Bullen-Cola.

17 07 2008

Wie die Leser meines Blogs wissen, bin ich ein absoluter Koffein-Junkie. Letztes Jahr habe ich die Cola COFF & Co getestet. Es war nichts weltbewegendes aber ok. Diese Jahr gibt es was Neues auf dem Markt. Cola von Red Bull - Simply Cola.

Hier das Ergebniss eines Selbstversuchs:

Die Dose ist in blau und rot gehalten, nichts besonderes aber das Design lässt sich immer als Red Bull wieder erkennen. In den Blechhebel zum Öffnen der Dose ist ein Stier eingestanzt.

Nun öffnen wir mal die Dose - riecht erst mal nicht so chemisch wie der Red Bull Energydrink. Vielleicht kommt es daher das die Cola “strong and natural” sein soll. Laut Dosenaufdruck enthält der Inhalt keine Phosphorsäure, keine Konservierunsstoffe und weder künstliche Aromen noch künstliche Farbstoffe. Dafür ist ne Menge an Gewürzen drin: Zimt, Vanille, Kolanuss, Ingwer, Muskat und Kardamom.

Der Geschmackstest bringt mich nicht zum Jubeln. Es schmeckt eher wie eine Vita-Cola, die Cola mit Zitrone, die zumindest im Osten Deutschlands sehr bekannt sein dürfte. Die Red Bull Cola hinterlässt einen Geschmack im Mund der schwer zu beschreiben ist, erinnert an eine Mischung aus Coke Zero und Dr. Pepper.

Der Koffeingehalt scheint eher niedrig zu sein, auf Jedenfall merkte ich keinerlei Wirkung.

Mein Fazit: Nichts was ich nochmal trinken müsste - Vita-Cola schmeckt besser und hinterlässt nicht so einen komischen Nachgeschmack. Ansonsten bleibe ich bei Afri-Cola und Coke.





Kein Kaffee ist auch keine Lösung.

15 07 2008

Nicht jeder trinkt gerne Kaffee, manch einer bevorzugt Tee oder aber trinkt nichts von beidem.

Wer heute unterwegs, neudeutsch to-go, einen Kaffee will, sieht sich einem Dschungel von Begriffen ausgesetzt. Was es nicht alles an Varianten gibt. Man kann schier verzweifeln. Ich will einfach einen schwarzen Kaffe - ich lass mir nix weiß machen - mit Zucker - ich bin ein ganz süßer ;)

Wie dem auch sei - als gestandener Informatiker brauche ich meinen Kaffee. Nicht to go sondern to drink. Je mehr desto besser!

Schließlich heißt es ja nicht umsonst das Programmierer Kaffee in Code umwandeln. Dies habe ich ja schon kurz im Beitrag Klischeeerfüllung erwähnt.

Bei meinem Arbeitgeber gibt es genug “Leihtassen” doch die gefallen mir alle nicht. So wie (fast) jeder in meinem Büro seine “Privattasse” besitzt, habe auch ich meine Tasse, veredelt von Frau Gräfin. Am Boden der Tasse war noch zu sehen - doch das ist weg gerührt. Der Rest hält dank Einbrennen erstaunlich gut.

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Da ihr nun meine Tasse kennt, würde mich interessieren, wie eure Tasse aussieht aus der ihr eure tägliche Energie bezieht. Deswegen schmeiße ich mal ein Stöckchen in die Blogosphäre.

Besonderes Interesse habe ich an den Tassen von:

Solltet ihr keine Tasse haben / nutzen, dann eben euer Lieblingstrinkgefäß. Sei es ein Trinkhorn oder direkt aus der Flasche oder was auch immer :)

Natürlich darf auch jeder andere mitmachen der das Stöckchen fängt.





Zeitlos.

26 06 2008

Sicher kennt das jeder von euch. Man hat so viel vor aber der Tag hat verdammt noch mal nur 24 Stunden. Hier liegen sechs Blogeinträge für die ich schon Material gesammelt habe oder auch angefangen hab sie zu schreiben. Ich bin also nicht planlos sondern einfach nur “Zeitlos” ;) Mir fehlt die Zeit um die Einträge zu Ende zu schreiben. Ich glaube ich sollte mir mal ein festes Ritual einfallen lassen, bei dem ich mir dann mal an einem Tag der Woche wirklich Zeit nehme all die Themen aufzugreifen. Also entschuldigt die aktuelle Stille hier im Blog - hier wird es bald wieder lebhafter.

Für die Neugierigen unter euch, folgende Dinge sind geplant: Hardware-Basteleien, alternative Firmware, eine Buchbesprechung und Linuxtipps.





Suchbegriffe im Monat Mai.

20 05 2008

Vor einem Monat habe ich schon einmal die Suchanfrage des Tages gebloggt.

Nun kommen wir zu den Suchbegriffen des Monats - es wurden nähmlich immer mehr schräge Anfragen gestartet. Eigentlich sind die Suchbegriffe über die die Leserschaft kommt relativ normal. Es wird z.B. nach .Net gesucht oder C#. Sehr häufig auch nach Waffen, was schon ein wenig zum nachdenken animiert. Alles aber noch nichts wo man sich ernsthaft Gedanken um den Geisteszustand der Menschheit macht.

Warnung: Leute mit schwachem Magen oder einer niedrigen Ekelgrenze sollten jetzt nicht weiter lesen!

Folgende Suchbegriffe lassen mich aber zweifeln:

  • kalte fusion, was geschah in der flasche
  • wie berechnet man die liebe mathematisch
  • feuchtgebiet frau ganz nackt bilder
  • sex spiele mit der elektro fliegenklatsche
  • popel sex
  • wie messe ich meinen schwanz richtig
  • muss beim analverkehr der darm leer sein
  • tittenmaus gießen

Ich bin für eine IQ-Grenze im Internet. Ab jetzt werden durch eine “Brainwall” alle Menschen geblockt die dumm wie 50 Meter Feldweg sind!





Castingwahn.

17 05 2008

BSE steht für Rinderwahn. (A/)H5N1 steht für die Vogelgrippe. DSDS, GNTM, SSDSDSSWEMUGABRTLAD steht für Castingwahn!

Was haben wir nicht schon alles gesehen:

  • Deutschland sucht den Superstar
  • Germanys next Topmodel
  • Starsearch
  • Popstars
  • The next Uri Geller
  • Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf
  • Ich Tarzan, du Jane!
  • Bully sucht die starken Männer!

… und wie sie nicht alle heißen. Was fasziniert die Zuschauer denn noch? Eine Castingshow hätte gereicht. Der Zuschauer hätte was Neues gehabt das ihn berieselt und fertig.

Aber Nein!

Immer mehr Castingshows sind zu sehen. Man sitzt vor der Mattscheibe und schaut sich da Leute an die nix besseres zu tun haben als sich zum Affen zu machen oder sich als was anderes verkaufen wollen als sie eigentlich sind.

Mir persönlich entzieht sich der Reiz des ganzen. Es ist einfach nur nervig wenn man geschafft nach einem harten Arbeitstag einfach nur gemütlich auf dem Sofa lümmeln will, sich ein wenig unterhalten lassen möchte ohne noch groß den Kopf anzustrengen und dann Castingshows kommen. Unter Unterhaltung bzw. neudeutsch Entertainment verstehe ich was anderes.

Auch wenn ich jetzt wie ein alter Rentner klingen mag aber früher war das besser.

Das sieht man auch wenn man mal schaut welche Sendungen es für Kinder gibt. Die Sendung mit der Maus ist eine rühmliche Ausnahme des Programms. Sonst kommt doch nur Zeug was eigentlich nicht für Kinder gedacht und geeignet ist.

Wo sind all die Kindersendungen und Zeichentricksendungen die es gab als ich noch ein kleiner Scheißer war? Selbst ein Peter Lustig ist in Rente und “der Neue”, Fritz Fuchs, ist ja nicht gerade die Wucht in Tüten!

Da bleibt mir nur noch eins zu sagen: “Ja, und ihr, ihr könnt jetzt, genau, abschalten!”





Das Geekkochbuch.

16 05 2008

Durch Zufall bin ich heute bei den Twitter-Followern von Writingwoman auf Mela Eckenfels gestoßen. “Den Namen kennst du doch!” sagte ich mir und so war es dann auch. Mela Eckenfels ist eine der Autorinnen des “Kochbuch für Geeks” aus dem O’Reilly-Verlag.

Ich habe nicht schlecht geschaut als ich dieses Buch zu Weihnachten bekommen habe.

Ehrlich gesagt war das Cover jetzt nicht unbedingt das, was mich vom Hocker gerissen hat. Der Kupferstich weckte in mir keine wirkliche Interesse an dem Buch.

Ein Kochbuch von O’Reilly? Wieso nicht? Ich kenn das Perl-Kochbuch, das steht auch bei mir im Regal… nur was soll ein Geek-Kochbuch sein? Also habe ich zum Entsetzen von Gräfin erst mal ein geeklike WTF?!-Gesichtsausdruck aufgesetzt.

Was soll ich mit einem Geek-Kochbuch? Ich weiß was ein Geek ist und was ihn ausmacht – ich muss nur in den Spiegel schauen.

Also das Buch aufgeschlagen. Sofort viel mir ein Periodensystem der Lebensmittel in die Hände. Diese Karte kann man sich übrigens bei O’Reilly auf der offiziellen Seite zum Buch anschauen. Wer will kann auch ein paar Seiten bei Amazon lesen.

Hmm. Das scheint ja wirklich ein Kochbuch zu sein. Fasziniert aufgeschlagen und sofort war mein Lesehunger geweckt. Ich bin jemand der gerne kocht. Das Essen muss mir schmecken – da ist es mir relativ egal wie es zubereitet wird, ich bin ein kleiner Experimentalkoch.

Gräfin hat schon bei so mancher Kreation am Anfang ungläubig geschaut aber als sie das Ergebnis probiert hat war sie begeistert. Offen für Neues habe ich also jede Seite dieses Buches verschlungen. Der geneigte Geek erfährt wie er sich sein eigenes Sushi zaubert.

Nun ja, Sushi ist absolut nicht mein Geschmack – das ist aber kein Problem. Heute kam mir eine Idee wie ich ein “Männersushi” zubereite. Ich lasse die Idee noch ein wenig in meinem Kopf reifen, werde sie bei Gelegenheit kochen und euch dann hier vorstellen.

Mela Eckenfels und Petra Hildebrandt haben ein Buch abgeliefert das ich jedem empfehlen kann. Die Rezepte sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen – selbst für Leute die Wasser anbrennen lassen und nicht wissen welche Seite beim Lötkolben die heiße ist sind Rezepte dabei. Auch verlassen die beiden die klassischen Wege der Kochkunst. Ein Omelett wird nicht in der Pfanne zubereitet, nein es wird in Gefrierbeuteln gekocht! Meine Oma weckt Früchte ein, Mela und Petra wecken Kuchen ein.

Viele der Rezepte habe ich selbst schon getestet oder als Anregung für eigene Erfindungen genommen. Für jeden Geschmack, für jede Gelegenheit und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

Ob ihr Omlett aus dem Ziplock-Beutel, Kuchen aus dem Weckglas, Brötchen aus der Pfanne, Geek-Schnitten oder aber ein Warpkern-artiges Energieplasma wollt das Geekkochbuch weiß rat!

Alles in allem eine wirkliche Kaufempfehlung. Ein Buch das mein Bücherregal bereichert und weder in einer guten Kochbuchsammlung, noch in einer gut sortierten IT-Hausbibliothek fehlen darf.

Hier noch die ISBN des Buches: 978-3-89721-462-0





Mach’s Maxi.

19 02 2008

In fast jedem Job werden die Bewerber kritisch begutachtet, was nicht nur bei den Fähigkeiten endet sondern auch das Aussehen einschließt.

Je mehr man(n) auf den Hüften hat, desto eher gibt es eine Absage - wobei dies bei Frauen noch häufiger passiert als bei Männern.

Die Australische Post hat bisher jeden Bewerber der schwerer als 90 kg war gnadenlos abgelehnt. Die Mopeds mit denen die Post ausgeliefert wird, halten nur ne maximale Beladung von 130 kg inklusive Bote aus. Somit blieben 40 kg für die Post übrig.

Nun wurde die Ladung auf 25 kg reduziert, somit werden die Bewerber noch bis 105 kg akzeptiert.

Wieso nun dieser Sinneswandel? Die Australische Post hält sich zu dieser Entscheidung bedeckt und bestreitet die aktuelle Aussage der Postbotengewerkschaft. Diese nennt einen Mangel an leichtgewichtigen Postboten als Grund für die Heraufsetzung des Maximalgewichts.

In diesem Sinne verbleibe ich mit einen netten “Super Size Me”!





Beschilderung.

11 02 2008

Schwerbeschädigt
Die deutsche Sprache bringt teilweise komische Stilblüten zu Tage.

Die Beschilderung hier habe ich in einer U-Bahn in Fürth gefunden.

Wodurch unterscheidet sich denn nun die Beschädigung von der Behinderung? Klar, es ist nicht falsch aber doch schon ein wenig skurril. Schwerbeschädigt





Verkehrszentrum - Deutsches Museum

11 02 2008

Jeder der ein wenig Technik interessiert ist, sollte mal das Deute Museum in München besucht haben. Allerdings benötigt man dafür locker einen Tag, wenn man sich alles anschauen möchte. Wenn das überhaupt reicht.

Mein Tipp ist hier das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Gelegen an den Theresienwiesen findet man dort eine Menge interessanter Exponate zum Thema Verkehr.

Einige Impressionen findet ihr hier.





Die dunkle Seite der Macht.

8 12 2007

Heute ist es soweit. Um 20:00 Uhr soll für sagenhafte 5 Minuten das Licht ausgeschalten werden. Damit wir uns endlich mal um unsere Umwelt kümmern und weniger CO2 ausstoßen.

Die Mächte die Deutschland verdunkeln wollen sind BILD, BUND, Greenpeace, WWF, Google und Pro7.

Macht das ganze Sinn? Heise hat die Rechnung aufgestellt. Die Abschaltung des Lichtes von 5 Minuten bringt eine Einspaarung 0,01 Promille mit sich. Damit ist das ganze eher eine symbolische Aktion - RWE-Mitarbeiter befürchten sogar einen kompletten Zusammenbruch es Stromnetzes.

Wenn nach 5 Minuten Dunkelheit alle wieder im Hellen sitzen wollen, dann kommt es zu Lastspitzen die nicht abgefangen werden können. Sollte wirklich das Netz zusammen brechen, dann sollte man sich ernsthafte Gedanken über unsere Infrastruktur machen, so haben zum Beispiel Frankreich und Australien solche Aktionen hinter sich ohne das was passiert ist.

Black GoogleGoogle zeigt uns heute allen schon das wir das Licht ausmachen sollen - mit einer schwarzen Seite. Damit lässt sich zumindest theoretisch wirklich einiges an Strom sparen. So verbraucht ein Röhrenmonitor mehr Strom wenn er weiße Flächen darstellt, als wenn er schwarze Stellen darstellt. Ist allerdings ein Flachbildschirm in Benutzung, so wird sogar mehr Strom verbraucht.

Die Idee ist aber auch nicht wirklich neu.

Blackle

Die Suchmaschine Blackle nutzt die Google-Daten und bietet eine eigene Eingabemaske an. Diese ist immer schwarz. Nicht nur an einem Aktionstag. Wer also einen Röhrenmonitor nutzt und minimal Strom sparen möchte nutzt einfach Blackle. ;) Auf der Seite von Blackle wird auch Angezeigt, wieviel Strom zumindest theoretisch gespart wird.

Ein Wort noch am Rande - ich werde mich ausführlicher in einem eigenen Post dazu äußern. Ich weiß das Strom nicht verbraucht werden kann und Strom die gerichtete Bewegung von Ladungsträgern, zum Beispiel von Elektronen oder Ionen beschreibt. Umgangssprachlich wird der Begriff Strom aber für den Energiebedarf benutzt. Ich möchte hier keine Doktorarbeit schreiben sondern einfach mit Worten die jeder versteht Sachverhalte klären.