geordnet sind. Oben ist das Neuste, unten das Älteste.
Eine interessante Funktion, die ich gerne mal nutze, da man dort die zeitlichen Abfolgen genau sehen kann. Zum Twittern allerdings nutze ich eine App aus dem Android Market die einen erweiterten Funktionsumfang besitzt.

Der Akku des XPERIA hält bei normalem Gebrauch ausreichend lange, bei extensivem Gebrauch allerdings hat das Sony Ericsson wie alle anderen mir bekannten Handys ein kleines Kapazitätsproblem. Man sollte nicht den ganzen Tag via UMTS twittern, Mails senden und empfangen und gleichzeitig noch Webradio hören.

Doch für den Otto-Normal-Smartphoner reicht die Akkukapazität aus, alle Anderen müssen den Akku zwischendurch wieder befüllen. Dies geht recht schnell. Interessant ist das Netzteil zum Laden – es hat kein Kabel für das Handy sondern nur eine USB-Buchse. In diese wird das USB->MicroUSB Datenkabel gesteckt und darüber das XPERIA geladen.

Dank Android-Betriebssystem ist das Handy nahezu unbegrenzt mit Software erweiterbar. Jedoch sollte man wissen, was man sucht. Sich durch den kompletten “Market” zu wühlen ist ein wenig mühsam.

Insgesamt bekommt das Sony Ericsson XPERIA X10 von mir 8 von 10 möglichen Punkten.

Dies wird nicht der einzige Bericht über das Handy gewesen sein, in den nächsten Tagen folgen weitere. Ich werde Fotos und Videos zur Verfügung stellen, damit ihr die Qualität der Kamera beurteilen könnt, ich werde darüber berichten, wie sich das XPERIA im Alltag schlägt und ich werde Empfehlungen für Apps aussprechen.





Samsung Wave: Der erste Eindruck

24 06 2010

Nach den ersten 24 Stunden Nutzung ein erster Bericht über das Samsung Wave.

Ich werde hier nicht alle Daten des Telefons herunter beten – dafür gibt es die Produktdetails bei Samsung. Ich gehe hier nur auf Sachen ein das Wave von anderen Telefonen unterscheidet oder wo das Samsung etwas bieten kann, was andere nicht haben.

Schon beim ersten Anschalten ist man von dem OLED-Display erstaunt. Die Farben sind wirklich brilliant, das Bild ist hell und selbst bei Sonnenlicht erkennt man alles – allerdings muss dafür die Helligkeit des Displays auf eine hohe Stufe geschalten werden. Somit ist der Verdacht, das Samsung könnte ein Schminkspiegel sein entkräftet. Dieser kommt auf, wenn man Samsung im ausgeschaltenen Zustand in den Händen hält.

Wie bei anderen bekannten Mobiltelefonen lässt sich viel mit Gesten steuern. So werden Inhalte beispielsweise mittels zwei Fingern gezoomt. Finger auseinander zoomt heran, die Finger zusammen schieben zoomt heraus. Auch bekannt von anderen Geräten ist die Möglichkeit der Screenshoterstellung. Dazu wird die “Tasten sperren”- und die Menütaste gleichzeitig gedrückt.

Die Bedienung ist wahnsinnig flott – was dem 1 GHz Prozessor geschuldet ist. Obwohl Samsung gerne an der Megapixelschlacht teilnimmt, hat das Wave “nur” 5 Megapixel. Doch auch hier ist die Qualität überraschend gut.

Was die Benutzeroberfläche angeht, erinnert das Samsung doch sehr an eine Mischung aus HTC-Handy und iPhone. Die Apps sind auf mehreren Screens angeordnet, die sich durch Fingerwisch weiter schalten lassen. Die Leistung des Prozessors und des Displays kann man sich mit dem Spiel “Asphalt 5″ vor Augen führen lassen.

Mitgeliefert wird eine doch recht bescheidene 1 GB-MicroSD-Karte. Diese ist auch schon mit Kartenmaterial für ein Navigationssystem recht gefüllt. Alleine die Karte für Deutschland nimmt über 600 MB ein, mitgeliefert wird Kartenmaterial für DACH.

Das beigefügte Headset wird über eine 3,5 mm Klinkenbuchse angeschlossen – man kann also auch seine eigenen Kopfhörer zum Musik hören nutzen. Doch auch Samsungs InEar-Stöpsel geben einen guten Klang ab. Über Bluetooth welches in Version 3.0 an Bord ist, lässt sich ein schnurloses Headset oder schnurlose Kopfhörer anschließen – diese werden nicht mitgeliefert.

Wer gerne Webradios hört, schaut allerdings in die Röhre – es wird keine App mitgeliefert um Streams aus dem Netz zu schauen. Der interne Browser unterstützt auch kein Flash über welches man einige Radios empfangen könnte.  Doch der eingebaute Musikplayer kann mit den gängigen Dateien gefüttert werden. Auch einem Podcast-Download steht nichts im Wege. Dank HSDPA und WLAN muss man hier auch nicht all zu lange warten, voraus gesetzt natürlich, die Verbindung ist verfügbar.

Wer seine UMTS-Verbindung gerne an einem anderen Gerät nutzen möchte hat mehrere Möglichkeiten. Per USB oder Bluetooth gekoppelt dient das Wave als Modem. Sehr einfach gestaltet sich auch die Verbindungsnutzung per WLAN. Im Wave aktiviert, stellt es für bis zu drei Geräte ein Ad-Hoc-Netzwerk bereit, die dann via WLAN gehen können.
Ebenfalls über WLAN können Bilder, Videos und Musik wiedergegeben werden. Dazu dient die AllShare genannte Funktion die die Wiedergabe an dlna-fähigen Clients ermöglicht.

Doch es gibt nicht nur positives. So kann sich das Wave auch gerne einmal “verschlucken”. Es ist kein Android oder Windows Mobile als Betriebssystem vorhanden sondern Bada. Samsungs eigene Interpretation eines Linux für Mobiltelefone. Vom Linux bekommt man nichts mit. Es gibt auch keinen Zugriff auf eine Konsole oder ähnliches. Bisher existiert auch noch kein Hack der dieses ermöglichen würde. Laufen zu viele Anwendungen parallel, das Wave ist multitaskingfähig, geht dem Wave der Arbeitsspeicher aus. Dann müssen erst Anwendungen geschlossen werden, bevor man es weiter nutzen kann. Bei zu exzessiver Nutzung des Multitaskingangebots hat das Wave scheinbar Probleme damit den Arbeitsspeicher wieder frei zu geben. Selbst bei nur noch einer einzigen App die läuft wird gemeckert. Das Einzige was dann noch hilft, ist Aus- und Wiedereinschalten.

Großen Wert legt Samsung auf die Einbindung sozialer Netzwerke. So sind Clients für Twitter,  Facebook und MySpace vorinstalliert, wobei der Twitterclient allerdings nur geringe Anforderungen erfüllt und keine automatische Aktualisierung der Timeline bietet. Da ich keinen MySpace-Account habe, kann ich nichts über diesen Client schreiben. Die Facebook-App reicht für die Grundfunktionen aus.

Bilder kann man direkt vom Wave aus zu Flickr, Facebook, MySpace, Photobucket, Picase, Bebo, Fotki und Hyves hochladen.

Für YouTube gibt es eine Verknüpfung, diese startet den internen Browser – dieser stellt die mobile Webseite von YouTube da. Videos werden dann auf das Handy übertragen und dort mit einem Mediaviewer abgespielt.

Weitere Apps können aus Samsungs Appstore geladen werden. Es gibt dort schon einige Anwendungen und die Zahl wächst stätig. Dazu trägt auch Samsungs App-Wettbewerb bei. Samsung spendiert für 300 Programmierer Preise im Gesamtwert von 2,7 Mio. USD.

Ein Wermutstropfen ist allerdings die Synchronisierungsmöglichkeit. Das Wave kann mit Google synchronisiert werden und auch mit Outlook. Die Software zum installieren von Apps, Übertragen von Bildern, Videos und anderen Daten läuft allerdings nur unter Windows und hört auf den Namen “Kies”. Immerhin lässt sich der USB-Modus auf “Massenspeicher” umstellen – dann werden zwei Laufwerke zur Verfügung gestellt – der interne Speicher und die Speicherkarte. Jedoch darf dazu keine App aktiv sein – dann wird nichts bereit gestellt. Immerhin ist das Samsung so freundlich zu waren, dass man seine Apps bitte beenden soll.

Was auch ziemlich nervt, zumindest wenn man nicht die ganze Zeit auf Englisch schreibt ist die Texteingabe. Es gibt eine virtuelle Tastatur – die auch groß genug ist. Allerdings bietet sie keine Umlaute an. Umlaute können nur geschrieben werden, wenn man die automatische Texterkennung aktiviert. Dann tippt man: “Hauser” und das Wave bietet “Häuser” als  Wort an. Eine weitere Möglichkeit, ist wie beim iPhone, das länger gedrückt halten der Buchstaben.

Alles in allem aber ein gutes Telefon und hinsichtlich Gewicht, Leistung und Größe definitiv ein ernst zunehmender Konkurrent für iPhone und Android-Handys. Die Kritikpunkte könnte Samsung mittels einem Firmwareupdate bzw. Sync-Software für andere Betriebssysteme beseitigen.








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