Bunte Äpfel und langsame Bayern.

2 04 2008

Als erstes eine Anmerkung von mir. Ich weiß das Nürnberger großen Wert darauf legen, dass sie Franken sind… aber für mich sind das genauso Bayern wie die restlichen Bewohner dieses Freistaats.

Apple Logo buntIn Nürnberg, genauer gesagt hinter dem Hauptbahnhof habe ich folgende Entdeckung gemacht: ein riesiges buntes Apple-Logo. Die älteren Semester werden sich daran erinnern, da war ja mal was.

Erst seit der Einführung des iMac bondi blue ( ‘98 ) und des Power Mac G3 ( ‘99 ) ist das Apple-Logo einfarbig. Seit Steve Jobs wieder zu Apple zurück gekehrt ist, hat das Logo an Farbe verloren. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist reine Geschmackssache.

Wie kam Apple eigentlich zu dem bekannten Logo, dem Apfel mit dem Biss?

Das erste Logo für Apple hat Ron Wayne entworfen. Dieses Logo war im Stile eines Kupferstichs und zeigte Isaac Newton unter einem Baum. Das Logo war aber zu filigran und es musste ein neues her.

“Verbrochen” hat das ganze Rob Janoff, ein Grafiker der Werbefirma Regis Mc Kenna Inc. Die bunten Streifen sollten verdeutlichen, dass der Apple in der Lage war Farben darzustellen.

Der Apfel steht klar für Apple. Da ein einfacher Apfel aber z.B. auch für den Obsthändler um die Ecke stehen kann, benötigte man ein Merkmal was die anderen Logos nicht haben. Den Biss. Außerdem heißt “beißen” im Englischen “bite” was wie Byte klingt.

Einer Urban-Legend zu Folge ist das Apple-Logo eine Anspielung auf den Tod des Mathematikers Alan Turing. Dieser hat sich selbst umgebracht indem er von einem vergifteten Apfel gegessen hatte.

Nun frage ich mich wieso der Gravis-Laden immer noch das bunte Logo nutzt. Eigentlich ist der einfarbige Apfel das Symbol von Apple und die Gravis-Läden die seit der Logoänderung gesehen habe, nutzen alle ein einfarbiges Logo.

Vielleicht sind es Nostalgiegründe? Oder aber sind die Bayern genauso wie die Schweizer ein wenig gemächlicher?





Big Schäuble is watching you!

3 09 2007

Nicht nur unser Big Schäuble dreht an der Freiheitsberaubungsschraube, auch andere Politiker der CSU stehen auf die totale Kontrolle.

Problembär Stoiber bestätigt das “seine” Partei die Onlinedurchsuchungen bei Terrorverdächtigen und schweren Straftaten befürworten - am wichtigsten wäre die Bekämpfung des islamistischen Terrors.

Die Justizministerin von Bayern, Beate Merk, merkt nichts mehr! Die Berichterstattung über die geplanten Onlinedurchsuchungen und den Bundestrojaner sind angeblich von Panikmache gezeichnet. Sie spricht sich auch dafür aus, das die Onlinedurchsuchung, ausnahmsweise ohne richterliche Anordnung geschehen. Somit ist Tür und Tor für jeglichen Missbrauch gegeben. Es sollen zwar nur Schwerverbrecher, Terroristen und Pädophile damit ausspioniert werden - wenn ich aber keine richterliche Anordnung brauch, kann ich diesen Tatverdacht auf jeden projizieren und somit auch jeden ausspionieren. Auch Ghostbuster Terrorbuster Beckstein ist der Meinung das man so eine richterliche Anordnung auch nachträglich einholen kann.

Inzwischen gibt es einen Entwurf für eine Neuerung des BKA-Gesetzes. Dieses PDF wurde dem Chaos-Computer-Club (CCC) anonym zugespielt.

Wenn das so weiter geht, sucht die Regierung nicht nur zwei Entwickler für den Bundestrojaner, sondern ehemalige KGB-Spione und Stasispitzel zum Aufbau einer neuen Organisation im Staat.

Dann ist es wieder soweit, dass jeder jeden denunziert. Der totale Überwachungsstaat wird kommen. Nicht heute, nicht morgen… aber in den nächsten paar Jahren - wenn nicht etwas passiert.





Döner macht schöner. Denkste.

28 08 2007

Ich gehöre zu den Leuten die gerne mal einen Döner essen, bzw. die abgewandelte Version Dürüm / Yufka.

Dank den bärenliebden und becksteinenden Freistaatlern im Süden unserer schönen Republik wird es uns in den nächsten Tagen noch besser schmecken. Nun gut, alle Bayern sind nicht schuld - einer ist es.

Da wird doch mal wieder Gammelfleisch gefunden. 11 Tonnen wurden beschlagnahmt, 20 Tonnen wurden schon an einen Dönerproduzenten weiter verkauft.

Für Leute die nur Rind- bzw. nur Putenfleisch essen sei gesagt, es wurde beides gefunden. Machen wir doch mal eine kleine Rechnung auf. Ich tippe mal das ein normaler Döner ca. 150 g Fleisch enthält. 20 Tonnen / 150 g macht über 133.000 Döner.

Wikipedia schreibt das ca. 200-300 Tonnen Döner am Tag zubereitet werden. Das heißt ja dann das ca. 10% einer Tagesproduktion eigentlich Ausschuss gewesen sind.

Weder der Produzent des Dönerfleisches noch die Inhaberin der Firma die das Gammelfleisch verkauft hat wusste etwas davon. Bei dem Produzenten kann ich schon glauben das er nichts ahnte. Aber bei der Inhaberin? Die krummen Geschäfte hat ihr Ehemann getätigt - nur ist die Frage wie man mal eben so 20 Tonnen Fleisch vor seiner Frau geheim halten kann.

Ich schaffe es ja nicht mal einen Burger geheim zu essen ;)

Es ist kurz vor 12, Zeit für ein Mittagessen. Ich wünsche allein einen guten Hunger und den Leuten die in den letzten Tagen Döner gegessen haben alles Gute.