Kein Kaffee ist auch keine Lösung.

15 07 2008

Nicht jeder trinkt gerne Kaffee, manch einer bevorzugt Tee oder aber trinkt nichts von beidem.

Wer heute unterwegs, neudeutsch to-go, einen Kaffee will, sieht sich einem Dschungel von Begriffen ausgesetzt. Was es nicht alles an Varianten gibt. Man kann schier verzweifeln. Ich will einfach einen schwarzen Kaffe - ich lass mir nix weiß machen - mit Zucker - ich bin ein ganz süßer ;)

Wie dem auch sei - als gestandener Informatiker brauche ich meinen Kaffee. Nicht to go sondern to drink. Je mehr desto besser!

Schließlich heißt es ja nicht umsonst das Programmierer Kaffee in Code umwandeln. Dies habe ich ja schon kurz im Beitrag Klischeeerfüllung erwähnt.

Bei meinem Arbeitgeber gibt es genug “Leihtassen” doch die gefallen mir alle nicht. So wie (fast) jeder in meinem Büro seine “Privattasse” besitzt, habe auch ich meine Tasse, veredelt von Frau Gräfin. Am Boden der Tasse war noch zu sehen - doch das ist weg gerührt. Der Rest hält dank Einbrennen erstaunlich gut.

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Da ihr nun meine Tasse kennt, würde mich interessieren, wie eure Tasse aussieht aus der ihr eure tägliche Energie bezieht. Deswegen schmeiße ich mal ein Stöckchen in die Blogosphäre.

Besonderes Interesse habe ich an den Tassen von:

Solltet ihr keine Tasse haben / nutzen, dann eben euer Lieblingstrinkgefäß. Sei es ein Trinkhorn oder direkt aus der Flasche oder was auch immer :)

Natürlich darf auch jeder andere mitmachen der das Stöckchen fängt.





Ig-Nobelpreis

11 04 2008

Es ist immer wieder erstaunlich was man doch alles erforschen kann.

Wer viel misst, misst mist heißt ein alter Spruch den sicherlich jeder schon mal gehört hat. Wer der Urherber ist weiß ich leider nicht, doch könnte dieser Spruch auch: “Wer viel forscht, forscht mist” heißen ;)

So wie es den Nobelpreis und den alternativen Nobelpreis gibt, gibt es auch den Ig-Nobelpreis. Ig steht für Ignoble, in’s Deutsche übersetzt heißt das niedrig, schachvoll, unwürdig. Somit ist der Ig-Nobelpreis so etwas wie die Goldene Himbeere der Wissenschaft.

Dieser Anti-Nobelpreis wird genauso wie die der Nobelpreis im Oktober jeden Jahres verliehen. Erstmals geschah dies 1991. Jedes Jahr werden mehrere Ig-Nobelpreise verliehen, jeweils in unterschiedlichen Kategorien, wie z.B. Medizin, Frieden, Physik, Chemie aber auch Themen wie Linguistik, Ornithologie oder Volksgesundheit werden abgedeckt.

Es kann aber nicht jeder Spaßvogel diesen Ig-Nobelpreis bekommen, es muss sich wirklich um wissenschaftliche Forschungen halten. Wichtig ist aber das diese Entdeckung bzw. Arbeit nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte. Ebenso muss das Thema neu sein, also nicht schon von anderen veröffentlicht worden sein.

Über die Jahre hinweg hat die Verleihung des Ig-Nobelpreises mehr und mehr Zuschauer gewonnen. Inzwischen sind die Laudatoren sogar echte Nobelpreisträger. Viele Ausgezeichnete lassen sich den Spaß nicht nehmen und erscheinen persönlich um ihren Ig-Nobelpreis in Empfang zu nehmen. Allerdings sollte man keine Papyrophobie (Angst vor Papier) haben - die Preisträger werden beim Betreten der Bühne mit Papierfliegern beworfen.

Wie skurril die Forschungsarbeiten sind zeigen folgende Gewinner, die jeweils nur einen Auszug des jeweiligen Jahres darstellen:

  • 1991

Robert Klark Graham - Biologie - baute eine Samenbank mit dem Namen “Repository for Germinal Choice” auf, nur Nobelpreisträger und Olympia-Teilnehmern dürfen Spenden. (ob ich Ig-Nobelpreisträger spenden dürfen?)

  • 1992

Ivetta Bassa - Chemie - Synthese blauer Götterspeise (Wer isst blaue Götterspeise, nach was soll die schmecken?)

  • 1993

F. Nolan, Thomas J. Stillwell und John P. Sands, Jr - Medizin - Akutes Management von in Reißverschlüssen eingeklemmten Penis. (Autsch!)

Corentin Louis Kervran - Physik - Er ist der Meinung das Kalk der Eierschalen stellt ein Huhn durch kalte Fusion her. (Ich glaub der Mann litt an kaltem Hirn ;) )

Robert W. Faid - Mathematik - die Kalkulation der exakten Wahrscheinlichkeit (710.609.175.188.282.000 zu 1), dass Michail Gorbatschow der Antichrist ist

  • 1994

Bob Glasgow, Texanischer Senator - Chemie - um Drogenherstellung zu verhindern erließ er 1989 ein Gesetz, das jeglichen Kauf von Bechern, Flaschen, Reagenzgläsern und anderen Laboratorieneinrichtungen bewilligungspflichtig machte (regieren wie Flasche leer?)

Southern Baptist Church Alabama - Mathematik - es wurde für jeden Bezirk des Staates zu berechnet, wie viele Menschen in die Hölle kommen und im Fegefeuer schmoren, wenn sie ihre Sündenregister nicht durch Buße bereinigt haben. (Da fällt mir der Text des Bloodhoundgang Liedes Fire Water Burn ein)

  • 1995

John Martinez - Ernährung - entwickelte Kopi Luwak. Hierbei handelt es sich um den teuersten Kaffee der Welt. Die Kaffeebohnen werden von Fleckenmusangs, einer Schleichkatzenart, gefressen und anschließen ausgeschieden. (Der Lieblingskaffee von Charlotte Roche?)

  • 1996

Harald Moi & Ellen Kleist - Volksgesundheit - warnten in einem medizinischen Bericht vor der Gefahr, dass Gummipuppen Gonorrhöe übertragen können (Wie kommt man auf so ein Thema?)

George Goble - Chemie - Weltrekordhalter im Grillentzünden, nach nur drei Sekunden hatte er sein Ziel erreicht. Er verwendete handelsübliche Holzkohle und den “Grillanzünder” flüssigen Sauerstoff (Hat wohl zu viel Tool Time geschaut, ich werd ihn mal zu meiner nächsten Grillparty einladen)

  • 1997

Francis X. Brennan, Jr. & Carl J. Charnetski - Medizin - Fahrstuhlmusik beugt Erkältungen vor (Gibts ab jetzt Fahrstuhlfahren auf Rezept?)

  • 1998

Dr. Mara Sidoli - Literatur - erstellte die Arbeit “Farting as a defence against unspeakable dread” auf Deutsch: Furzen als Verteidigung gegen unaussprechliche Furcht (Man kann jeden vor dem man sich fürchtet in die Flucht schlagen)

  • 1999

Charlotte und George Blonsky - Apparatemedizin - haben ein Geburtshilfegerät erfunden, US-Patent-Nummer 3.216.423, die Frau wird auf einen Tisch geschnallt, dieser Rotiert dann bei hoher Geschwindigkeit (und wer fängt das Baby dann auf? Da kann die Frau auch gleich ihr Kind auf dem Rummelplatz bekommen)

British Standards Institution - Literatur - die Norm für das korrekte Aufbrühen von Tee, sechs Seiten stark (bis man sich das durchgelesen hat, hat der Tee zu lange gezogen - großes Kino)

So, damit endet die Liste fürs Erste. Den zweiten Teil, die Jahre 2000 bis 2007 folgen in einem zweiten Post, sonst wird es hier zu viel.





Sun heizt mein Kaffee.

20 09 2007

PäckchenIch habe beim Gewinnspiel des letzten Heldenfunks mitgemacht.

PäckchenIch hab sogar was gewonnen! Eine USB-Heizplatte. Damit kann ich meinen Kaffee warm halten - einfach so das braune Gold auf die Platte gießen?

Naja, das geht nicht! Also gab es gleich noch eine doppelwandige Java-Tasse, Design “Brushed Alu” dazu.

Päckchen
Eigentlich wäre das Paket schon am 14. da gewesen - doch da war ich im spontanen Kurzurlaub.

Päckchen
Heute morgen dann endlich zur Post und das Päckchen geholt - es gab auch gleich noch ein OpenSolaris-Shirt.

Päckchen

Der Kaffee wird super warm gehalten - dank heldenhaften 58 Grad Celsius (mit IR-Thermometer gemessen) auf der Plattenoberfläche.

PäckchenFür alle die mehr Power an so einen Kaffeeheizer geben… fertig ist der USB-Grill.

Wobei ich eher glaub das es die Platte zerlegt bei der Leistung die anliegen könnte.

Hmm, wie komme ich eigentlich auf so nen Schwachsinn?! Was bringt ein Monsteranschluss wenn die Platte nicht mehr zieht? Mein Rechner zieht ja auch keine 16 Ampere aus der Schuko-Dose obwohl sie anliegen…





Wake me up!

10 08 2007

Wer kennt den Slogan nicht: “xyz macht müde Männer munter” - ich gehöre aber nicht zu den Leuten die gerne Schlumpfenpisse oder frisch gepresste Gummibärchen trinken.

Ein guter Kaffee ist besser als ein roter Bulle, fliegende Pferde oder sonstiges Gesöff.

Wenn es etwas Kaltes sein soll, habe ich mir immer die gute Afri-Cola gegönnt. Mit 25 mg Koffein pro 100 ml nicht zu verachten und genauso viel wie manch Energiedrink - nur einige wenige kommen über den Wert drüber hinaus.

Leider war gestern die Afri-Cola ausverkauft - was tun?

Da bin ich auf Coff & Co gestoßen. Eine Art Cola-Kaffee. Laut Flaschenaufdruck: “COffee meets COla - COffein, das fetzt!”.

Hier sind allerdings nur 16 mg Koffein pro 100 ml enthalten, also weniger im Vergleich zu anderen Muntermachern. Allerdings steht eine Warnung drauf, dass es nicht für Kinder geeignet ist und ein Liter soviel Koffein wie 3 Tassen Espresso hat.
Klingt schon mal viel versprechend. Der Geruchstest bringt nichts neues zu Tage, riecht wie eine Cola mit nem Schuß Kaffee.

Dann der Geschmackstest: Erst schmeckt es wie eine x-beliebige Cola, doch dann macht sich der Kaffeegeschmack breit der auch noch etwas nachwirkt. Vergleichbar ist es wenn man während dem Trinken einer normalen Cola noch ne Kaffeebohne kaut.

Die subjektive Muntermachwirkung ist enorm: man kommt sich vor wie Asterix nach nem Schluck aus seiner Zaubertrankflasche. Es macht wirklich munter, allerdings nicht so sehr wie ein Kaffee in dem der Löffel steht oder andere Aufputscher.

Eins sei noch gesagt, wer keinen bzw. keinen starken Kaffee mag, dem sei abgeraten!

Mein Fazit: Für mich ist es kein Getränk für jeden Tag aber ich kann es echt empfehlen es mal zu probieren.