Hardware.

23 07 2008

Da ich immer mal wieder nach meinen ganzen Rechnern gefragt werde und was ich denn so alles im Einsatz habe, dachte ich mir, ich mache analog zu Unruheherds kulinarischer no-go-Liste einfach mal eine kleine Hardware-Liste.

Diese findet ihr oben im Menü unter Hardware oder ihr klickt einfach hier auf den Link.





Xtra teuer.

3 07 2008

In Deutschland gibt es, was den Mobilfunk anbelangt, vier Anbieter. Die Telekom, Vodafone, E-Plus und O2. Alles was sonst noch in der Mobilfunklandschaft zu finden ist, sind nur Wiederverkäufer.

Jedem Anbieter ist es ja frei gestellt, was er für seine Dienste in Rechnung stellen möchte. Mir ist nun aber eine Werbebroschüre des rosa (Magenta) Riesen in die Hände geflattert. Das T-Mobile Xtra Pac mit web’n'walk DayFlat.

Hierbei handelt es sich um einen UMTS-USB-Stick. Der Stick kostet 99 Euro, abgerechnet wird das ganze im Prepaid-Verfahren. An sich hört sich das schon mal nach einem Novum an.Es sind auch noch “großzügige” 10 Euro Startguthaben in dem Paket enthalten.

Der Hammer kommt aber wenn man sich die Kosten und die Nutzungsbedingungen genauer anschaut. Die Daten werden in einem Flatrate-Verfahren bezahlt. Allerdings keine Flatrate die einmal im Monat bezahlt wird, sondern eine Tagesflatrate. Jeder Tag kostet aktuell 4,95 Euro. Ab dem 1. September 2008 kostet jeder Tag 7,95 Euro.

Das sind echte Wucherpreise. Nimmt man mal an, jeder Monat hätte 30 Tage, kommt man auf Kosten von knapp 150-240 Euro. Für eine Flatrate! Im Festnetzbereich und im Mobilfunkbereich gibt es Pakete ab 20/25 Euro.

Doch weiter geht es mit dem Wucher. Die “Flatrate” wird nach Tagen abgerechnet. Es interessiert nicht wie lange man an dem Tag online war - man bezahlt die Gebühr nicht pro 24 Stunden sondern pro Kalendertag. Wenn man z.B. Montagabend um 23:58 Uhr seine E-Mails abruft, ein größerer Anhang das Ganze bis Dienstagmorgen 0:01 dauern lässt, dann ist die Gebühr für zwei Tage fällig!

Das ist noch nicht Abschreckung genug? Ok, dann weiter im Kleingedruckten:

Die Geschwindigkeit ist dank HSDPA-Technik recht flott, 3600 kbit/s Downstream. Das klingt nun nicht schlecht, was habe ich bloß mit dem Kleingedruckten? Ganz einfach, wer mehr als einen GB Traffic im Monat hat, bekommt die Verbindung künstlich auf 384 kbit/s im Downstream und 16 kbit/s im Upstream gedrosselt. Sollte man auch noch über die zwei GB-Traffic-Grenze kommen, dann geht der Downstream auf ISDN-Niveau (64 kbit/s) herunter.

Damit man nicht auf dumme Gedanken kommt und T-Mobil um den Profit bringen kann, müssen Gespräche die man führen will auch wirklich über das Mobilfunknetz (39 Cent/min) geführt werden. Wer auf VoIP oder Instant Messenger umsteigen möchte hat Pech gehabt, das ist im Kleingedruckten verboten. Ebenso der Datenaustausch per Peer-to-Peer-Verfahren.

Das einzige was den gängigen Standards entspricht ist die automatische Zwangstrennung.

Ich empfehle euch, schaut euch einfach genau bei den verschiedenen Anbietern um. Alle haben Verträge mit Datentarifen im Angebot die bei weitem billiger sind als das Xtra Pac mit web’n'walk DayFlat.





Vervollständigen bitte.

1 07 2008

Viele nutzen Funktionen zur Autovervollständigung. Sei es beim Programmieren, bei der Eingabe von URLs oder bei Formulareingaben.

Das ganze geht auch unter Linux oder jedem anderen Betriebssystem auf dem die Bash als Eingabeshell läuft. Ein beherzter Druck auf die Tabulator-Taste vervollständigt, wenn möglich, die aktuelle Eingabe. So ergibt z.B. ein “apt-g” nach dem Druck auf die Tabulator-Taste “apt-get“. Teilweise kann die Bash noch mehr, dafür gibt es das Paket “bash_completion“. Damit kann man nach der Eingabe von “apt-get install
mozilla-thun
” den Paketnamen vervollständigen lassen. Das hilft bei apt-get ungemein - nicht jeder kann sich die aktuelle Nummer von Libs und ähnlichem merken und nicht immer gibt es Meta-Pakete.
Sollte die Vervollständigung bei manchen Usern funktionieren und bei manchen Usern nicht, schaut mal in die “.bashrc“-Datei im entsprechenden Homeverzeichnis ~

Dort müssen folgende Zeilen vorhanden sein und sie dürfen nicht auskommentiert sein:

if [ -f /etc/bash_completion ]; then
    . /etc/bash_completion
fi

Nach einem Aus- und wieder Einloggen funktioniert die Vervollständigung wieder im gewohnten Ausmaß.





Klischeeerfüllung

1 07 2008

Ich lese ja regelmäßig andere Blogs. Unter anderem schau ich auch bei der Localwurst rein. In einem Anfall geistiger Umnachtung schierer Langeweile grenzenloser Wissbegierigkeit habe ich tatsächlich den gesamten Localwurst-Blog gelesen.

Dort bin ich dann auf einen “alten” Beitrag von 2006 gestoßen: “Ein Informatiker ist eine Maschine, die Kaffee in Programme umwandelt…” Der Spruch steht auch auf meiner Kaffeetasse. Ich bin Informatiker. Passe ich in das Klischee? Anhand ausgesuchter Fakten schaue ich mal wie Krank ich schon bin ;)

  • Kaffeetasse sekundäres Geschlechtsmerkmal - ja
  • Pizza: Grundnahrungsmittel - gerne
  • Hang zum Chaos - äähmm… naja…. Chaos? JA :D
  • kann ziemlich lange über die verschlungenen Zusammenhänge der 23 dozieren - ich bin an einem 23. geboren und somit eine Ausgeburt der Illuminaten ;)
  • |<4nn 50642 5437z3 w13 d1353n mu3h3lo5 1353n - l0615ch!
  • besitzt mehr Rechner als der Kistenschieber-um-die-Ecke - ich bin auf dem besten Weg :)
  • bezeichnet einen Lötkolben als “universellen multifunktionalen Interface-Adapter” - dazu gibt es demnächst einen Blog-Eintrag
  • abonniert Comic-Strips per RSS und liest nicht eine Tageszeitung - unseren täglichen Dilbert gib uns heute
  • hat tausende MAME-ROMs und möchte dennoch einen originalen PacMan fürs Wohnzimmer - ja und sofort!
  • JAVA ist keine Insel, Perl kein Ort, AJAX kein Haushaltsreiniger, DAU kein Schiffstyp und Bielefeld gibt es nicht - alles korrekt und Bielefeld gibt es wirklich nicht!
  • er erwacht morgens mit einer fixen Idee und liefert am Abend die RC1 dazu - zum Leidwesen meiner Mitmenschen: JA ;)
  • er widmet der Vergabe eines Hostnamens ähnlich viel gedanklichen Aufwand wie andere der Namensgebung ihres Erstgeborenen - alle Rechner haben mehr oder minder ansprechende Namen

Ich glaube ich bin doch ein Informatiker was zumindest die Klischee-Fakten angeht. Bringt euch am Besten in Sicherheit - oder genießt meine Geekness :D

Folgendes zitiere ich von der Localwurst weil ich dem nichts hinzu zufügen habe:

“Ich schätze, die Liste ist lange nicht vollständig, aber es trifft’s schon ganz gut. Aber mal ehrlich: mit einem Informatiker wird es wenigstens nie langweilig. Klar, Fakten und trockenes Wissen können in manchen Momenten als befremdliche Komponente wahrgenommen werden, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß einem der Gesprächsstoff ausgeht. Denn allen Vorurteilen zum Trotz: der Informatiker ist in aller Regel sehr belesen, interessiert, humorvoll und durchaus kommunikativ - sofern der Gesprächspartner paßt.”





Das Buch des Mozilla und die Roboter.

27 06 2008

mozillaEinige von euch kennen sicher die Texte aus dem Buch Mozilla. Für die, die sie nicht kennen, gebt doch mal im Firefox oder auch in einem alten Netscape-Browser (ab 1.1) about:mozilla in die Adresszeile ein. Das angezeigte Zitat kann je nach verwendetem Browser von meinem Screenshot abweichen. Ein kleiner Anreiz noch für die paranoiden Verschwörungstheoretiker, schaut euch das Zitat in meinem Screenshot an - es ist ab den Betas des 3er Firefox aktuell. Der Auszug stammt aus dem Buch Mozilla (9:11) [nine - eleven] ;)

robotsAber die Entwicklung schreitet immer voran, so kann man sich nicht einfach nur mit dem Buch Mozilla am Leben erhalten - es benötigt auch Technik: about:robots. Damit ihr euch auch gleich noch als Magier beweisen könnt, klickt einfach zweimal auf den vorhandenen Button.





Mein Beitrag zum Rekord…

18 06 2008

… nachdem es doch erhebliche Probleme gab / gibt den Firefox 3 zu laden habe ich es doch noch geschafft.

Am 17.6. gegen 20 Uhr hatte ich den Firefox von der Mozilla-Seite auf meiner Platte. Alles läuft bestens und schneller als vorher. Die AddOns die Zicken gemacht haben, habe ich kurzer Hand wie im vorherigen Post beschrieben zum Mitarbeiten überreden können ;)

Danke!

Der Firefox wurde aktuell (18.06.08 09:15) schon fast 4,8 Mio. mal herunter geladen und es sind noch 10 Stunden bis zum Ablauf des Download Day. Das selbst gestellte Ziel von Mozilla lag bei 3,5 Mio. - das wurde locker übertroffen. Die aktuellen Downloadzahlen findet man live bei Mozilla.





Twitter - Twitterfox.

18 05 2008

Weiter geht’s in meiner Twitter-Reihe.

Wer fleißiger Firefox-Nutzer ist, dem empfehle ich die Twitterfox-Erweiterung.

Mit ihr kann entspannt getwittert werden. Man bekommt seinen Tweetfeed angezeigt, wahlweise mit einem kleinen Popup. Das Aktualisierungsintervall kann frei gewählt werden. Die kleinste Zeitspanne beträgt dabei drei Minuten.

Da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als Worte wird natürlich auch das Avataricon des jeweiligen Twitterkontakts angezeigt. Followed man vielen kann es teilweise schwer werden die Übersicht zu behalten. Wenn man direkt angesprochen wurde, mit @Twittername, zeigt Twitterfox diesen Tweet nochmal in einem extra Registerreiter (Replies) an. Auch Direct-Messages gehen nicht verloren. Diese werden unter Messages angezeigt, die Antwort auf einen Tweet ist sehr einfach, es gibt ein kleines Icon neben jedem Tweet.

Wenn man eine Person direkt ansprechen will, gibt es eine Autovervollständigung, d.h. nach der Eingabe der ersten Zeichen, wird automatisch eine Liste mit den passenden Leuten angezeigt. Vorraussetzung dafür ist allerdings, das man den Leuten followed und dass das @twittername am Anfang des Tweets steht. Dies ist das einzige Manko was ich an Twitterfox sehe. Die Autovervollständigung funktioniert nicht wenn ich mitten im Tweet jemanden ansprechen möchte.

Ansonsten eine gelungene Erweiterung für Firefox die nicht nur unter Windows lauffähig ist!





Twitter - Twitterfeed

10 05 2008

Ein weiterer Beitrag für meine Twitter-Reihe.
TwitterfeedDiesmal möchte ich euch twitterfeed.com vorstellen. Twitterfeed postet den Titel und falls gewünscht die ersten Worte eures neusten Blogposts bei Twitter. Dies geschieht vollautomatisch. Das einzige was man im Voraus tun muss, sich bei Twitterfeed registrieren und den RSS-Feed zum Blog angeben. Man registriert sich aber nicht mit Benutzernamen und Passwort sondern mit (s)einer OpenID. Wer OpenID nicht kennt sucht mal bei Google ein wenig oder wartet - dazu werde ich auch noch einen Beitrag schreiben.
Viel gibt es nicht weiter zu Twitterfeed zu sagen - einfach ausprobieren! Die Benutzung ist absolut intuitiv gestaltet. Es ist ein kleines unscheinbares Tool - aber der Nutzen des ganzen ist hoch!





Nerd-Test.

24 04 2008

Da ich von Berufswegen ja eine Menge mit Tests zu tun habe - so was macht ja ein Integrationstester, finde ich auch eine Menge anderer Tests ganz lustig. Sie sind ein guter Zeitvertreib wenn man gerade mal wieder ein wenig Langeweile hat oder auf irgendwas warten muss und die Zeit überbrücken will.
I am nerdier than 92% of all people. Are you a nerd? Click here to find out!
Über den Blog einer meiner Follower bei Twitter, Anfalas, habe ich den Nerd-Test gefunden.
Ich glaube, ich sollte mir wirklich langsam Gedanken machen, ob ich nicht doch einen Schaden habe.
Laut Nerdtest bin ich 92%iger Nerd. Hilfe! Naja, ich bestreite das einfach mal und hoffe das es den ein oder andern gibt der hier einen Kommentar hinterlässt und mir bestätigt, das ich kein Obernerd bin. ;)





Twitter - Tweetstats

21 04 2008

In loser Folge möchte ich hier über sinnvolle / lustige / nützliche Tools bzw. Seiten rings um Twitter berichten.

Sei es die Möglichkeit innerhalb des Browsers zu Twittern, einen Tweet mit einer Positionsangabe zu versehen oder seine Blogeinträge automatisch per Twitter bekannt zu geben.

Was von alle dem man wirklich nutzen sollte hängt ganz vom Geschmack und den Bedürfnissen des Einzelnen ab.

Somit ist meine Liste definitiv nicht vollständig, dafür gibt es viel zu viel rings um Twitter.
Ich habe eine kleine Auswahl getroffen, die ich persönlich interessant finde und an denen der ein oder andere vielleicht auch gefallen finden könnte.

Anfangen möchte ich mit Tweetstats.

Diese Seite läd nach der Eingabe des Twitternamens die bisherigen Tweets, dies kann je nach Anzahl der Twitts etwas länger dauern.

Anschließend kann man sich die Statistik des vorher angegeben Twitteraccounts anzeigen lassen.

Es gibt eine Tweettimeline, diese zeigt die Anzahl der Tweets der einzelnen Monate an. Des Weiteren gibt es zwei Graphen mit der Aufschlüsselung von Tweets auf die einzelnen Tage einer Woche und auf die Stunden eines Tages. Bei mir zeigt der Tages-Graph z.B. an, dass ich dienstags am Aktivsten bin.

Interessant ist auch zu sehen welchen Leuten man wie oft geantwortet hat. Der Replies-Graph macht es möglich. Das man Twitter nicht nur direkt über die Twitter-Homepage nutzen kann, zeigt der Interface-Used-Graph. Zurzeit habe ich schon mit Hilfe von 9 verschiedene Clients / Seiten getwittert. Einen Teil davon werde ich euch noch präsentieren.

Die Statistiken werden bei Tweetstats gecached, d.h. nicht bei jedem Zugriff auf die Statistik muss diese neu aufgebaut werden. Unter “http://tweetstats.com/graphs/TWITTERACCOUNT” findet man die letzte generierte Statistik. Um die Statistik zu aktualisieren muss man einfach wieder auf die Tweetstats-Startseite gehen und dem bekannten Ablauf folgen.

Ein recht neues Gimmick der Seite ist die TweetCloud, ähnlich der Tagcloud die man in Blogs findet. Dort werden die meist genutzten Wörter innerhalb der gesamten Tweets als Wolke dargestellt. Die Größe der Schrift und die Sättigung der Schriftfarbe hängen davon ab, wie oft ein Wort verwendet wurde. Je größer und dunkler ein Wort, desto öfter wurde es in den Tweets geschrieben.