Freundschaft.

7 10 2009

In Zeiten, in denen jeder jeden kennt – zumindest über jemanden, der jemanden kennt, der wieder jemanden kennt und der kennt den Schwager des Cousins der Nichte des Freundes – muss man sich überlegen, was sind Freunde. Freund, das darf sich inzwischen jeder schimpfen der in einem der neumodischen „Social Networks“ auf einer der inflationär ausufernden Liste der Freunde, Follower, Buddies, Kontakte, wasweißich auftaucht.

Doch sind das wirklich Freunde oder eher einfach nur Bekannte?

Freunde, das sind für mich Personen die es nicht nur Online gibt. Ein Freund ist auch offline vorhanden. Man kennt sich ein halbes Jahrzehnt, ein Jahrzehnt oder sogar mehr (hängt auch vom Alter ab ;) )

Ein echter Freund ist für einen da wenn man ihn brauch – wobei man bei ihm nicht erst zu Kreuze kriechen muss sondern der- oder diejenige merkt wenn man seine Freunde braucht und ist automatisch da.

Friede, Freude, Eierkuchen oder die ewig heile Welt muss es in einer Freundschaft nicht geben. Freunde können sich auch mal streiten bis die Fetzen fliegen. Schließlich hat jeder seine eigene Meinung, seinen eigenen Charakter, seine ganz persönlichen Macken. Doch egal wie heiß es her geht, nichts ist so schlimm, als dass die Freundschaft daran zerbricht. Man kann einige Zeit seine eigenen Wege gehen doch nach einer gewissen Zeit geht man wieder aufeinander zu, sieht ein, dass keiner ohne Fehler ist und alles ist wieder im Lot.

Wenn man auf der Sonnenseite der Welt wandelt ist alles Bestens. Die Freunde und die, die sich als solche ausgeben sind zur Stelle. Doch wenn es grau am Himmel wird und ein Sturm aufzieht, sind sie so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Echte Freunde stehen aber auch das gemeinsam durch. Man geht durch Dick und Dünn, teilt Freud und Leid. Obwohl man zusammen schon ne Menge Scheiße erlebt hat, geht man weiterhin gemeinsam durch das Leben. So etwas schweißt nur weiter zusammen.

Freunde sind nicht nur für mich da, auch ich bin für meine Freunde da. Ein offenes Ohr, eine helfende Hand – einfach selbstverständlich. Genauso sind Freunde keine Arschkriecher. Sie können und sie sollen sagen wenn mal ziemliche Scheiße gebaut hat. Sie kennen einen besser als andere Menschen und wissen wie man tickt – trotzdem oder gerade deswegen wissen sie wie sie einen anzupacken haben und auch mal dem Kopf waschen wenn es sein muss.

Echte Freunde findet man selten und es gibt nicht viele von ihnen. Gerade das macht sie noch wertvoller als sie ohnehin schon sind!

Die Freunde, denen dieser Blogpost gewidmet ist wissen, dass sie gemeint sind – Danke das wir gemeinsam durch das Leben wandeln.





Mikrowellenkuchen.

7 10 2009

In meinem Feedreader bin ich vor ein paar Tagen auf einen Eintrag im Blog von Vivienne gestoßen.

Sie berichtet über den Versuch Kuchen bzw. Muffins in einer Mikrowelle zu backen. Das Resultat ist nicht ganz wie erwartet… Im Blogeintrag sieht man ein Foto des Resultats.

Ok, ein Muffin sollte anders aussehen – dafür wurde etwas für unsere Zukunft getan. Wenn die Kohlevorräte zu neige gehen, backen wir mit der Mikrowelle :)

Als Erstes müssen wir uns über das Prinzip des Mikrowellenofens im Klaren sein. Im Gerät werden Dezimeterwellen in einem Magnetron erzeugt und mittels Hohlleiter in den Garraum der Mikro geleitet.

Die Dezimeterwellen erhöhen die innere Energie der Molekühle. Die erhöhte Energie spiegelt sich in einer hohen Molekühlbewegung wieder, welche wiederum eine hohe Temperatur mit sich bringt.

Die Frequenz der Wellen liegt bei 2,455 GHz mit einer Wellenlänge von 12 cm. Gründe für diese Frequenz gibt es mehrer, wie z.B. das lizenzfreie ISM-Band aber auch die Eindringtiefe der Wellen in das Gargut. Das Gargut in der Mikrowelle wird Aufgrund dieser Eindringtiefe von innen nach außen erwärmt.
Je niedriger die Frequenz, desto größer die Eindringtiefe, desto geringer ist auch die Absorption. Bei einer zu hohen Frequenz und zu kleiner Eindringtiefe wird nur die Oberfläche erwärmt.
Die Erwärmung ist auch vom Material des Garguts abhängig. Je höher der Feuchtigkeitsgrad des Garguts, desto stärker die Erwärmung.

Nun genug der Theorie.

Die Mikrowelle in dem Muffinexperiment war vorgeheizt, somit wurde den Muffins außen schon ein wenig Flüssigkeit entzogen. Nun wärmten die Dezimeterwellen die Muffins von innen. Während der Muffin von außen schon sehr nach Muffin aussah erwärmte sich das innere immer weiter. Muffinteig ist jetzt nicht das, was man als perfekten Wärmeleiter bezeichnen würde. So kommt es, dass das innere verkohlt während das Äußere des Muffins (unten) noch nicht richtig fest ist.

Für Kuchen in der Mikrowelle sollte man die Leistung runter regeln und dafür länger „mikrowellieren“ – für die Bräunung des Kuchens / Gebäcks gibt es spezielle Mikrowellengefäße oder man aktiviert zum Schluss, sofern vorhanden, den Grill.





Letters & Signs

28 07 2009

SonneMondSterne Flyer 2009

Musik bringt Schwung in den Tag – damit erzähle ich euch ja nichts Neues.

Doch möchte ich heute von Neuem erzählen. Northern Lite,  eine Erfurter Band die 2005 einen Preis als beste Indie/Electronic Band bekam, bringt ein neues Album auf den Markt. Am 18. September erscheint „Letters & Signs – Part One“.

Für alle die es nicht erwarten können hat Northern Lite ein kleines Geschenk. Zusammen mit dem SonneMondSterne-Festival präsentieren sie euch ihre erste Singleauskopplung „Letters & Signs“ als gratis Download (192 kbit/s, Stereo) auf der Homepage des Festivals.

Für Freunde elektronischer Klänge und / oder Fans von Northern Lite wirklich eine feine Sache. Meiner Meinung nach, hat die Scheibe einiges an Potential – ich bin schon auf das fertige Album gespannt.





Harmonische Bedienung.

27 01 2009

Ein weiteres Gadget hat in den Technikzoo Chaosblog Einzug gehalten.

Seit einiger Zeit war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit die ganzen verschiedenen Fernbedienungen aus dem Wohnzimmer zu entfernen und nur noch eine Einzige zu nutzen. Das Problem an der Sache sind meine Anforderungen gewesen. Die neue Fernbedienung sollte zwar universell sein aber auch mit allen meinen Geräten zusammen arbeiten.

Hier stellt ein grausames Gemisch der verschieden Marken ein Problem dar. Außerdem wollte ich bei meiner Stereoanlage nicht auf die Möglichkeiten verzichten, den CD-Wechsler aus der Ferne zu bedienen oder aber die Menüs von Fernseher und Receiver mit der universellen zu steuern. Auch sollte die Neue Makros unterstützen.

Allein für so eine triviale Aufgabe wie fern sehen, benötigte ich bisher drei Fernbedienungen! Will ich fern sehen, muss ich logischerweise den Fernseher anschalten, dank Schüssel auf dem Balkon auch noch den Receiver aktivieren und für den passenden Klang die Anlage anschalten und den externen Eingang zu aktivieren. Ein weiterer, nicht zu verachtender Punkt, den Man(n) beachten muss, wenn er kein Junggeselle mehr ist: den WAF (Woman acceptance factor). Eine schnöde unifarbene, womöglich noch klobige Bedienung wird den Haussegen nicht fördern, dagegen sind Frauen ganz aus dem Häuschen wenn die Fernbedienung ähnlich zart geformt ist, wie sie selbst.

Mit dem ganzen Fernbedienungschaos ist jetzt endgültig Schluss!

Eine Harmony 525 von Logitech hat es geschafft von mir adoptiert zu werden. Logitech ist für mich eine Marke, mit der ich eigentlich nur gute Erfahrungen habe. Die Fernbedienung hat griffige Tasten, ein beleuchtetes Display, unterstützt bis zu 10 Geräte und besitzt die Möglichkeit Makros zu hinterlegen. Auf den ersten Blick interessant ist der MiniUSB-Anschluss mit dem die Fernbedienung bequem am Rechner konfiguriert wird, anstelle irgendwelche Codes eintippen zu müssen ohne sich sicher zu sein, welcher denn nun der Richtige ist. Doch hier patzt Logitech ein wenig.

Die Idee, die Gerätedatenbank online aktuell zu halten ist super – doch die Umsetzung ist eher etwas für den versierteren Anwender. Die Konfigurationssoftware ist eigentlich nichts anderes als ein aufgebohrter Webbrowser. Jede Aktion mit der Ausnahme des Aufspielens der neuen Einstellungen geht über das Netz. Diejenigen die keine schnelle DSL-Leitung haben, müssen wohl oder übel mehr Zeit beim Konfigurieren einplanen. Für die erste Konfiguration veranschlagt Logitech 45 min in der Dokumentation die der Fernbedienung beiliegt. Wobei Dokumentation eigentlich übertrieben ist. Es handelt sich um ein Faltblatt auf dem in 8 Schritten erklärt wird, wie man die Fernbedienung an den Rechner bekommt. Den Rest muss der Anwender selbst ausprobieren. Die Codes die für Unmengen an Geräten zu finden sind, sind leider nicht immer korrekt. So kommt die Fernbedienung nicht auf Anhieb mit meiner Stereoanlage und meinem Fernseher klar. Die angegeben 45 min. von Logitech sind aber auch stark untertrieben. Wer alle Funktionen der alten Fernbedienungen herüber retten will und gar noch Makros nutzen möchte, brauch viel mehr Zeit.

Doch dies ist kein Grund die Harmony gleich wieder zu entsorgen. Mit Hilfe der alten Fernbedienung kann man die Logitech programmieren. Diese ist lernfähig, zur Erkennung des gedrückten Codes muss sie allerdings an den USB-Anschluss angeschlossen werden und die orginale Fernbedienung auf den Sensor am unteren Ende der Harmony zeigen. Dies ist recht umständlich und zeitraubend, doch die Mühe lohnt sich.
Die Aktionen die man definieren kann erleichtern einem den Umgang mit seinen Multimediageräten erheblich.

Für einen Anwender, der weiß wie man mit dem Computer umgeht und auch bereit ist Zeit in die Konfiguration zu investieren, ist die Harmony eine empfehlenswerte Fernbedienung. Allen Anderen würde ich eher von der Harmony abraten.





Spieglein in der Hand

21 01 2009

Schneewittchens böse Schwiegermutter hat einen Spiegel der ihr regelmäßig sagt wer die Schönste im ganzen Land ist.

Seit dem Jahreswechsel besitze ich auch einen (ähnlichen) Spiegel – Meiner verrät mir nicht, wer die Schönste ist sondern hilft mir die Schönheit zu konservieren. Ich bin glücklicher Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR).

Schon lange stand eine Spiegelreflexkamera auf meiner Gadget-Liste, schon lange bevor ich meine erste digitale Kompaktkamera angeschafft habe.

Die erste eigene Kamera war eine Canon Prima Junior aus dem Jahre 1992. Ich war glücklich wie ein Schneekönig und verknippste zum Leidwesen meines Taschengeldes mehr Filme an einem Wochenende als manch einer im Jahr füllt. Doch die Prima Junior war, wie der Name es schon sagt nur eine kleine Kamera für Kinder.

Viel mehr hat mich die Kamera meiner Eltern gereizt. Eine ausgewachsene Spiegelreflexkamera, die Canon A1, mit Datenrückteil, Batteriegriff und Motorwinder. Nach dem ich die ersten Fotos mit der Canon geschossen habe, hat mich der Spiegelreflexvirus infiziert.

In den nächsten Jahren suchte ich immer nach günstigen SLRs doch mein mickriges Taschengeld ermöglichte solche Sprünge nicht. Während meines Studiums ging ich dann zu digitalen Photos über -  das Geld hatte immer noch nicht für eine Spiegelreflex gereicht und die digitale Fotografie war inzwischen mehr als nur erschwinglich geworden. Drei verschiedene Kompaktknipsen von Hewlett-Packard nannte ich in der Zeit mein Eigen.

Wieso HP? Meine erste HP war eine reine Geld frage, sie war die billigste Kamera über einem Megapixel (1,3) die ich finden konnte. Nachteilig war vor allem der Compact-Flash-Slot welcher schneller Batterien und Akkus leer gesaugt hat, als ein Staubsauger einen Aschenbecher entleert.

Die nächsten zwei HPs waren dann Kameras mit SD-Slot und 3 bzw. 5 MP. Alles nicht schlecht, die Bilder reichten locker aus um sie am Rechner anzuschauen und ein paar Entwicklungen anfertigen zu lassen. Doch es war nie die Bildqualität die ich von einer (analogen) Spiegelreflexkamera gewohnt war.

Zwischen den Jahren dann war mir mein Kontostand hold. Ich konnte mir eine DSLR kaufen. Es konnte eigentlich von vorn herein nur Canon sein. Die Wahl war auf die zwei Modelle 1000d oder 450d gefallen.

Jetzt war die Frage, liebe die 1000d und zwei Objektive oder die 450d mit nur einem zum jeweils gleichen Preis. Ich habe mich am Ende für die 1000d entschieden. Die 450d hätte zwar zwei Megapixel mehr und wäre auch bei der Serienbildfunktion schneller – doch mir reichen die 10 Megapixel voll aus und auch die Serienbildfunktion ist (für mich) noch schnell genug. Ein weiterer Unterschied wäre noch das Display – doch für mich ist ein Display an einer DSLR eher uninteressant.

Die Live-View genannte Möglichkeit auf den Blick durch den Sucher zu verzichten und das Bild direkt auf dem Display zu sehen und anvisieren zu können ist für mich nicht so wichtig, da kaum genutzt. In 99% der Fälle schieße ich Bilder die ich vorher im Sucher in’s rechte Bild gerückt habe. Live-View habe ich bisher nur bei ein paar Nachtaufnahmen genutzt bei denen ich die Kamera nicht in der Hand gehalten habe.

Zu dem Body der 1000d habe ich noch zwei Objektive, zum einen das EF-S 18-55 mm 1:3.5-5.6 und zum anderen das EF 55-200 mm 1:4.5-5.6 II USM. Somit sind die meisten Anwendungsfälle abgedeckt. Zur Datenablage gibt es zwei SD-Karten mit je vier GB, je nach Qualitätseinstellung passen zwischen 200 und weit über 1000 Bilder auf eine Karte. Body, Objektiven, SD-Karten, Ladegerät und sonstiges Zubehör werden zur sicheren Aufbewahrung und zum einfachen Transport in einer Kameratasche von Canon (100EG) untergebracht.

Zum Glück steh in naher Zukunft mein Geburtstag vor der Tür – da folgt dann ein Stativ.

In Zukunft werde ich hier ab und an Fotos einstellen. Seid gespannt!





Frohe Weihnachten.

24 12 2008

Ich wünsche allen Lesern meines Blog ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Auf das alle reichlich beschenkt werden, sich über ihre Geschenke freuen und sie auch das erhalten werden / haben was sie sich gewünscht haben.
Ich wünsche euch und euren Familien ein paar schöne Tage, die hoffentlich nicht in Stress und Streit ausarten. Genießt die freien Tage soweit wie möglich und tankt Energie für die Zeit nach Weihnachten.

Euer Chaosblog.





Oldenburger Computer Museum.

15 12 2008

Ja, ihr habt richtig gelesen – Computer Museum.

Für viele sind die „Kisten“ vor denen sie (fast) täglich sitzen einfach nur ein Arbeitsgerät, ein Werkzeug oder Mittel zum Zweck. Wieso dann ein Computer Museum? Schließlich gibt es doch auch kein Kellen- und Gips Museum für den Maurer oder ein Sägen Museum für den Schreiner!

Doch ein Computer ist etwas Anderes, etwas Eigenes. Ein Rechner dient heute vielen als Werkzeug doch er ist mehr. Ohne die modernen Möglichkeiten der Datenverarbeitung würde unsere Gesellschaft, so wie wir sie kennen, zusammen brechen. Computer sind mehr als nur ein Haufen Plastik und Silizium. An vielen von ihnen hängt Geschichte. Die Geschichte die wir mit erlebt haben.

Ich weiß noch heute, wie ich meinen ersten eigenen Rechner geschenkt bekam. Im Sommer 1998 bekam ich einen alten gebrauchten 286er, Marke Highscreen, Hersteller Vobis, umschaltbar zwischen 8 und 16 MHz, 1024 kB RAM, 42 MB HDD von Kalok – Modellnummer KL 343, 5,25″- und 3,5″-FDDs sowie eine Grafikkarte von OAK mit 256 kB Speicher – all das habe ich nicht abgelesen, die Werte kann ich im Schlaf herunter beten.

So wird es wohl vielen gehen die in jungen Jahren mit einem Computer aufgewachsen sind. Noch heute trifft man immer wieder Leute die von ihrem ZX81, C64, Schneider / AMSTRAD CPC erzählen, als würden sie von einer schönen Frau oder einem schönen Mann schwärmen. Der Computer ist gleichzeitig Alltag und selbstverständlich geworden doch ist er auch etwas an dem Erinnerungen hängen.

Daher macht ein Computer Museum Sinn. Viele Exponate sieht man z.B. im Heinz Nixdorf Museumsforum (HNF) oder aber im Deutschen Museum. Jedoch gibt es auch Schätze die man dort nicht findet – da lohnt sich ein Besuch im Oldenburger Computer Museum (OCM). Hier sammelt Thiemo Eddiks seit 1999 alte Telespiele und Homecomputer. Telespiele? Selbst dieses Wort allein gehört schon ein Museum! Schließlich heißt es heute doch Konsole, auch wenn die „alten Hasen“ eine Konsole anders in Erinnerungen haben (z.B. VT100). Eine Besonderheit des OCM ist die Hands-On Philosophie – die Exponate sind funktionsfähig und können nach Herzenslust genutzt werden. Allein auf der Internetseite des OCM sieht man einige Geräte, die so manchen an die Kindheit erinnern und denen man gerne mal wieder eine Runde Pac Man oder Space Invaders entlocken würde.

Gefunden werden kann das OCM in:

Neue Straße 2
26122 Oldenburg
Die Öffnungszeiten sind absolut Arbeitnehmer- und Familienfreundlich, man kann nach Feierabend mal vorbei schauen oder auch im Urlaub nachdem man sich den Rest von Oldenburg angesehen hat. Weitere Öffnungszeiten kann man mit Thiemo Eddiks absprechen. Kontaktdaten stehen im Impressum am Fuße der OCM- Internetpräsenz.

Das OCM ist ein Museum für die ganze Familie und für jedes Alter. Junge Besucher können sich Rechner und auch Benutzeroberflächen aus den Anfangstagen der DV-Geschichte ansehen, ältere Besucher schwelgen in nostalgischen Erinnerungen und auch Frauen können mit dem einen oder anderen Spielchen begeistert werden. Im OCM kann der Papa, der gegen seinen Knirps immer wieder bei Mortal Kombat den Kürzeren zieht, außerdem die Rangfolge wieder gerade Rücken, indem er seinen Sohnemann zum ultimativen Match in Pong heraus fordert. ;)

Alle hier verwendeten Bilder des OCMs verwende ich mit der Genehmigung von Thiemo Eddiks -  http://www.computermuseum-oldenburg.de/





Kritiker.

5 11 2008

Aus dem Leben von X und Y:

X: „Willst du mich kontrollieren und meine Arbeit überprüfen?“

Y: „Nee – ich will nur mal schauen ob das so hin kommt“.

Situationskomik zum Niederknien.





GC 2008 – Totgesagte leben länger.

27 08 2008

Die Games Convention in Leipzig soll durch die GamesCom in Köln abgelöst werden.

Am ersten Messetag flog ein Flugzeug über das Leipziger Messegelände. Im Schlepptau ein Banner mit Werbung für Köln 2009. Der Branchenverband BIU ist der Meinung Leipzig ist zu klein für den Wachstum einer Computerspielemesse.

Allen Unkenrufen zu trotz wurde 2008 ein neuer Besucherrekord aufgestellt. 89.000 Besucher waren am Samstag, dem vorletzten Tag der Games Convention, gekommen. Insgesamt sorgten 203.000 Besucher für ein starkes Plus.

Dieser Andrang konnte ohne weiteres bewältigt werden. Leipzig kann noch wachsen – die Hallen haben noch genug Platz für mehr Aussteller und Besucher.

Die Veranstalter der Games Convention ließen zur Eröffnungspressekonferenz keinerlei Fragen zu einem möglichen Fortbestand der Messe in Leipzig zu. Sonntagnachmittag platzte die Bombe eher lautlos. Es wurden bereits im Vorfeld Gerüchte gestreut die sich nun bewahrheiteten. Leipzig und die Games Convention werden auch 2009 im Messekalender zu finden sein.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung äußerte sich positiv, „Wer seit sieben Jahren die begeisterte Stimmung in den Messehallen erlebt, weiß: Diese Messe gehört nach Leipzig“, zur Entscheidung die von Wolfgang Marzin, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH verkündet wurde. Nicht nur Herr Jung unterstützt das Fortbestehen des Games Convention sondern unter anderem der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister und jetzige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

Merkt euch die Zeit vom 19. – 23. August 2009 vor, das ist der offizielle Termin für die 8. Games Convention. Ab 17. August 2009 findet auch die Games Convention Developer Conference (GCDC) wieder statt.

Die Games Convention tritt den Wettstreit gegen die GamesCom an, diese findet 3 Wochen später, vom 9. September – 13. September 2009 statt. Doch die Kölner müssen nicht nur gegen die Leipziger anstinken sondern auch gegen Berlin. In Berlin findet vom 4. bis 9. September die Internationale Funkausstellung statt. Die IFA ist zwar keine reine Spielemesse aber der Untertitel lautet „Consumer Electronics Unlimited“ somit findet man auch dort Unterhaltungselektronik wie beispielsweise Spielekonsolen. Somit sind zwei Messen direkt vor der GamesCom.

Die Frage ist, ob die Besucher nicht der Messen überdrüssig werden und einfach keine Lust mehr haben sich die Füsse platt zu latschen wenn sie dies bereits kurz zuvor getan haben.

Die Messe Leipzig befindet sich nicht wie früher direkt in der Stadt sondern ein klein wenig außerhalb – dafür aber verkehrstechnisch perfekt (Autobahn, Straßenbahn, Flughafen) Trotz mehrspurigen Anfahrten von verschiedenen Richtungen, mehreren großen Parkplätzen gibt es doch ab und an kleinere Verkehrsbehinderungen weil einfach der Andrang riesig ist. Wenn Köln dieselbe Zahl an Besuchern in derselben Zeit verkraften will, dann bricht der Verkehr (wahrscheinlich) komplett ein. Eine Messe zentral in der Stadt mag zwar für Leute die mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen gut sein, für Autofahrer ist es aber der Horror.

Auch ohne den Branchenverband kann die Games Convention zeigen welches Potential im Standort Leipzig steckt. 10% der Aussteller wollen Leipzig nicht treu bleiben – nimmt man die knapp 550 Aussteller von diesem Jahr als Grundlage, bleiben immer noch 500 als „Rest“.

Der Branchenverband BIU, welcher den Abzug der Messe aus Leipzig angestrebt hat, existiert interessanter Weise erst seit April 2005. Die Games Convention gibt es allerdings schon seit 2002. Auch vor bestehen des Verbandes konnte die Games Convention von Jahr zu Jahr Besucher- und Ausstellerrekorde vorweisen!

Auf in den Kampf, möge der Bessere gewinnen.





GC 2008 – Giveaway-Tausch.

26 08 2008

Damit alle daheim gebliebenen auch etwas von der diesjährigen Games Convention haben, habe ich mir einen Giveaway-Tausch überlegt.

Ich habe vier Plakate im Angebot, jedes dieser Plakate kann gegen ein Tauschobjekt „erworben“ werden. Ihr schreibt mir in den Kommentaren zu diesem Beitrag einfach den Gegenstand oder das Objekt das ihr mir zum Tausch anbietet. Ich werde dann mit euch Kontakt aufnehmen damit wir die Adressen austauschen können.

Wird mehr als ein Angebot pro Giveaway abgegeben entscheidet das Los.

Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen und es gibt auch keine Möglichkeit der Auszahlung. Bla Bla Bla. Bietet mir jemand ein für mich besonderes Tauschobjekt, lege ich noch ein re-load Koffeinspray bei.
Folgende Plakate biete ich zum Tausch an:

GVU- Keinohrhasen“ Fake (2-mal vorhanden)
GVU „Fluch der Karibik“ Fake
Smoodoos „Echt dicke Freunde“