Happy Sysadmin Day 2009

31 07 2009

Ich wünsche allen Admins und Administratösen einen erholsamen und daufreien Sysadmin Day 2009. Zum 10. Mal dürfen wir nun diesen erwürdigen Tag begehen.

Vielleicht habt ihr ja das Glück und bei euch steht die Sonderedition der Sun E10k im Keller – wenn ja, bedient euch.Sun E10k Bier





Twitter – Twibble Mobile

30 07 2009

Twibble LogoEin weiterer Beitrag in meiner Sammlung der Twitterbeiträge.

Lange habe ich nach dem passenden Twitter Client gesucht. Auf dem „normalen“ Rechner ist es ohne wenn und aber Twitterfox. Doch was soll ich nutzen wenn ich unterwegs bin? Ich habe kein iPhone und auch kein Blackberry. Beides schicke und auch nette Gadgets doch man muss nicht alles haben.

Doch ein Handy nenne auch ich mein Eigen.  UMTS-Flatrate sei dank, brauche ich mir auch keinerlei Gedanken um Datenvolumen und / oder Verbindungszeiten  zu machen. Doch wie nun twittern?! Die internen Browser der Mobiltelefone sind im Normalfall für nichts zu gebrauchen. Vielleicht mal eben ne Bahnverbindung bei der Bahn raus suchen – aber selbst das grenzt schon an Masochismus.

Nun unterstützt (fast) jedes Handy inzwischen Java. Mal mehr, mal weniger. Doch solche Handys können mit einem Twitter Client nachgerüstet werden. Mein erster Versuch war TinyTwitter. Annehmbar aber mit Problemen und nicht sonderlich komfortabel. Das störende an TinyTwitter ist allerdings, dass es bei Tweets mit deutschen Umlauten zu Problemen kommt, mehrere Zeichen verschluckt werden etc. pp.

Auf meiner weiteren Suche habe ich Twibble Mobile entdeckt, welches ich jetzt schon seit einigen Programmversionen in Benutzung habe und auch schon anderer Twitternasen für begeistern konnte.

Twibble, ein feines Stück Software, nicht in einem amerikanischen Hightech-Schmelztiegel (Garage) entstanden sondern in Deutschland.

Twibble, der Client der Tweets, Replies und Direkt Messages in übersichtlichen voneinander getrennten Ansichten zeigt, Suchen abspeichern und auch mehrere durchführen kann und sogar dabei hilft Bilder bei Twitpic.com oder Mobypicture.com hochzuladen.
Da es allerdings keine einheitliche Hardware bei den Mobiltelefonen gibt, kann es sein, dass der Bilderupload nicht überall funktioniert.

[update 20090806]

Nachdem ich bei Mobypicture.com gesehen hatte, dass man dort auch Videos hochladen kann überlegte ich mir ob Twibble da mit spielt. Gesagt getan. Ein kurzes Video mit dem Handy erstellt und beim Tweet in Twibble via „Attach Picture“ einfach das Video ausgewählt. Siehe da: es funktionierte. Danke!

Nun kann ich auch mobil Videos hochladen. Twibble ist für mich echt der beste mobile Twitterclient!

[/update]

Probleme und Anmerkungen sind im Blog zu Twibble Mobile perfekt untergebracht. Es wird versucht schnell zu helfen und Probleme werden nicht ignoriert sondern angegangen und beseitigt.

Es gibt nur zwei kleine Dinge die ich bei Twibble verbessern würde.

  1. Es wäre angenehm wenn man in Twibble mehrere Twitter-Accounts hinterlegen könnte. Diese müssen nicht einmal permanent abgefragt und mit aktualisiert werden. Allein die Möglichkeit per Einstellungsdialog zu wählen: jetzt nutze bitte Account A zum Twittern und jetzt nutze Account B wäre angenehm
  2. Die Möglichkeit eine Zeitzone einzustellen. Einige javafähige Mobiltelefone haben ein Problem bei Twibble, es werden dann zwar die Tweets angezeigt doch die Zeit stimmt nicht. Leider kann man in diesen Fällen nicht einfach eine Zeitkorrektur, wie beispielsweise +3 h oder -5h angeben, mit der Twibble selbst korrigierend eingreift.

Alles in allem ist Twibble Mobile aber absolut empfehlenswert und ich werde jedenfalls ein treuer Nutzer bleiben.

Sollte mir Thilo, der geniale Kopf hinter Twibble mal begegnen, verspreche ich ihm hiermit ein Bier, sollte er Antialkoholiker sein, so gibt’s eine ordentliche #tasskaff :)

In diesem Sinne, fröhliches twibblen.





Gewinner-Typen.

11 02 2009

Die Vorratsdatenspeicherung sammelt Daten am laufenden Band. Der Online-Trojaner tut auch einiges um Datensammler zu befriedigen. Doch wir müssen uns keine Sorgen machen. 1984 ist nur eine Geschichte.

Sagt zumindest unser aller Freund Wolfgang Schäuble. Unsere Daten sind sicher. Auch der elektronische Personalausweis mit all seinen Daten die er enthält ist sicher.

Einfach alles.

Behauptet zumindest Wolfgang.

Dass er es wirklich Ernst nimmt, dass die Bevölkerung sich Sorgen macht sehen wir an seinem Internetauftritt.

Hier wird immer wieder alles getan, damit sich „böse Menschen“ an seiner Präsenz austoben und somit den Rest links liegen lassen. Mehr als nur einmal war Schäuble in den Schlagzeilen da sein Auftritt so sicher ist wie das Briefgeheimnis auf einer Postkarte.

Diesmal war Typo3 dran schuld und ein toller Passwort-Hash – 39e8c8f7eeec9f73f7627154fb50f128.

Jetzt gibt es mehrere Wege einen Hash zu knacken. Brute-Force, doch das benötigt Rechenzeit. Doch wir haben keine Zeit – es soll ja schnell gehen. Wie wäre es mit Rainbow-Tables? Bei dem Wetter draußen gibt es sowieso keinen Regenbogen und außerdem… bis ich mir ne Rainbow-Table gebastelt hab, vergeht auch Zeit.

Fragen wir doch unsere geliebte Datenkrake: gewinner!

Welcher Administrator auch immer das war, diese Nachricht ist nur für dich: Begib dich nicht über Los, spende dein Monatseinkommen, begib dich direkt in die Volkshochschule, gib dein Diplom, Gesellenbrief oder was auch immer ab und lass ab jetzt die Finger vom Rechner.

Sicherere Passwörter findet man nicht im Duden!





Linux-Sleeptimer

30 01 2009

Hier ein kleiner Tipp für Linux-Neulinge oder Konsolen-Unkundige.

Nichts wirklich Neues aber trotzdem wissenswert.

Ich wurde von einem Windows-Umsteiger gefragt ob es denn ein Tool gibt welches er sich installieren könnte, um einen Sleep-Timer zu realisieren. Er möchte Abends gerne Podcasts oder Hörbücher hören oder mal einen Film schauen. Dabei schläft er immer ein, möchte aber den Laptop nicht die ganze Nacht laufen lassen. Unter Windows hätte er sich ein Programm installiert, welches den Laptop nach einer bestimmten Zeitspanne automatisch runter fährt.

Unter Linux ist garkein Tool erforderlich.

Es reichen vorhandene Bordmittel. Folgender Befehl in der Konsole eingegeben fährt den Rechner in 45 Minuten herunter:

shutdown -h +45

Natürlich kann man die Zeit beliebig wählen.





Harmonische Bedienung.

27 01 2009

Ein weiteres Gadget hat in den Technikzoo Chaosblog Einzug gehalten.

Seit einiger Zeit war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit die ganzen verschiedenen Fernbedienungen aus dem Wohnzimmer zu entfernen und nur noch eine Einzige zu nutzen. Das Problem an der Sache sind meine Anforderungen gewesen. Die neue Fernbedienung sollte zwar universell sein aber auch mit allen meinen Geräten zusammen arbeiten.

Hier stellt ein grausames Gemisch der verschieden Marken ein Problem dar. Außerdem wollte ich bei meiner Stereoanlage nicht auf die Möglichkeiten verzichten, den CD-Wechsler aus der Ferne zu bedienen oder aber die Menüs von Fernseher und Receiver mit der universellen zu steuern. Auch sollte die Neue Makros unterstützen.

Allein für so eine triviale Aufgabe wie fern sehen, benötigte ich bisher drei Fernbedienungen! Will ich fern sehen, muss ich logischerweise den Fernseher anschalten, dank Schüssel auf dem Balkon auch noch den Receiver aktivieren und für den passenden Klang die Anlage anschalten und den externen Eingang zu aktivieren. Ein weiterer, nicht zu verachtender Punkt, den Man(n) beachten muss, wenn er kein Junggeselle mehr ist: den WAF (Woman acceptance factor). Eine schnöde unifarbene, womöglich noch klobige Bedienung wird den Haussegen nicht fördern, dagegen sind Frauen ganz aus dem Häuschen wenn die Fernbedienung ähnlich zart geformt ist, wie sie selbst.

Mit dem ganzen Fernbedienungschaos ist jetzt endgültig Schluss!

Eine Harmony 525 von Logitech hat es geschafft von mir adoptiert zu werden. Logitech ist für mich eine Marke, mit der ich eigentlich nur gute Erfahrungen habe. Die Fernbedienung hat griffige Tasten, ein beleuchtetes Display, unterstützt bis zu 10 Geräte und besitzt die Möglichkeit Makros zu hinterlegen. Auf den ersten Blick interessant ist der MiniUSB-Anschluss mit dem die Fernbedienung bequem am Rechner konfiguriert wird, anstelle irgendwelche Codes eintippen zu müssen ohne sich sicher zu sein, welcher denn nun der Richtige ist. Doch hier patzt Logitech ein wenig.

Die Idee, die Gerätedatenbank online aktuell zu halten ist super – doch die Umsetzung ist eher etwas für den versierteren Anwender. Die Konfigurationssoftware ist eigentlich nichts anderes als ein aufgebohrter Webbrowser. Jede Aktion mit der Ausnahme des Aufspielens der neuen Einstellungen geht über das Netz. Diejenigen die keine schnelle DSL-Leitung haben, müssen wohl oder übel mehr Zeit beim Konfigurieren einplanen. Für die erste Konfiguration veranschlagt Logitech 45 min in der Dokumentation die der Fernbedienung beiliegt. Wobei Dokumentation eigentlich übertrieben ist. Es handelt sich um ein Faltblatt auf dem in 8 Schritten erklärt wird, wie man die Fernbedienung an den Rechner bekommt. Den Rest muss der Anwender selbst ausprobieren. Die Codes die für Unmengen an Geräten zu finden sind, sind leider nicht immer korrekt. So kommt die Fernbedienung nicht auf Anhieb mit meiner Stereoanlage und meinem Fernseher klar. Die angegeben 45 min. von Logitech sind aber auch stark untertrieben. Wer alle Funktionen der alten Fernbedienungen herüber retten will und gar noch Makros nutzen möchte, brauch viel mehr Zeit.

Doch dies ist kein Grund die Harmony gleich wieder zu entsorgen. Mit Hilfe der alten Fernbedienung kann man die Logitech programmieren. Diese ist lernfähig, zur Erkennung des gedrückten Codes muss sie allerdings an den USB-Anschluss angeschlossen werden und die orginale Fernbedienung auf den Sensor am unteren Ende der Harmony zeigen. Dies ist recht umständlich und zeitraubend, doch die Mühe lohnt sich.
Die Aktionen die man definieren kann erleichtern einem den Umgang mit seinen Multimediageräten erheblich.

Für einen Anwender, der weiß wie man mit dem Computer umgeht und auch bereit ist Zeit in die Konfiguration zu investieren, ist die Harmony eine empfehlenswerte Fernbedienung. Allen Anderen würde ich eher von der Harmony abraten.





XP-Variante.

5 11 2008

Ich stand vor der Aufgabe in einem C#-Programm zwischen Windows XP Home und Windows XP Professional unterscheiden zu können. Für die Unterscheidung unterschiedlicher Windows Versionen nützliche Systemvariablen lassen sich leider nicht nutzen und auf eine Funktion der „kernel32.dll“ wollte ich nicht zurück greifen sondern so weit es geht innerhalb des .Net-Frameworks bleiben.

Doch auch hier gibt es Hilfe. Einfach die Referenz zu System.Management erstellen und eine neue Using-Zeile einfügen:

using System.Management;

Nun kann man auf die benötigten Daten zugreifen. Die folgende Funktion gibt einen String zurück, der bei XP Home „Windows XP Home“ und bei Prof. „Windows XP Professional“ heißt.

string getOS_Caption()
{
   string tmp;
   ManagementObjectSearcher searcher = new ManagementObjectSearcher("SELECT caption FROM Win32_OperatingSystem");
   tmp = "";
   foreach (ManagementObject obj in searcher.Get())
     tmp = obj["caption"].ToString();
   return tmp;
}

Diese Funktion ist nur ein Ansatz. Jegliche Prüfung ob es überhaupt ein Windows XP ist, werden nicht durchgeführt, das müsst ihr selbst machen :)





Super-Kuh-Kräfte

4 09 2008

Da es immer wieder Menschen gibt mit denen der Saft nicht ist, möchte ich hier helfen.

Ich bin kein Magier oder ähnliches. Ich möchte nur Aufzeigen wo die Super-Kuh-Kräfte her kommen und was Elefanten in Schlangen zu suchen haben.

Ein „apt-get –help“ auf einem Debian bringt unter anderem die Aussage „Dieses APT hat Super-Kuh-Kräfte.“ zum Vorschein. Hat man auch noch aptitude installiert, bekommt man bei „aptitude –help“ die Aussage, das aptitude keine solchen Fähigkeiten besitzt: „Dieses Aptitude hat keine Super-Kuh-Kräfte.“.

Man kann aber noch viel mehr aus beiden Programmen heraus bekommen:

chaosblog@fuckup:~# apt-get moo
         (__)
         (oo)
   /------\/
  / |    ||
 *  /\---/\
    ~~   ~~
...."Have you mooed today?"...
chaosblog@fuckup:~# aptitude moo
In diesem Programm gibt es keine Easter Eggs.
chaosblog@fuckup:~# aptitude -v moo
In diesem Programm gibt es wirklich keine Easter Eggs.
chaosblog@fuckup:~# aptitude -vv moo
Habe ich nicht bereits erklärt, dass es in diesem Programm keine Easter Eggs gibt?
chaosblog@fuckup:~# aptitude -vvv moo
Hör auf!
chaosblog@fuckup:~# aptitude -vvvv moo
Okay, wenn ich Dir ein Easter Egg gebe, wirst Du dann aufhören?
chaosblog@fuckup:~# aptitude -vvvvv moo
Gut, Du hast gewonnen.

                               /----\
                       -------/      \
                      /               \
                     /                |
   -----------------/                  --------\
   ----------------------------------------------
chaosblog@fuckup:~# aptitude -vvvvvv moo
Was das ist? Natürlich ein Elefant, der von einer Schlange gefressen wurde.

Möge der Saft mit euch sein. [1]





Google Chrome

3 09 2008

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern das Google an einem eigenen Browser bastelt, obwohl sie Mozilla unterstützen. Der eigene Browser ist auch nur ein logischer Schritt nachdem immer mehr Webanwendungen aus dem Hause Google zur Verfügung stehen.

Sei es Google-Maps für die Routenplanung, Google-Mail als Nachrichtenzentrale oder aber GoogleDocs. Darüber hinaus bietet Google neben der ursprünglichen Suche noch mehr an wie Blogs, Videos, Newsgroups etc.pp.

Damit Otto-Normal-Nutzer die Scheu vor Webanwendungen verliert benötigt man eine Anwendung die mehr nach Desktop aussieht – außerdem soll die Anwendung auch dann verfügbar sein, wenn man gerade einmal offline ist. Für die Offline-Funktionalitäten hat Google schon länger GoogleGears im Portfolio.

Nun gibt es einen eigenen Browser von Google, Google Chrome. Dieser Browser hat GoogleGears schon integriert, basiert auf derselben Rendering-Engine wie Apples Safari (WebKit) und bringt eine eigene JavaScript-Implementierung mit. JavaScript soll mittels eines Compilers in eine Zwischensprache übersetzt werden und somit schneller ausgeführt werden können.

Wer Google Chrome startet wird überrascht sein. Es sieht eher nach einer schlanken Flash-Anwendung als nach einem (Windows-)Programm aus. Es gibt z.B. keine Menüleiste, der Nutzer sieht nur eine Adresszeile und einige Schaltflächen. Chrome unterstützt das Tabbed-Browsing, allerdings werden hier die einzelnen Laschen der Tabs oberhalb der Adresszeile angezeigt. Zur Performancesteigerung und zur Verbesserung der Sicherheit läuft jedes Tab in einem Prozess. Somit sollen Engpässe die durch ein ressourcenhungriges Tab entstehen können vermieden werden.

Das Google sich an die bestehenden Standards hält, lässt sich mit den Acid-Tests prüfen. Während Opera und Firefox in den jeweils aktuellen Versionen keinerlei Probleme mit dem Acid2-Test haben, scheitert hier schon der Internet Explorer 7. Die nächste Stufe ist der Acid3-Test. Apples Safari schafft hier volle Punktzahl, Chrome ist hier schon besser als Firefox und Internet Explorer.

Der aktuelle Firefox 3.0.1 erreicht 71 von möglichen 100 Punkten, der IE schafft knapp über 10% mit 12 Punkten. Chrome erreicht hier eine Wertung von 78 Punkten, ein sehr guter Wert, wenn man bedenkt, es handelt sich um eine Beta-Version die noch verbessert wird.

Wie auch der Firefox besitzt Chrome einen Inspector mit dem man z.B. den Aufbau einer Website analysieren kann.

Meiner Meinung nach hat Chrome eine vielversprechende Zukunft vor sich, er ist schnell und schlank, zwei Tugenden die eigentlich sehr wichtig für Browser sind. Weniger gefällt mir das Design, wobei so etwas immer Geschmackssache ist. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Mir sieht das ganze zu sehr nach einer Flashoberfläche aus – auch wenn es keine ist.

Ein weiteres Merkmal welches ich bei Chrome vermisse sind die AddOns. Kein Browser wird jemals perfekt sein, doch helfen AddOns den Browser anzupassen. Mittels AddOns füge ich mir genau die Merkmale zu einem Browser hinzu, die ich persönlich für wichtig halte. Das die Eigenschaften nicht automatisch mitgeliefert werden ist zu bevorzugen. Somit bleibt der Browser an sich schlank und jeder hat nur das installiert was er wirklich brauch.

Für mich bleibt Firefox bis auf weiteres der Browser meiner Wahl.

Chrome ist bei Version 0.2 – da kann sich noch einiges ändern bis zum ersten Release mit einer Eins vor dem Punkt. Wie üblich sollte man bei Betas eine gewisse Vorsicht an den Tag legen. Nicht nur das die Programme meist gewisse Instabilitäten aufweisen, es sind meist auch Sicherheitslücken vorhanden. Auch Chrome bleibt davon nicht verschont und es wurden schon Lücken gefunden die zum einen die Sicherheit des ganzen Rechners gefährden können als auch Sicherheitslücken die Chrome zum Abstürzen bringen – komplett und nicht nur innerhalb eines einzelnen Tabs. Mehr dazu auf Heise-News.





Games Convention 2008 Review.

25 08 2008

Auch dieses Jahr ging es wieder auf die Games Convention. Immer im Hinterkopf immer das Wissen, das es wahrscheinlich das letzte Mal war.

Wie auch im letzten Jahr hatte ich das Glück eine Fahrt im Messe-Shuttle von Saturn zu gewinnen. Der Fahrer war ganz cool drauf und man freute sich über jede rote Ampel. Die Beschleunigung und der Druck mit dem man in die Sitze gedrückt wurde, wenn das Gaspedal bei Grün das Bodenblech erreichte, sind unbeschreiblich.

Am Messeeingang angekommen sah man das Bild der letzten Jahre: bereits eine Stunde nach Öffnung der Messehallen war es voll. Überall Gamer. Es waren alle Typen vertreten, junge, alte, Röhrenmonitor-gebräunte Gamer. Doch auch der Anteil der weiblichen Besucher konnte sich sehen lassen.

Der Trend der Spiele lässt sich in zwei, drei Bereiche einteilen.

Die Sing- und Musikspiele nehmen an Bedeutung zu. Sei es Singstar, des es jetzt exklusiv in Deutschland auch als türkische Version gibt, die Guitar-Hero-Reihe, die es nun auch für das Nintendo-DS gibt oder aber Drumkits die auch professionellen Ansprüchen genügen. Auch Microsoft möchte ein Stück vom Kuchen abhaben, dafür wurde Microsoft Lips auf den Markt geworfen. Anfangs skeptisch wie Guitar-Hero auf dem Nintendo-DS funktionieren soll, musste ich es gleich testen. In den Schacht für Gameboy-Advance-Spiele kommt ein Modul mit farbigen Tasten, der Stift wird durch ein spezielles Plektron ersetzt und damit man das DS nicht fallen lässt gibt es eine Halteschlaufe ähnlich denen an einer Videokamera. Es macht Spaß ist allerdings kein Spiel das mir auf Dauer zusagen würde. Da war der neue Teil von Rayman Raving Rabbids schon besser. Das Spiel besteht aus mehreren kleinen Minispielen die frei anwählbar sind. Dies ist der zweite Trend, Casual Games. Die Spiele für die ganze Familie, die einfach zu steuern sind und sich durch ihre einfache Steuerung und den Spielspaß auszeichnen.

So kann man sich bei den Rabbids z.B. als Tänzer versuchen und mit Wiimote und Nunchuk vorgegebene Tanzschritte nachmachen oder als Rabbid auf einer Kuh Schlitten fahren. Die Kuh steuert man mittels „Popometer“. Man setzt sich auf das Balanceboard der Wii und durch Gewichtsverlagerung wird die Kuh gesteuert. Rutscht man über eine Rampe, kann man Kunststücke vollführen wie gestandene Snowboarder. Die Bewegungen in der Luft werden mittels Wiimote und Nunchuk ausgeführt.

Neue Konsolen gab es keine zu sehen aber neue Hardware. So gibt es z.B. eine Tanzmatte für die Wii, für die Quizreihe Buzz! gibt es nun kabellose Buzzer, es gibt einen USB-Empfänger und vier Eingabegeräte mit dem bekannten Tastenlayout. Somit können mit zwei dieser Sets maximal acht Spieler an einer Quizshow teilnehmen. Das ganze musste ich natürlich sofort testen. Quizmaster auf der Games Convention war Nils Bokelberg – bekannt als VJ von Viva. Buzz Quiz TV nutzt auch die Onlinefunktionalität der Playstation. Man kann im Internet eigene Quiz-Episoden zusammen stellen und diese auch anderen zugänglich machen.

Die Playstation wird auch immer mehr zum Entertainment-System. Nicht nur das die Playstation Blueray-Disks abspielt, in naher Zukunft kann man auch Musik aus dem Internet per Streaming abspielen und Sony möchte einen Video-on-Demand-Service anbieten.

Wer in einem Gebiet in Deutschland wohnt, in dem DVB-T mehr als nur das öffentlich-rechtliche Fernsehen anbietet, für den könnte PlayTV eine interessante Erweiterung sein. Dabei handelt es sich um einen DVB-T-Dual-Empfänger. Eine Sendung kann auf der Festplatte der Playstation abgelegt werden und eine weitere am Fernsehen gesehen werden.

Ein Spiel das gegen GTA anstinken will ist Wheelman von Midway Games. Vin Diesel ist hier der Protagonist welcher sich mit Waffengewalt und Car-Jacking durch Barcelona kämpft und verschiedene Aufträge erfüllt. Die Grafik und die Steuerung konnten überzeugen. Wobei es sich bei dem Spiel noch um eine Vorab-Entwicklerversion handelte.

Die Fotos der GC findet man im Zooomr-Smartset.





Games Convention Shuttle Service.

21 08 2008

Jedes Jahr gibt es von Saturn und privaten Radiosendern PSR, NRJ-Sachsen Ticketverlosungen für die Games Convention.

Verbunden mit den gratis Karten die den Aufdruck „Special Visitor“ tragen gibt es noch einen Shuttle-Service vom Saturn innerhalb des Hauptbahnhof bis hinaus zum Messegelände.

Die Fahrzeuge sind aber nicht irgendwelche schnöden Passat Kombis oder ähnliches. Es wird jedes Jahr versucht etwas Besonderes zu bieten. Sei es eine Flotte 62er Cadillac Convertibles, Sportflitzer wie Alfa Spider, Ferrari Testarossa, Lamborghini Diablo, eine Flotter Hummer H2 und H3 oder wie im letzten Jahr die Checker Yellow Cabs.

In diesem Jahr war die Anfahrt für die Autos nicht all zu weit. Dieses Jahr werden schwarze Porsche Cayenne eingesetzt.

Nachdem ich letztes Jahr bei NRJ zufällig gewonnen hatte, wollte ich mein Glück auf die Probe stellen und habe es dieses Jahr bei PSR versucht. Was soll ich sagen? Ich hab Glück gehabt und zwei Karten für die GC inkl. Shuttle Service gewonnen. Da sag ich doch nicht nein und lasse mich morgen früh zu Messe chauffieren.

Bilder werde ich natürlich nachreichen – ebenso wie ein GC-Review 2008.

Die (wahrscheinlich) letzte GC in Leipzig, da muss man es einfach noch mal krachen lassen. Ich hoffe ja immer noch, dass die Messe Leipzig bei der Abschlusspressekonferenz am Sonntag verkündet, das die GC auch ohne Branchenverband weiter macht!